Dienstag, 2. November 2010

Halloween ... (nichts für schwache Gemüter!!!) ...

... hat mich verspätet ereilt, nämlich heute Nacht.

Wie pervers kann frau eigentlich träumen?

Ich war in einem Krankenhaus - ob jetzt beruflich oder als Besucherin weiß ich nicht, und hatte es mit einem fremden Arm und einem ebensolchen Kopf zu tun - beides natürlich abgeschnitten und ziemlich schwer zum Herumschleppen.
Das Gesicht von dem Kopf habe ich nicht gesehen, aber es war auf jeden Fall ein männlicher Kopf.
Dann stand ich vor'm OP, wollte beides dort abgeben, aber keiner kümmerte sich um mich, woraufhin ich alles in irgendeinem Küchenunterschrank verstaute und mich aus dem Staub machen wollte - ich hatte keine Ahnung, woher die Teile stammten oder wieso ich sie mit mir herumschleppte (und so was ist real schwer!) - das einzige, was ich wußte, war, dass es besser wäre, wenn man mich nicht damit erwischt.

Aber ich kam aus diesem blöden Krankenhaus nicht raus, warum auch immer.

Irgendwann so nach ein paar Tagen fand ich dann den Ausgang - und da fiel mir wieder ein, dass da ja noch Arm und Kopf im Unterschrank lagen und man beides mit mir in Verbindung bringen würde - also zurück und die Teile wieder rausgeholt, in einen Wäschewagen gepackt und Geflügel- und Kotelettknochenreste drüber geschichtet (woher waren die nun wieder???) damit mich keiner dumm anredet, und mich beim Personal durchgefragt, wo denn amputierte OP-Teile entsorgt werden.

Und nach endlosen langen Fluren fand ich endlich eine Tür, in der ein Mann und eine Frau Essensreste entsorgten, aber zuvor dabei waren, die Kottelettknochen von Fleischresten zu befreien.

Sie würden keine Lieferungen mehr annehmen, sie hätten genug zu tun - aber ich rannte mit meinem Wäschewagen immer hin und her in diesem großen gekachelten Raum mit seinen vielen Stahltischen, so dass ich ihn an irgendeiner Ecke unentdeckt stehen lassen konnte und mich aus dem Staub machte, sprich mit großer Erleichterung aufwachte.

Sigi Freud hätte jetzt sicher ne Menge zu deuten...
Und ich kann jetzt andeutungsweise nachempfinden, was so im Kopf von Stephen King vor sich geht...

Ob das vielleicht was mit meinem Exmann zu tun hat, der mich gerade ärgert????
Oder doch mit Halloween?

(Wobei - ich bin kein "Grusel"-Fan, ich geh ja nicht mal in Geisterbahnen, seit dem ich mich da als Kind immer so gefürchtet habe...)

Kommentare:

  1. UUUUUUUUUUUUUUh, wie gruselig ist das denn bitte???????????? Das möchte ich aber nicht geträumt haben! Und was heißt hier, dein Exmann ärgert dich, lass dich nicht ärgern, du bist doch stark!

    LG Heike

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  2. Die gemetzelten Teile waren definitiv von deinem Ex. :-D
    Du willst ihn loswerden, sich seiner entledigen....

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  3. Traumdeutung Krankenhaus:

    Assoziation: - Heilung; Eingeschlossensein. Fragestellung: - Was darf in mir heil werden?

    Die genaue Deutung dieses Traumsymbols hängt von der Einstellung des Träumenden zu Krankenhäusern ab. Wenn ein Krankenhaus im Traum auftaucht, kann es entweder einen Ort der Sicherheit darstellen oder aber einen Ort, an dem das Dasein bedroht und verletzbar ist. Faßt man es als Ort des Heilens auf, dann stellt es den Teil des eigenen Selbst dar, das weiß, wann eine Ruhepause von Verpflichtungen und Schwierigkeiten nötig ist und wann der Träumende es zulassen kann, daß sich andere um ihn kümmern. Wenn Krankenhäuser auf den Träumenden bedrohlich wirken, kann dies seinen Grund darin haben, daß er sich bewußt ist, daß er "loslassen", sich anderen Menschen ausliefern und den Dingen ihren Lauf lassen muß, damit sich seine Situation verbessern kann. Krankenhaus verheißt Trost und Hilfe in schwierigen Situationen, die sich bald bessern werden. Besucht man einen Patienten darin, soll das auf Glück in der nächsten Zeit hinweisen. Verläßt man ein Krankenhaus, deutet das auf eine persönliche Reifung hin, durch die man nach einer Phase der seelischen Not selbständiger und unabhängiger geworden ist.

    Psychologisch: Muß der Träumende oder eine andere Person im Traum im Krankenhaus behandelt werden, ist dies immer ein Zeichen für die Hilfsbedürftigkeit dieser Personen. Die im Traum auftretenden Krankheiten stehen stets für die seelischen Krankheiten, dementsprechend ist ihre Symbolik.

    Spirituell: Auf der spirituellen Ebene symbolisiert das Krankenhaus im Traum eine heilende Umwelt, in der die Dinge in einen Balancezustand gebracht werden können.

    So das war geklaut aus " Traumdeutungen" Bist du nun irgendwie schlauer?

    LG Shoushou

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  4. Ich hab noch einen, zu den abgetrennten Gliedmaßen:

    Handelt ein Traum von der Amputation einzelner oder mehrerer Gliedmaßen, so riskiert oder fürchtet der Träumende, einen Teil seiner selbst zu verlieren, indem dieses ihm "abgeschnitten" oder von ihm unterdrückt wird. Träume, in denen man einen eigenen Körperteil durch Amputation verliert (ein häufiger Traum!), hinterlassen ein starkes Verlustgefühl. Eine Fähigkeit, Macht oder Eigenschaft geht verloren oder etwas, was dem Träumenden am Herzen liegt. Ein Erfahrungsprozeß wurde durch den Träumenden plötzlich beendet. Die Psychoanalytiker alter Schule sehen das Abtrennen von Gliedmaßen meist erotisch-sexuell als Kastrationsangst, mitunter aber auch als Umschreibung für die baldige Trennung von einer geliebten Person.



    Nach moderner Auffassung sollte man beachten, welche Gliedmaßen abgetrennt wurden. Amputierte Füße oder Beine können darauf hinweisen, daß irgend etwas Hemmendes unseren Lebensweg behindert, es dem Träumenden an Möglichkeiten fehlt sich weiterzuentwickeln, oder er sein seelisches oder geistiges Standbein verloren hat. Der Verlust eines Beins signalisiert vielleicht auch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, z.B. wegen eines unerfüllten Reisewunsches oder der Notwendigkeit, eine Reise abzusagen. Träumt man davon, einem anderen einen Arm oder ein Bein zu amputieren, dann kann dies als Hinweis darauf verstanden werden, daß man diesem Menschen das Recht zum Selbstausdruck abspricht. Hat man kürzlich einen Kollegen oder Freund, auf den man sich verließ, verloren, träumt man vielleicht vom Verlust der rechten Hand. Die Amputation von Armen oder Händen wird häufig nach dem Tod des Partners geträumt, wenn der Verlust so empfunden wird, als wäre man allein nicht lebensfähig. Das Fehlen einer Hand besagt wohl auch, daß der Träumer im Wachen nicht genügend Handlungsfreiheit hat. Wer Finger verliert und damit einen Teil des Tastsinns, wird auf mangelndes Gefühl aufmerksam gemacht.

    Aber wenn du alles noch bei dir dran hattest, dann wars wohl doch dein Ex mit seinem mangelnden gefühl.

    Nochmal ich und genauso herzlich

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  5. Uff - Shoushou, aber es macht Sinn, zumal es ja weder mein Kopf noch mein Arm war (womit hätte ich die Teile sonst schleppen (und auch noch sehen, wo ich hingehe) können?

    Jepp, der Ex belastet mich momentan akut - ich hasse unehrliche Menschen, auch wenn sein chronisches Lügen pathologisch ist - und vor allem, wenn getroffene Absprachen nicht eingehalten werden und sich ein ausgesprochener Realitätsverlust manifestiert hat.

    Wobei ich es wieder sehr spannend finde, wie sich das möglicherweise in Träumen äußert... Normalerweise kann ich mich an meine Träume überhaupt nicht erinnern, und wenn, nur ein paar Sekunden nach dem Aufstehen - und dann sindse wech.

    Aber dieser Traum blieb im Kopf...

    Danke für die Deutungen!!!
    Bussi
    mo

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  6. PS: ob das Krankenhaus jetzt symbolträchtig ist oder nur damit zusammenhängt, dass ich eben eine "kranke Schwester" bin ... ????

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Hier freue ich mich über Eure Kommentare...

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