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Donnerstag, 10. September 2015

Sind wir etwa ein katholischer Kirchenstaat????

Artikelbild

Kardinal Marx: Der Staat darf die Ehe nicht öffnen

Reinhard Marx hat in der Vergangenheit Homosexuelle als "gescheiterte und zerbrochene Menschen" bezeichnet - und spricht der Politik jetzt sogar das Recht ab, Schwule und Lesben gleichzustellen
Bild: Erzbischöfliches Ordinariat München
 Leutz,

ich hab das heute per Facebook gelesen und Probleme mit meiner Galle bekommen.

Ich bin katholisch getauft worden (man hat mich nicht gefragt - Mama war katholisch, Paps evangelisch, also musste das so sein)

Wer mich kennt, weiss, dass ich schon immer ein Revoluzzer war - also jemand, der nie etwas so hingenommen, sondern es immer hinterfragt hat.

Ich musste den Kommunionsunterricht bei Schwester Salesia verlassen (und bekam ihn dann extra bei Pastor Johannes), weil die Nonne mir meine Frage nicht beantworten konnte und mich als renitentes Kind einstufte.... (Warum kommen die Negerkinder denn ins Fegefeuer, nur weil sie nicht getauft wurden? Die können doch nix dafür, wenn bei ihnen kein Missionar vorbeikam!")

Ich habe dann Vieles hinterfragt und nie eine logische Erklärung bekommen.

Und irgendwann habe ich mich gelöst und bin ausgetreten.

ABER - ich habe mir meinen kindlichen Glauben bewahrt.
Mein Zwiegespräch mit "dem lieben Gott" - was ich auch heute noch führe.

Sollte es ihn tatsächlich geben, werden wir uns sicher herzlich begrüssen, wenn es mal so weit ist.

Und jetzt muss ich einfach mal loswerden, was mir so vom Herz in die Finger geschossen ist....

Sehr geehrter Herr Marx,

mit welchem Recht maßen Sie sich an, über andere Menschen zu richten und ihnen gar Vorschriften zu machen?
Anscheinend vertreten Sie die Meinung, die Katholische Kirche (oder gar Sie!) seien die moralische GEZ Gottes?????
Beschränken Sie sich bitte endlich auf die Ihrer Anhänger, die Ihnen freiwillig folgen.
Die Zeiten von Missionisierung und Inquisition sind vorbei!
Schönen Gruss
ein ehemaliges Zwangsmitglied.
 Dann hat es mir aber keine Ruhe gelassen und ich musste noch einmal mächtig nachlegen:

Ich muss echt noch mal tief durchatmen.
Mit welcher Borniertheit so ein Kirchenmann daher geht und sich in Dinge einmischt, die ihn nun mal absolut nichts angehen.
Aber dann wieder auf der Kanzel stehen und von Gottes allumfassender Liebe salbadern.

Es ist ja so, dass die katholische Kirche eher von unserem Staat "abhängig" ist, weil sie immer noch von unseren Steuergeldern (unbesehen einer Religionszugehörigkeit!!!) entlohnt und gesponsort wird. (Obwohl sie das nicht nötig hätte.... schliesslich ist sie eine höchst profitable Firma!)

Nur ist damit GsD der Staat nicht abhängig von der katholischen Kirche.

Auch wenn das wehtut, sie angeblicher Mann Gottes - das ist so.

Also halten sie sich im Zaum, sagen Danke für die Unsummen von Geldern und kümmern sich um Ihre Schäfchen - und die Moral innerhalb Ihrer Religionsgemeinschaft.

 Wir beschweren uns immer über die Manipulation durch unsere Politiker.
Ich denke mal. in der Kirchenhierarchie ist es keinen Deut besser - eher noch schlimmer, weil alles im Namen Gottes geschieht und darauf abzielt, dass gutgläubige Menschen sich einbringen, während die Karrieresäcke in Purpur ihre eigenen Süppchen kochen.

Immer noch auf der Säkularisation herumreiten und auch heute noch dafür den deutschen Staat schröpfen - das passt in dieses Bild.

Diese Gelder könnten wir - im Namen der echten Nächstenliebe, die auch Jesus gutgeheissen hätte, doch jetzt sehr gut für die Flüchtlingshilfen gebrauchen.

Und die deutschen Katholen-Chefs besinnen sich mal wieder auf den Sinn des "Opfer bringens" und legen mal aus der Kirchenkasse was dazu. Sind doch eh nur Peanuts für den Klerus....

 Die Herren aus den Chefetagen scheinen sich ja auch verzweifelt zu bemühen, zu ignorieren, dass die "EHE" als lebenslange Fortpflanzungsproduktionsstätte für den katholischen Nachwuchs längst ausgedient hat.
Trotz Pillen- und Verhütungsverbot.
Auch die Jungfräulichkeit ist mittlerweile aus der Mode gekommen und damit ein weiteres Mittel, Menschen zu unterdrücken und ihnen Schuldgefühle zu suggerieren.
(Ich erinnere daran - zu meiner Jugend durfte eine Katholikin einen Protestanten (und umgekehrt) nur kirchlich heiraten, wenn die Kinder aus dieser Ehe dann katholisch getauft wurden.
Das hat sich ja nun schon im Zuge der Ökumene geändert.

Also was soll diese Einmischung in das Leben zweier Menschen, die sich lieben? Oder vielleicht auch nur aus steuerrechtlichen Gründen den "offiziellen" Weg gehen wollen?

Sie machen sich in meinen Augen nur lächerlich.

Ein katholischer Kirchenmann, der seine Macht über Menschen, die ihm eigentlich vertrauen sollten, schwinden sieht.

 PS - Sie berufen sich in Ihrer Argumentation auf die "Menschenwürde" - womit Sie m.E. den Schwulen und Lesben das Recht auf eine solche absprechen, zumindest, was die "Zivilehe" angeht.
(Mir erschliesst sich noch nicht, woher Sie diese Berechtigung nehmen - von Gott bestimmt nicht).

Nur mal für mein Verständnis - ein homosexuelles Paar darf also miteinander leben und lieben, nur nicht heiraten?
Tut mir leid, solche Doppelmoral verstehe ich nicht.
Und will sie auch nicht verstehen.

Entschuldigen Sie, wenn mir als Hetero-Frau, Mutter und Grossmutter hierfür sämtliches Verständnis abgeht.

Hätte die kathoilische Kirche ihr "Fegefeuer" noch, dürften Sie nach Ihrem Ableben da sicher eine lange Weile drin schmoren..... aber da befänden Sie sich sicher in bester Gesellschaft.

Und manches Schwulenpärchen aus meinem Bekanntenkreis wird derweil dann schon weiterhin glücklich auf einer rosa Wolke sitzen und sich weiter lieben. Auch mit Trauschein!


 Hier der Text:

In Anwesenheit der Bundeskanzlerin und des Vizekanzlers erklärte der höchste deutsche Katholik, dass die Politik nicht das Recht habe, Schwule und Lesben im Ehe-Recht gleichzustellen.

Der Chef der Deutschen Bischofskonferenz hat am Dienstag beim traditionellen St. Michael-Empfang der katholischen Kirche in Berlin erklärt, dass der Staat nicht das Recht habe, die Zivil-Ehe "neu zu definieren". Kardinal Reinhard Marx erklärte in einer fast 30-minütigen Rede, der Staat könne "nicht über die Menschenwürde urteilen", denn diese habe bereits vor dem Staat existiert.

"Das gilt eben auch für das Feld von Ehe und Familie", so Marx. Er nannte die Debatte über die Ehe-Öffnung nicht direkt beim Namen, sondern umschrieb die Thematik als "die Diskussionen vor den Ferien, die vielleicht wiederkommen wird".

Marx führte aus, dass es "Grenzen des Politischen" gebe. Dazu gehöre neben engen Grenzen bei der Sterbehilfe auch, dass die Ehe nicht "neu definiert" werden dürfe. "Das ist nicht eine Auffassung der Kirche, sondern [der Staat] findet Ehe und Familie vor", so Marx. Deswegen sei schließlich "die Beziehung von Mann und Frau, die offen ist für eigene Kinder, […] der überwältigende Wunsch der meisten Menschen in diesem Land."

Er erklärte weiter, dass die Institution der heterosexuellen Ehe "notwendig für die Zukunft der Gesellschaft" sei. "Deshalb hat der Staat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, diesen Bereich in besonderer Weise zu schützen", so Marx.

Zugleich betonte der Erzbischof von München und Freising, dass der Staat "natürlich" Diskriminierungen überwinden müsse und "gut verstandene Aufklärung" betreiben dürfe. "Hier sollten wir als Kirche deutlicher sein als in der Vergangenheit", postulierte Marx, allerdings ohne näher darauf einzugehen.
Fortsetzung nach Anzeige
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Hochrangige Gäste beim Empfang

Bei der Rede waren laut der Nachrichtenagentur KNA viele hochrangige Politiker anwesend, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (SPD). Auch die lesbische Umweltministerin Barabra Hendricks (SPD) saß im Publikum, ebenso wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU).

Marx hat sich bereits in den vergangenen Jahren immer wieder mit homfeindlichen Äußerungen profiliert. Besondere Aufregung erzeugte seine Aussage aus dem Jahr 2011, als er bei einem Gesprächsforum in Mannheim erklärt hatte, dass Homosexuelle "gescheiterte und zerbrochene Menschen" seien (queer.de berichtete). Im Mai diesen Jahres sagte er, dass die Forderung nach Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren "nicht akzeptabel" sei (queer.de berichtete). Immerhin kritisierte er jedoch vergangenen Monat seinen Schweizer Bischofskollegen Vitus Hounder, der in einer Rede die biblische Forderung nach der Todesstrafe für Homosexuelle wiederholt hatte (queer.de berichtete). (dk)

Sonntag, 15. Juni 2014

Dummschwätzereien auf Facebook....

Hier ein Zitat, welches öffentlich auf FB ist und insofern wohl auch bleiben darf:

K.F.:
niemend braucht diese sch.. verbände, keiner muss sich vorschreiben lassen wie er ein reborn fertigt, und ein.....Sehr geehrte Frau Schulmeister, ."oder nicht". ...da fehlt wohl was an der guten erziehung, und das von der 1 vorsitzenden..??!!

Ich nehm das mal ganz persönlich.
Weil - es ist so typisch.

Keine Ahnung, aber immer voll engagiert....

Klar kann man nicht von allen im Lande lebenden Personen, auch wenn sie hier geboren und aufgewachsen sind, verlangen, dass sie stilistische Mittel verstehen...

Die Person, an die sich meine Antwort richtete, weiß das schon (korrigiert aber natürlich diesen Beitrag nicht), denn mit dieser offenen Frage : "oder nicht?" endete ihre Antwort vor einigen Tagen.

Ergo ist es legitim und gar nicht unerzogen, eben mit dieser Endung die Antwort zu beginnen.

Denn damit ist klar gestellt - "eben nicht."
Punkt.

So viel zu Facebook und den Manipulationen, die man auf Firmenseiten machen kann.

Nun aber zu dem, was mir schon lange mehr als sauer aufstößt:

Der Spruch
Zitat: "niemend braucht diese sch.. verbände, keiner muss sich vorschreiben lassen wie er ein reborn fertigt,..."

Erst mal - von wegen "Erziehung" -  Rechtschreibung mangelhaft, und wieso "Sch-Verbände" ???

Wohlbemerkt, hier handelt es sich um einen (ggf. 2, wenn man der Schreiberin folgt) Verband, der sich Qualität in Bezug auf die Herstellung von bestimmten Sammlerpuppen auf die Fahnen geschrieben hat.


Und das (Qualität) scheint immer wieder ein solches Reizwort zu sein für etliche Leute, dass sie einfach herumgiften müssen.

Anstatt einfach mal ganz in Ruhe zu lesen (und zu begreifen) was dort steht bzw. wofür die Mitglieder einstehen und sich selbst zu fragen, ob man ebenso konsequent und fachlich korrekt arbeitet.

Wenn man das tut, ist doch alles bestens!

Wenn nicht, bekommt man natürlich ein kleines Problem, welches sich dann gegebenenfalls in leichten bis mittelschweren Aggressionen zeigt... 

Ich kann langsam verstehen, warum die Profis (bzw. auch die, die auf dem Weg dazu sind) keinen Bock mehr auf "Verband" haben. 

Es ist so trauriglustig, wenn anfangs solche "Puppenmacher" es ganz toll finden, endlich mal in einem Forum "ohne Maulkorb" zu sein... jaha, da darf kritisiert werden... 
Aber wehe, es trifft die eigenen Werke.
Dann mufft man und tritt aus.
Aber schwer beleidigt.
Man lässt sich schließlich nix vorschreiben.
Künstlerische Freiheit!
(Nein, nicht Frau Foppe)

Nur - Haaaalllllllooooo!!!!! - zur künstlerischen Freiheit gehört auch künstlerisches Know How, so richtig doofes Basiswissen und vor allem Können....

Nicht umsonst gibt es Reborner, die durch die Zerti fallen beim ersten Mal und danach an sich arbeiten und es mit Hilfe der Verbandsmitlglieder und Angebote es schaffen und solche, die einen "Durchfall" als persönlichen Affront sehen und sich nicht mehr in den 2. Start trauen.. aber meinen, so ganz plötzlich ERVERA trotzdem für ihre Werbung nutzen zu können, obwohl sie nachweislich kein Mitglied mehr sind (stilistischer Plural) -
und ja, auch ein "Like"-Häkchen kann uns da nicht umstimmen.

Hier mal die HP: www.ervera.de

Ich selber begebe mich jetzt wieder zum Lernen... es geht, wie immer, um Techniken.
Und nichts anderes macht die Qualität künstlerischer Arbeit aus.
Das "Künstlerische" ist dann das Persönliche.

Aber das begreifen anscheinend diejenigen, die so viel Angst vor Zertifikationen haben nicht - oder, viel schlimmer - sie haben es begriffen und haben deshalb Angst davor und verunglimpfen es.

Nun denn....
es musste mal gesagt werden.

Jetzt geht es mir besser.

Ach so .... ich reborne zwar nicht mehr, aber das ist meine persönliche Entscheidung, da ich lieber Puppen von der Idee bis zur Fertigstellung selber mache.
Und dann nur Babies - ne, Sorry, das ist nicht meine Welt.

Aber ich werde nie vergessen, dass mir das Rebornen die Rückkehr zum Puppenmachen geöffnet hat - und ich einige wenige mir sehr wertvolle Menschen dadurch kennengelernt habe.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Die Spenden-Marathon-Brustkrebs-Queen....

nä, ehrlich - fällt das eigentlich niemandem auf?
Immer wieder neue FB- Grüppchen gründen mit immer weiter selektiertem Zugang....

Jetzt mal so Tacheles - wenn ich Krebs hätte, dann hätte ich was anderes zu regeln als mir eine Fangemeinde zu züchten, die mich bespendet....

Madam ist ja nun trotz Vitaminspritzchen á 100 € und obskurer Gen-Untersuchungen mittlerweile anscheinend auf dem Boden der Realität angelangt ...

Was dazu führt, dass du nun um Spenden für Haare bittest - weil nach Chemo ja die eigenen Haare ausgehen....

HALLLOOO?????

Die gesetzlichen Krankenkassen geben einen Zuschuß von 350 - 400 € zu einer Perücke.
Logo, das gildet für Kusthaar, aber bei aller Liebe - dafür bekommt man wirklich schon tolle Teile.
Zumal eine selbstbewußte BK-Frau ihr Kopftuch (jibbet auch schon fertig designed- geknotet) mit Stolz trägt. Denn - nach der abgeschlossenen Chemo wachsen die Härchen ja wieder....

Da wundert es mich doch, wenn jemand, wie unsere Spenden-Queen, einerseits Fotos im FB absetzt, auf denen sie sich die Haare hat abschneiden lassen (so im "Vorgriff" auf die kommende Chemo, die sie dann aber nicht haben wollte und um Spenden gebettelt hat für die Vitaminspritzen bei irgendeinem Guru) - also so einen auf "taff" macht und nun um weitere Spenden bettelt von wegen Perücke und so.... 

Und das, wie gesagt, in immer wieder neuen FB-Grüppchen... klar, die Lady mag keine Kritik, sondern selektiert ihre Jüngerinnen.

Jetzt mal ehrlich - wenn ich echt um lebensnotwendige Spenden bitte, nutze ich doch jegliche öffentliche Möglichkeiten! Warum werden dan die Spendenclübchen immer kleiner???? Mit Zulassungsbeschränkung?????


Das kotzt mich ja sowas von an - gerade im Hinblick auf all die anderen BK-Frauen, die sich mit ihrem Krebs auseinandersetzen anstatt die Betteltour zu laufen....

Hey, liebe Frau Erbse, probier doch mal ein paar schicke Tücher aus!
Die stehen nicht nur anderen Frauen, sondern dir sicher auch!

Und wenn Du Deine Finanzen nicht geregelt bekommst, mach doch bitte nicht immer einen auf das einzig wahre Brustkrebs-Opfer, was ohne die Spenden seiner Groupies sterben müsste, sondern melde einfach mal Insolvenz an.

Das dauert 6 Jahre, und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die Zeit überlebst und Deinen Krebs auch, und dann biste raus aus der Nummer.
Du glaubst gar nicht, wieviele Kassenpatienten ihren Brustkrebs überleben!
Auch ohne variable Spendenaufrufe.

Es kotzt mich wirklich an, so als Krankenschwester (speziell auch im Krebsbereich) und auch als Frau allgemein, wie Du hier mit der Naivität und Arglosigkeit Deiner Kunden / Fans unter dem Deckmäntelchen des armen Brustkrebsopfers eben diesen Menschen das Geld aus der Tasche ziehst.

 Und wer jetzt meint "böse Schwester Erna Nörgelhuber!!!" - der soll sich doch mal die Zeit nehmen und sich mit der Thematik auseinandersetzen.
Ich gebe gerne Antworten auf Fragen.

Nein, ich wünsche Dir nichts Schlechtes.
Aber ich würde mich nicht wundern, wenn Du irgendwann aus Deinen Schulden samt Deiner Krebs-Überwindung erstehen würdest wie Phönix aus der Asche.... was ja fein für Dich wäre....

Donnerstag, 21. Juni 2012

Wieder was gelernt (1)

...im Umgang mit Kommentaren (siehe Wieder was gelernt... )

Zitat:
"Meinen Namen muss ich nicht nennen. Ich bin nur eine v.dutzenden d. das mitbekommen haben."
Ja, das war der Schlusssatz eines Kommentars, den ich eben erhalten habe, und bei dem es mich das erste mal freut, dass ich diese "Kommentarfunktion" eingeschaltet habe, also jeglichen Kommentar erst einmal freischalten (oder auch nicht) kann.

Hier schalte ich lieber auf "oder auch nicht".

Tut mir leid, liebe/r Kommentarschreiber/in, aber Kommentare unter der Gürtellinie lasse ich in meinem Blog nicht zu.
Und wenn jemand schon unter der Gürtellinie schreibt, soll er den Mut haben, sich mit seinem Googlekonto oder seiner echten email zu outen - dann können wir das vorab direkt regeln.

Aber so muss ich Deinen Kommentar leider unter "Spam" ablegen.
Und kann Dir leider nicht antworten, sondern nur auf diesem allgemeinen Wege.

Wenn ich hier mal meinen Frust ablasse, heißt das noch lange nicht, dass ich nun an pauschalen Hetzkampagnen teilnehme.

Alles klar?
Fein.

Montag, 18. Juni 2012

Wieder was gelernt...

... leg dich nie mit einem Admin an.
Oder doch?

Wobei - was heißt "anlegen" - ?
Anlegen - auch das hab ich gelernt - heißt auch, Fragen stellen, die möglichewrweise nicht in das Öffentlichkeitsprofil des Admins passen.
Und die anscheinend so abgrundtief wichtig sind (für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Ansehens), dass man den User erst mal auf "ignorieren" setzt (oops - wie ungewöhnlich für Admins - ich dachte immer, die wollten informiert sein...) und, wenn das nicht hilft, weil die Logik der Fragestellung möglicherweise die noch weichgespülten Followers aus ihrem Schlaf wachrütteln könnte, sperrt man den User kurzerhand ohne Vorwarnung.

Was allerdings - in diesem Falle - einschließlich der Summe der Nicht-Antworten des Admins - beim User ein gewisses Befreiungsgefühl auslöst.

Denn immerhin war besagter User bisher eine der meistbenutzten Speerspitzen des Admins gegen böse Gegner.

Wie dumm oder überheblich / eingebildet kann ein Admin sein, zu meinen, er habe es nicht nötig, sich offenen Fragen zu stellen? Nur weil er immer noch eine Gefolgschaft hat, die sein Credo singt und persönliche Sympathie über Fakten stellt?

Einem Admin, der sich der offenen Forendiskussion entzieht dadurch, dass er den kritischen User sperrt?

Ja mehr Schuldeingeständnis braucht es nicht.

Und damit wid eine weitere Denklawine ausgelöst ... was ist mit anderen Vorwürfen aus der Vergangenheit...?

Na ja, Geschäft ist Geschäft.
Und der User ist nun froh, dass  er endlich wach geworden ist und wünscht den Jüngern und Jüngerinnen einen ruhigen Schlaf, denn der ist gut für's Geschäft...

Ne ehrlich - nach 6 Jahren festzustellen, dass man sich zum Affen gemacht hat, fällt nicht so wirklich leicht.
Da hilft es auch nicht, dass die anderen Affen weiter schnarchen.... oder lausen....



Sonntag, 10. Juni 2012

Ein Spagat....

... was ist ein Spagat?
Laut Wiki:
Ein Spagat (vom italienischen: spaccata "Grätsche" bzw. spaccare "spalten") ist eine Akrobatik-Übung, bei der jemand die Beine so weit spreizt, dass sie eine gerade Linie bilden. Die Übung kommt in diversen Kampfsportarten, im Fitness- und Tanzsport, im Turnen, im Yoga, sowie beim Ballett, Voltigieren, Limbo-Skating und Schautanz vor.
 Es gibt aber auch die umgangsprachliche Variante:
Im Deutschen wird der Begriff häufig im übertragenen Sinne benutzt, um auszudrücken, dass jemand zwei (meist argumentativ, aber auch räumlich) gegensätzliche Positionen zu überbrücken versucht. Beispiel: Ein Manager schafft/versucht den Spagat zwischen seiner Familie in Hamburg und seinen Überstunden bei der Firma in München.
Das heißt, wenn ich den turnerischen Spagat übe, braucht es lange Zeit.
Wenn ich den "übertragenen" Spagat übe, sollte ich ihn üben, bevor ich mich lautstark mit Versprechen an die Öffentlichkeit wende.
Zumal dann, wenn mir das "Grätschen" in der Vergangenheit vielfältig daneben gegangen ist, weil mensch halt nur mit 2 Beinen grätschen kann, und so von der einen Haltung in die zweite oder dritte Haltung zu wechseln, und das möglichst schnell, dazu gehört schon echt akrobatische Olympiareife und ist eigentlich schlicht unmöglich.

Und einen Blog neu mit einer solchen Schlagzeile vor 3 Monaten neu zu eröffnen und dann kömmt nix mehr - das ist schon megapeinlich. Da helfen auch keine weiteren angeblichen widrigen äußeren Umstände... ne, da sitzt das Publikum und lächelt müde.
Und bedauert die, die immer noch Eintrittskarten zahlen in der Hoffnung, dass Talent und Begabung auch gleichzusetzen sind mit Charakter und Ehrlichkeit.


Zitat Wiki:
Es gibt drei Formen des Spagats:
  • Querspagat (Synonym: Längsspagat) — das heißt mit dem linken oder rechten Bein nach vorn und dem jeweils anderen nach hinten zeigend;
  • Seitspagat (Herrenspagat), bei dem beide Beine seitlich vom Körper abgespreizt werden;
  • Überspagat, ein Spagat von mehr als 180 Grad.

Querspagat, Quelle: Wikipedia
Herrenspagat, Quelle: Wikipedia
Überspagat, Quelle: Wikipedia

Na ja, es gibt halt Menschen, die sind mit solchen Turnübungen so beschäftigt und können gar nicht genug davon bekommen, dass sie völlig vergessen, dass man auch einfach locker entspannt geradeaus gehen (und vor allem dann auch ankommen!) kann.

Wen wundert es da, dass solchen Möchtegern-Akrobaten immer wieder alles im realen Leben daneben geht?
Und dass das enttäuschte Publikum immer spärlicher wird?

Und was bitte hat Spagat mit Wahrheit und Täuschung zu tun?
Ein solcher Spagat kann nicht gelingen, denn diese beiden Positionen kann man nur temporär (also kurzfristig und scheinbar) überbrücken, und danach geht nichts mehr.

Aber es gibt auf der o.g. Wiki-Seite noch interessante Links zu Trainingsanleitungen... (für reale Spagatübungen) - wobei, je älter mensch wird, umso schwieriger dürfte das Trainig fallen...

Aber unter "ferner liefen" bekommt man ja immer noch mit, was da so humpelt....

Freitag, 8. Juni 2012

Der mündige Patient (2)

ha.
ha, ha!!!!

Ich noch mal.
Ziemlich grimmig.

Aber nun mal reiner Zustandsbericht:

Da hat die Ehefrau von dem alten Mann die Berufsbetreuerin am letzten Sonntag angemailt und informiert (von wegen des auf "Privatrezept" verordenten Rezeptes und der irritierenden Diagnosen) und bis jetzt keine Antwort bekommen.

Immerhin wollte sie ja nicht der Berufsbetreuerin in die Quere - sprich, in deren Aufgabenbereich - dazwischen funken.

Aber heute hat sie dann mal so ganz vorsichtig in der Apotheke angerufen und gefragt, wo sich denn nun das Privatrezept befände... (denn ein solches wird nun mal abgestempelt und dem Kunden ausgehändigt, damit dieser sich ggf. bei seiner Privatversicherung eine Erstattung geben lassen kann)

Die Apothekendame hat sich dann noch erst einmal erkundigt, ob der Patient vielleicht ein Tumorleiden habe ...? nö. (Zur Erinnerung: Movikol wird i.d.R. bei Tumorpatienten verordnet) - nein.
Aber so ein Privatrezept wird immer dem "Abholer" mitgegeben... müsste also in der Kurzzeitpflege gelandet sein und es ist seltsam, dass die Kopie dieses Rezeptes bei den Unterlagen, die der Betreuerin zugesandt wurden, fehlt.

Apotheke ist kooperativ, im Heim keiner der möglichen Zuständigen zu erreichen, die Praxis sucht auch ....

Immerhinque weiß ich jetzt, welches die verordnende Arztpraxis war...

Es wird spannend.

Was die Ehefrau nur verwundert hat, ist, dass die Apotheke noch gar nichts gewusst hat - hätte sich die Berufsbetreuerin schon mal gemeldet, wären die Gespräche doch sicher anders verlaufen.

Na ja, warten wir doch mal den Wochenanfang ab.

Ansonsten wünsche ich allen Fußballfans ein hoffentlich deutschland-erfolgreiches Wochenende
Erna Nörgelhuber

Sonntag, 3. Juni 2012

Der mündige Patient ??? (1)

Ich weiß nicht, wie die Geschichte ausgeht - oder sich aufklärt.
Es ist auf jeden Fall spannend.

Aber lassen wir doch Schwester Erna Nörgelhuber selbst zu Wort kommen
Sie war 25 Jahre selbständig im Gesundheitswesen tätig und hat insofern den einen oder anderen Durchblick ... immer noch...


Danke, omamo -

Ja also ehrlich...
ich glaub's ja nicht - da kommt so'n alter Mann aus der Nachbarschaft erst mal notfallmäßig Anfang Januar in unsere Uniklinik, wird dann am 23. Januar übergangsweise in die Kurzzeitpflege eines großen Wohlfahrtsverbandes entlassen, weil in der genehmigten Reha noch kein Platz frei ist und er zuhause (alleinlebend)  ambulant nicht genügend versorgt werden kann.

So weit, so gut.

nach ca. 4 Wochen Kurzzeitpflege wurde der alte Mann notfallmäßig wieder in die Uniklinik eingewiesen.
Dass man dabei sogar vergessen hat, ihm seine Zähne (oben und unten) mitzugeben, lass ich hier mal unkommentiert stehen.


Auf jeden Fall kam er dann später von dort direkt in die Reha, wo er dann schließlich am 19. März nach Hause in ambulante Pflege entlassen wurde.


So weit, so gut.

Irgendwann in den letzten Tagen erhielt der alte Mann eine Rechnung der gemeinnützigen Kurzzeitpflege.
Bei Pflegestufe 1 musste er ein wenig dazuzahlen - das ist ja auch OK.


Aber dann war da noch eine Zuzahlung von 75,40€ für Medikamente.


Der alte Mann protestierte, denn er ist von der Zuzahlungspflicht befreit.


Wie gut, dass er protestiert hat - denn nun wird es interessant.


Die Kasse gab kund, dass diese beiden Medikamente nicht zuständig sei, "da es sich hier um Privatrezepte ohne gesetzliche Zuzahlung" handeln würde.


Also habe ich dann mal nachgeschaut, was denn da verordnet wurde - man höre und staune - ein Medikament Namens Movikol, welches ein Abführmittel ist. Und davon gleich 100 Beutel.... 
Dosierung 1-max. 3 Beutel / Tag. Und es gibt die auch in kleineren Größen...Und 60 Kapseln Vitamin B Komplex.

Die restlichen Medikamente auf "Kassenrezept" wurden von der Kasse natürlich voll und ohne Zuzahlung übernommen.


Ausgestellt wurde das Rezept am 24. Januar - also am Folgetag nach dem abendlichen Einzug des alten Mannes in die Kurzzeitpflege.


Auch so weit, so gut, 
denn wenn Patienten aus Kliniken entlassen werden, gibt es eben schon lange nicht mehr so die Medis für eine Woche mit, sondern es muss sich schon selbst darum gekümmert werden, dass die im Entlassungsbrief angegebene Medikation vom Hausarzt / behandelndem Arzt neu verordnet wird.


Das stellt für stationäre Einrichtungen und ambulante Pflegedienste oft eine Herausforderung dar, aber man arbeitet ja im gegenseitigen Vertrauen mit den Ärzten zusammen.


Was allerdings trotzdem eine gewisse Sicherheit darstellt, denn dann faxt man mal eben vorab den Arztbrief in die Praxis...


Nur - in DIESEM Falle - das Movikol und die Vitamin B Komplexe (Privatrezept) konnten ja schlecht aus der Uniklinik kommen.
Und es war keiner der mit dieser Kurzzeitpflege zusammenarbeitenden Ärzte weder abends am 23. noch am Folgetag bei dem alten Mann.


Und jetzt kommt der Knaller:


Welcher Arzt verordnet ein Abführmittel für einen Patienten, der u.a. unter den Folgen einer massiven Antibiotika-Therapie (also Durchfall hoch 10) leidet?
Eigentlich ein Medikament für Schmerz- oder Tumor Patienten, die aufgrund der morphinhaltigen Schmerzmittel  eben NICHT "können".. (im Verbund mit dieser Dieagnose wird es auch z.T. von den Krankenkassen übernommen)Und dann noch 100 Beutelchen?

Antibiotika in hohen Dosierungen vernichten auch die Darmflora, so dass du echt den Dauer-Dünnschiss deines Lebens hast.


Deshalb wird dann ja auch die Darmflora wieder langsam und mühsam wieder aufgebaut.
Und ich kenne den alten Mann- der hatte seine Probleme auch noch (abklingend) bis zum Ende seiner Reha.


Also bitte - wo bzw. bei wem sind die 100 Beutel mit dem Movikol gelandet?
Und wer hat die Vitamin B Komplex Pillen bekommen?
(OK - Vitamin B Komplex schadet niemandem, aber warum wurde es verordnet - ohne vorherigen Arztbesuch????)


Und warum soll der alte Mann jetzt für diese Patienten bezahlen????


Ich bin ja nur gespannt, ob in der Pflegedokumentation der Kurzzeitpflege auch die Gabe des Movikols und des Vitamin B Komplexes steht.
Und was der verordnende Doc dazu meint.
Und ob die dann die dann auch brav die "verordneten?" Medikamente mit in die Reha gegeben haben...
Oder auch, ob der Arzt, der seine Unterschrift unter diese Rezepte gegeben hat, überhaupt weiß, was er da unterschrieben hat?


Ich habe es selber, während ich auf meinen Termin gewartet habe, erlebt, wie ein Doc mal eben zwischen zwei Patientenbesuchen an seinen Tresen tritt und arglos alle dort von seinen Arzthelferinnen vorgelegten Dokumente unterschreibt.... er muss ja auch davon ausgehen, dass seine Damen das richtig recherchieren, und dass Unternehmen, mit denen er zusammen arbeitet, auch korrekt arbeiten.


Nur - das Problem - ich bin mündig, denn ich bin ja auch "vom Fach".
Aber die Masse der Patienten fragt nicht nach oder ist nicht in der Lage dazu oder traut sich nicht...


Aber ich bin ja vor einigen Tagen in einem Forum vom "Wadenbeisser" zur "Kettensäge" befördert worden...*lol*

Vielleicht irre ich mich ja auch vollkommen.
Dann nehme ich natürlich alles zurück und lerne dazu.
Aber Durchfall mit Abführmitteln zu therapieren, ist wirklich neu für mich.


Wobei - es gibt ja auch den Spruch, "den Teufel mit Beelzebub austreiben...."

Sonntag, 11. Dezember 2011

Bücher...Workshops ...Studiengänge...????

ich habe mir ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht:
4 Kreativbücher, wobei das vierte noch ein wenig auf sich warten lässt.

Wobei ich mich, wie schon immer, wieder einmal frage, warum es in Deutschland so wenige gute und informative Bücher aus dem  professionellen künstlerischen Bereich gibt.
Und wenn (anscheinend? scheinbar?) eben unsere deutschen Künstler nicht bereit sind, ihr Wissen einer interessierten Öffentlichkeit preiszugeben, nicht mehr Bücher aus dem "Ausland" übersetzt werden.

Der Trend geht anscheinend eindeutig Richtung Küche.
Die Starköche hier im Lande haben gar keine Probleme damit, dem interessierten Laienkoch eine Menge Wissen und Erfahrung weiter zu geben.


Gut, die Fadenkünstler sind auch schon auf dem Wege, mehr von sich preiszugeben -

Aber unsere Farbenkünstler?
Na ja, die machen vielleicht mal teure Workshops, die natürlich teilnehmermäßig begrenzt sind (und sein müssen) - aber das war es dann auch schon.
Warum herrscht hier in Deutschland eigentlich so viel Angst (?) davor, Wissen und Erfahrungen weiter zu geben?
Für mich bedeutet das - ganz knallhart gesagt - dass ich Angst davor habe, dass jemand besser werden könne als ich.

Das finde ich traurig - und erbärmlich.
Wenn jemand besser ist, dann ist er das.
Und wenn er fair ist, gibt er die Lehrer preis, denn ohne sie wäre er vielleicht noch nicht da, wo er ist.

Wer sich ein wenig mit Kunstgeschichte beschäftigt, weiß, dass das üblich ist.

Aber wie gesagt - ich pell mir dann (ein wenig stinkig auf diese Egomanen) ein Ei darauf und schau mich auf dem internationalen Büchermarkt um.

Aber was machen denn die kreativen Menschen, die nicht so viel Englisch können oder nicht mehr in der Praxis dafür sind?

Ein Buch ist fair.
Das kann ich lesen und umsetzen, wann ich die Zeit dazu habe.
Oder auch es zurückgeben, wenn es nicht meinen Erwartungen entspricht.
Oder mich aufgrund der Umsertzungen dann vielleicht doch entschließen, mir ganz gezielt einen Workshop zu suchen.
Und / oder mich in entsprechenden Foren darüber - bzw. über die daraus resultierenden Erfahrungen - konstruktiv auszutauschen.

Hier mal die 3 Bücher, die schon hier sind:
 Es erschlägt anfangs ein wenig mit alle den Bildern, man muss es sehr konzentriert lesen.

 Eine Fülle von Inspirationen und sehr verständlichen Anleitungen 
(sofern man genügend Englisch kann)

Einfach spannend - Drucktechniken auf verschiedenen Medien 
und die Verarbeitungen im stofflichen Bereich


So irgendwie könnte ich all diese Bücher inhalieren....

Einen schönen dritten Advent Euch allen noch!

Sonntag, 20. Juni 2010

Al Pacino...

... ist einer meiner wenigen absoluten Lieblingsschauspieler.

Der hielt mich als Cop gestern abend in und außer Atem, mit Robin Williams als psychopathischem Killer-Gegenspieler (endlich mal nicht nur grinsend) in "Insomnia / Schlaflos".

Es ist wirklich selten, dass es Filme gibt, die ich mir immer wieder ansehen mag - dieser gehört dazu.

Ansonsten - nicht viel Neues.
Omamo sitzt und wartet auf ihre Glasaugen, demit sie endlich ihr erstes Köpfchen modellieren kann, und ich kämpfe mich durch Haushalt, Bürokratie, Foren und Sonstiges durch.

Unter anderem auch durch die Abbestellung von unerwünschten Newslettern.

Ganz spannend wird dies z.B. bei "Clickandbuy" - irgendwann mal notgedrungen für einen Kauf benutzt, und seit dem jibbet "Newsletter".

Die interessieren mich nicht, aber ich bekomme sie.
Obwohl ich sie definitiv NICHT bestellt habe.

Aber - was passiert nun?
Jeder normale Newsletter hat zumindest ganz unten die Zeile "Newsletter abbestellen" oder "unsubscribe" (Letzteres schon übel für viele deutsche User, die möglicherweise keine Ahnung haben, was "subscribe" oder "unsubscrive" bedautet, zumal sie den NL in deutscher Sprache erhalten....)

Egal, ich bin ja halbwegs sturmerprobt und will nun also den blöden NL abbestellen.
Jepp, gaaaaanz tief unten finde ich "unsubscribe".

Also "Klick"
Nächster Klick....
Eeene meeene, Miste ....
ja wie denn nun?????

Ich bin einerseits geplättet von so viel Dreistigkeit, andererseits fasziniert.
Und überlege mir, wieviel Leute nun wohl einfach "wegdrücken", weil sie gar nicht wissen, was sie nun machen sollen und nun bis zu ihrem Lebensende die völlig überflüssigen und nicht gewollten Newsletter von dieser Banking-Firma erhalten, es sei denn, sie ändern ihre email-Adresse.

Nur, weil sie einmal (1 !!!! mal) auf denClickandbuyknopf gedrückt haben.

Ne, ne - das hat dann schon geklappt mit der Überweisung und auch das Gekaufte war in Ordnung (was Clickandbuy natürlich nicht interessiert) - abr verdammich noch mal - wenn ich bei Aldi mit meiner Karte zahle, bekomme ich doch auch nicht automatisch Post von Aldi's sämtlichen Finanz- / Bankpartern!

Aber ich bin ja neugierig.

1. Versuch (links geklickt) ging schief.
Wie gut, dass ich ein wenig englisch kann!!!!
2. Versuch (rechts geklickt) hat dann geklappt - jetzt habe ich unsubscribed.
So hoffe ich doch.

Und ich habe Null Problem, solch eine Verarsche (Entschuldigung) hier öffentlich zu dokumentieren.
Weil mich so was nämlich sauer macht.

Und ich keine Lust habe, darüber nachzudenken, warum ein solches Banking-Unternehmen es nötig hat, derartige Werbefallen zu benutzen, zumal es doch alles geklappt hatte beim Bezahlen.

Oder wie dumm(???) dessen Marketing-Agentur ist -
ICH werde Clickandbuy auf keinen Fall einsetzen.

Ich bin nämlich NICHT der Meinung, dass viele Kunden zwar kaufen, aber ansonsten einfach dumm sind, was Clicks angeht...

OK, jetzt haben die Leute auch noch nen kleinen Werbeeffekt auf meinem Blog, weil ich über deren Methoden ablasse, aber die Frage ist doch, WER meinen Blog liest - und da kann ich eigentlich davon ausgehen, dass das allesamt mündige und hirnaktive Leute sind.

Wenn ich nämlich damit anfange, dass ich nichts mehr veröffentliche, was mich stört oder von dem ich annehme, dass es der Allgemeinheit Schaden zufügt, weil Negativwebung eben auch Werbung ist, dann knipse ich mein Internet aus und trage nur noch Fausthandschuhe, damit ich nicht mehr in Versuchung gerate, etwas zu schreiben oder zu Tippen.

Und die Tasten meines Handys kann ich dann auch nicht mehr benutzen.

OK - Telefon normal mag noch gehen und persönliche Treffen auch - aber da haben wir dann, so denke ich doch, genügend Möglichkeiten, uns noch besser auszutauschen als hier im Blog.
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