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Dienstag, 10. Dezember 2019

Haaaallloooo....

Noch wer da?

Also ich lebe noch.
Zwar leicht gebeutelt seit 2016, aber immerhinque.

Wobei mich all die Zeit ein leicht schlechtes Gewissen begleitete, mich hier nicht mehr zu melden...
Immerhin hat auch (m)ein Blog seine treuen Leser.

Nun, etliche von uns haben sich auf FB wiedergefunden, aber das ist halt doch etwas anderes als so eine Bloggergemeinschaft.

Wobei wiederum - auf FB kann ich sortieren, wer welchen Beitrag lesen kann / darf (ausgenommen FB natürlich, aber das geht mir am Allerwertesten vorbei, denn wir sind mittlerweile alle gläsern - ein Narr, wer meint, er könne der Datenkrake tatsächlich entkommen!)

Beim Bloggen kann ich nur "Friss oder Stirb!" einstellen - also entweder öffentlich (man MUSS sich ja nicht als Leser / Abonnent outen) oder geschlossen (nur geladene Leser erlaubt).

Ich habe aber in den Jahren - gerade durch die Öffentlichkeit - und somit auch Gemeinsamkeiten - so viele liebe Bekannte und auch sogar Freunde gefunden, ja sogar persönlich kennengelernt, dass ich diese Möglichkeit vermissen würde, würde ich den Blog auf "geladene Leser" einschränken.

Und noch so ein Blog-Vorteil:
Hier lesen die Leser noch.

Und wer bloggt, schreibt gerne und will dann natürlich auch gelesen werden. Und möglichst auch eine Antwort bzw. einen Kommentar erhalten.

Ich bekenne mich schuldig, diesen meinen Blog, an dem ich doch sehr hänge, sträflich vernachlässigt zu haben.

Ich hatte einige Gründe dafür, aber auf die pfeife ich jetzt.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich mein Leben umkrempele...

Ihr habt auch nichts verpasst, was meine künstlerischen Arbeiten angeht, denn ich war mit den Überraschungen, die das Leben so bieten kann, mehr als ausgelastet und somit kaum zum Arbeiten gekommen.

Jetzt hat sich das langsam wieder richtig gewichtet, und ich habe vor, mich der Bloggerdisziplin des zeitnahen Bloggens erneut zu unterwerfen.

Keine Ahnung, ob Ihr noch bei mir reinschaut - wenn ja, dann gebt mir bitte Restart-Hilfe mit einem kurzen Kommentar.

Liebe Grüße
mo

Sonntag, 10. April 2016

Horoskope - Spökenkiekerei?

Ach ja, ich weiss es ja.
Und bin dennoch erstaunt überrascht.

Die Sache mit den Horoskopen....
Ist ja nett, aber glaubt doch kein Schwein wirklich dran.

Die Eso Tussen im TV, die die Zuschauer abzocken, das Gesülze in den Wochenzeitschriften und selbst im Frühstücksfernsehen....

Ne, nicht meine Welt.

Wobei - meine Mutter hatte mir Ende der 70er so einige Dinge erzählt, die man ihr mal kurz vor Kriegsende vorhergesagt habe, und dann hatte sie noch einmal Ende der 70er Jahre noch einmal ein Horoskop erstellen lassen und hat mir daraus einige Dinge erzählt -

OK, ich müsse in meinem Leben sehr, sehr viel arbeiten, würde aber auch mein Häuschen bekommen.

hahahaha - als sie mir das erzählte (Schade übrigens, dass sie mir nicht alles erzählt hat!!) hab ich nur abgewinkt.
Ich war im öffentlichen Dienst, und da arbeitest du dich nun mal nicht kaputt.
Und Häuschen? hahaha - von was denn????

Ich blieb also die nächsten Jahre im öffentlichen Dienst und in allerdings immer ganz besonderen und insofern geliebten Mietwohnungen.

Und irgendwann (1980) bekam ich meinen Rappel, machte mein Abi abends nach und wechselte dazu den Arbeitgeber, damit ich das auch durchziehen konnte.

Und in dieser Zeit hatten wir einen Auszubildenden, mit dem ich eigentlich immer ein wenig im Clinch war, aber irgendwann erzählte er mir, dass er einen Kurs mache im Erstellen von Horoskopen....

Aaaahhhhh - das war ja was für mich!

OK, Junior - dann mach mir doch mal mein Horoskop!

Ich gab ihm die erforderlichen Daten und wartete dann ab.

Er hat mir dann das Horoskop - natürlich unter Anleitung seiner Lehrerin - erstellt und mich zur Eröffnung in seine WG eingeladen.

Ha, und mo ist natürlich dahin gegangen, mi einem wissendem Grinsen im Gesicht.

Das ist mir allerdings langsam entglitten, als ich mir anhörte, was mein Horoskop so alles ausposaunte....

Das ging in die Vergangenheit (OK, weiss der Geier, wo die recherchiert hatten?) und dann in die Zukunft - ööööhhhhh - geht ja gar nicht!

Ich bekam wieder Oberwasser und fand das alles sehr nett, aber - na ja.

Da wollte mir der Typ doch wirklich sagen, dass ich in meinem (erlernten) Beruf eine leitende Funktion übernehmen würde und und und....

Menno - der wusste doch, dass ich gerade mein Abi machte und Kunstpädagogik studieren werde!!!!

So ein Blödsinn!!!

Und was hat sich ergeben?

Ich habe später mein Studium nach 2 Jahren geschmissen und mich in meinem erlernten Beruf selbständig gemacht, habe jahrelang geackert wie eine Hafendirne (sprich rund um die Uhr), habe Erfolge erzielt und auch mein Häuschen bekommen....

Also irgendwas muss ja doch dran sein an der Astrologie, sofern sie ernsthaft betrieben wird.

Und nein.
Nicht kommerziell.

Aber wenn denn doch so etwas wie eine Vorbestimmung existieren sollte, dann sollten wir vielleicht ein wenig mehr Vertrauen in unser Leben haben.

Mittwoch, 28. August 2013

Mal nachdenken....

Es kann so schnell gehen....

Wobei, der Spruch ist so was von abgedroschen und überhaupt - es trifft doch eh immer die anderen....

Manchmal aber eben doch nicht.

Und ab dem Moment ist alles andere nebensächlich.

Da zählen nur noch die echten Gefühle, die vielleicht lange unter allem möglichen Müll verschüttet waren.

Und die hauen dich dann um.
Alle Ängste und Einbildungen verflüchtigen sich, "Erfahrungen" verlieren an Wert.


Aber Leben ist halt nicht so einfach....

Hier hat ein Schutzengel wirklich eine Meisterleistung vollbracht.

Zumindest, was das Weiterleben angeht, wie auch immer es zukünftig aussehen wird.

Auf der aktuellen Zuschauerbank sitzend guggst du und spürst nur noch.
Atmest das Erschrecken, das Entsetzen ein und aus...
Glaubst es erst einmal nicht, reagierst "professionell" - also rein rational,
bleibst cool und sachlich.

Danach kommt dann irgendwann der Tsunami der Emotionen.
Und dem musst du dich stellen.
Widerstand ist zwecklos....

Eine Mutter ist eine Mutter ist eine Mutter ist eine Mutter - egal, was schiefgelaufen ist oder warum.

Das ist auch - andererseits - eine sehr befreiende Erkenntnis.

Aber muss es dazu eines solchen Unglücks benötigen????

Nein, natürlich nicht.
Aber ein Unglück passiert.
Unvorhergesehen.
Ganz plötzlich.
Und was wir daraus machen oder lernen, oder ob nicht, bleibt uns überlassen.

Solche Bilder kennen wir aus dem TV - schlimm nur, wenn es plötzlich das eigene Kind ist, was darin gesessen hat.Doch, genau in diesem roten Blechhaufen!
Und was für ein Wunder, dass es überlebt hat....

Quelle: http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/A6-Unfall-46-Jaehriger-lebensgefaehrlich-verletzt;art1491,2877842
Warum poste ich das?
Ne, nicht von wegen "interessant".

Sondern nur mal so zum Nachdenken.
Für jeden so für sich.
Wenn er denn möchte...

Und nun bete ich, dass sich alles irgendwann zum Guten wendet, dass er wieder "gesund" wird, dass seine Familie alles übersteht - wie auch immer.

Und bitte jetzt nicht "Kerzen aufstellen" oder "Energie senden" - das ist nicht meine Welt (nicht böse gemeint!)


Samstag, 5. Januar 2013

Auch heute....

... hat sich wohl so mancher über mich gewundert...
Aber nun mal ehrlich - da kaufste dir nen wunderbar zart und frisch eingeschweißten Chinakohl von wegen der abendlichen Fressattacken und der Vitamine,
 

und dann stehste gestern abend sabbernd in der Küche, das große
in der Hand und teilst den Kohl erst mal in zwei Hälften.
Und was schaut dich an?
Statt der zarten weißen und gelben Innenblätter  weiche braune Schmuddelblätter.

Fazit: Appetit auf Vitamine vergangen, vor Frust ein Paket Schafskäse pur vertilgt und dem Discounter Vergeltung geschworen.

Heute morgen nach dem Gassigang die 2 Kohlhälften samt oben gezeigtem Schlachtermesser eingepackt, um 07:10 vor dem diensthabenden Marktleiter gestanden und ihn dezent in die Tüte blicken lassen.

"Ich hätte gerne einen unverfaulten Kohl!"

"Äh - ja - natürlich - nehmen Sie sich einen!"
"ich werde ihn aber aufschneiden!"
"ja ja... nehmen Sie sich einen!"

Ich weise darauf hin, dass ich unvermummt war.

Also zum Gemüsestand, die restlichen 3 Chinakohlköppe mitgenommen in die Getränkeabteilung (da war es noch leer) und dort auf den Bierdosenpaletten (Küchentischhöhe) halbiert.

Ergebnis: sie waren alle infiziert.

Abgewogen, was nerviger wäre: Geld wiedergeben lassen und mich in anderen Läden auf die Suche machen, eventuell sogar extra dafür ins Auto steigen zu müssen oder den Kohl mit der geringsten Bräunung nehmen -
Letzte Möglichkeit was die überzeugenste.

Die Hälften wieder in der Gemüseabteilung deponiert, dem Marktleiter geraten, mal Meldung zu machen über schlechte Ware und relativ fröhlich auf den Heimweg gemacht.
Das Bischen kriegt man ja noch einfach rausgeschnitten....

 Heute abend jedenfalls jibbet lecker Salat mit gegrillten Hühnerbrüstchen drauf....

Und Chinakohl kaufe ich jetzt nur noch mit Schlachtermesser. Zumindest im Bruttomarkt...

Freitag, 4. Januar 2013

Was sind die Leute heute so freundlich...

... dachte ich so bei mir, als ich mit Merlinsky (das Alien hatte keine Lust) und einem Päckchen zum Hermes-Kiosk marschierte.

Wildfremde Menschen schenkten uns ein Lächeln.

Was so ein kleiner niedlicher Hund doch manchmal ausmacht....

Auf dem Rückweg am Juwelierladen vorbei gleich um die Ecke, kurz vor der Haustür, hörte ich es hinter mir rufen "moooooo!!!" - Holger aus selbigem kam schnaufend hinter mir her und fragte völlig besorgt, wo denn das Alien sei - "keine Sorge, Holger - der ist heute nur faul und wollte nicht mit!"
(Klar, wenn so ein kleiner Kerl kurz vor seinem 17. Geburtstag steht, ist so ein sorgenvoller Gedanke schon nachvollziehbar).

Er entspannte sich und strahlte mich an.

"Warum hast Du 2 Brillen auf?"

"Wer - ich?"

"Ja, du!"

Tatsächlich - die bunte Lesebrille auf der Nasenspitze (ist ja eine Lese- und keine Weitguckbrille) und die zweite oben zurückgeschoben auf dem Kopf...

Na ja, jetzt weiß ich, warum die Leute so lächelnd geschaut haben.

Und ich habs wirklich nicht gemerkt.
Genausowenig, wie wenn ich zum Einkaufen marschiere ...und dann irgendwann fewststelle, dass ich die Mülltüte nicht in den Container geworfen habe, sondern brav mit mir herumtrage...

Naja, "senior moments", wie eine kanadische Verwandte so etwas nennt.

Und solange es noch bei den "moments" bleibt und nicht zum Dauerzustand mutiert, kann ich damit leben.
Und amüsiere mich mindestens genauso darüber wie meine Mitmenschen, die es bemerken...

Mittwoch, 14. März 2012

Die Mia hört auf...

O Gott - bitte nicht - Herzschlag steigt rapide an -
nach kurzer Schockpause weitergelesen - mit Rauchen!

Herzschlag entschleunigt sich.
Blog geguckt und gleich mal eingetragen als Leser und ein wenig kluggeschi**en.

Aber so was muss frau ja unterstützen.

Nur, Mialein - pass auf die Lunge auf - wenn die sich wieder endlich entfalten darf, kann sich das in mindestens 2 Kleidergrößen äußern.... böse Leute nennen das Busen und Bauch, ich weiß aber, es sind nur meine beiden rosafarbenen, bezaubernd gesundeten Lungenflügel...

Bild geklaut bei: http://www.praxisbenner.de

PS: wusste gar nicht, dass so 2 entfaltete Flügel bis zu 30 kg wiegen können.....

Donnerstag, 1. März 2012

Gedanken.... Nachdenkliches ... (muss auch mal sein)

Nachdem ich nun endlich Rentenbezieherin bin - OmG, was habe ich mich darauf gefreut! - bleibt es nicht aus (so als professionell am Depri entlangschliddernde Wassermannfrau), sich den einen oder anderen Gedanken zu machen und auch das eine oder andere Vorurteil zu beleuchten.

Wenn ich erst in Rente bin, hab ich endlich die Zeit, mich zu verwirklichen...

ha, ha, ha!
Nachdem es erwiesen ist, dass mit zunehmendem Alter auch die Zeit immer schneller läuft, kann ich endlich verstehen, warum Rentner nie oder kaum Zeit haben. Man kommt ihr einfach nicht mehr hinterher!

Dazu gesellt sich ein leichter Erfolgsdruck, die für diese Zeit lang ersehnten Wünsche und Ziele zu erreichen.
Nochmal ha, ha, ha!

Immerhin möchte ich nicht wie der holländische Methusalem mit Stützkorsett und Dauerkatheter von einer Veranstaltung auf die nächste geschoben werden - ne, ne, dann lieber fröhlich unbeschwert vorher abtreten.

Und dabei tut sich dann die nächste Überlegung auf - möchte ich noch einmal jung sein?
Spontan geantwortet: Au ja! Aber bitte so "klug" wie heute...
Oder?
Ja, was würde ich denn dann anders machen?
Und würde das dann auch die bessere Entscheidung sein?
Ist die Lebenserfahrung eines älteren Menschen wirklich so gut gegenüber den spontanen Entscheidungen eines jungen Lebens?


Und dann - nicht zu vergessen - das Leben war ja nicht nur schön.
Es gab Situationen und Abschnitte, die ich nicht noch einmal durchleben möchte.
Die ich aber anscheinend gebraucht habe, um das zu werden, was ich heute bin - egal, wie das andere sehen - ich mag mich und bin ganz zufrieden mit mir.

Wir neigen ja dazu, alles Schlechte und Schmerzhafte im Nachhinein abzuwiegeln, zu verdrängen oder hoffentlich auch positiv zu verarbeiten.

Wenn ich jetzt aber in einen Jungbrunnen springen könnte - mein Gott, dann muss ich ja wieder durch so vieles durch, und das möchte ich nicht so wirklich.

Ne, das ist schon alles relativ gut gelaufen.

Fazit: nö, mir geht es gut, ich bin eigentlich sogar sehr dankbar für mein Leben - mit allen Aufs und Abs, die mich herausgefordert und geformt haben.

Also nix mit "nochmal bitte..." - ne, ich versuche jetzt mal, diese rennende Zeit in den Griff zu bekommen oder mich damit einfach zu arrangieren.
Und das ganz in Ruhe.
Es kommt, wie es kommt - und dann mach das Beste draus ;-))

Dienstag, 22. November 2011

Immer noch kein Weihnachtsbaum...

... doch, doch, heute morgen im Frühnebel hat er uns heimgeleuchtet... er war an (lichtermäßig) im Gegensatz zu den Schweifsternchen an der gegenüberliegenden Srtraßenseite an den Straßenlaternen, denn die waren aus.

Egal - hier geht es jetzt um Sicherungsmaßnahmen.
Bänkerlicherseits.

Meine Hausbank setzt Gottseidank noch auf den natürlichen Menschenverstand von Privatkunden, die nicht irgendwie firmenmäßig vernetzt und somit absolut in der Lage sind, ihre Pins und Puks so wie sonstige Daten im Hause oder sonst wo zu lagern, ohne sie vorab bei Facebook oder in Blogs einzustellen oder im Portemonnaie mittels Zettelchen abzulegen.

Nicht aber so die ansonsten recht vernünftige Hausbank des Vereines, dem ich u.a. vorstehe.
Nein, nein - wir machen jetzt echt in ganz auf Nr. Sicher.
"Wir" ist gut - die aber.verstehen das irgendwie anders...

Also versuchte ich heute ein erneutes Mal, mittels des netten kleinen blauen Apparates eine Kommunikation mit dem Institut unserer Wahl herzustellen.

No go.

Mein seit 2000 erprobtes, heißgeliebtes Onlinebankingprogramm fragte mich nach einer Pin und ich gab sie ca. 10x erfolglos ein, obwohl ich sie hier im geschützten Umschlag freigekratzt vor mir liegen hatte.
Also hab ich dann mal die Bank angerufen und bin bei einem wirklich preisverdächtigem Servicemitarbeiter gelandet, der sich mit mir zusammen eine halbe Stunde durch alle Widrigkeiten, die kein Schwein irgendwo lesen kann, gerangelt hat.
Wir sind überein gekommen, dass ich besser die "manual" Variante nehme - bevor ich weiter versuche, mein  Gerät mit + und - auf Angleichung am Monitor einzustellen und währenddessen vielleicht wieder aus der "Sicherheitszeit" der Bank-HP rauszufliegen...


ok - Jetzt habe ich den Zugang zumindest zur normalen Bank-HP ....


Verdammt noch mal - warum überlässt man es nicht mir, wie ich mich identifizieren will????
Das ging nun seit 2000 bestens, ohne dass sich irgendjemand eingehackt hat.


Jetzt muss ich mich erst mal wieder in das Forum der von mir bevorzugten Banking-HP einloggen (Gut, dass ich die Daten habe ) um heraus zu bekommen, wie ich dieses Programm dann angleiche...

Kümmert sich eigentlich irgendeine staatlich vertrauenswürdige Organisation darum, wie und wo wir unsere ganzen Spickzettel mit PINs und PUKs am besten aufbewahren können?
OK - Und wenn dann doch - wo verstecken wir dann den "Ultra-PIN"?

Ich möchte das eigentlich - so als Privatperson - selber machen.
Und hätte ich meinen Betrieb noch, würde ich auch dann gerne noch das Szepter in der Hand halten.

Jetzt sitze ich hier, gezwungenermassen angewiesen auf so einen kleinen Scheixxx Apparat...
Das gefällt mir absolut nicht.


Ne, ich kam mir heute bei diesem Telefonat echt vor wie Oma Kasulske.

Na ja, vielleicht lache ich in 2-3 Monaten darüber, denn auch Oma Kasulske ist lernfähig - und trotzdem... ich will meine alte TAN-Liste zurück.
Und Gottseidank hält sich meine eigene Hausbank erst einmal zurück ....was ja nix heissen will ... auch ne nette Bank ist letztendlich nur ne Bank...

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Was hat "Turkey"...

... eigentlich mit "Entzug" zu tun?
Bild: Wikipedia
Ich war seit gestern nachmittag jedenfalls auf dem kalten Truthahn, weil mein Internet gesponnen hat.


Selbst der notgedrungene Rückzug auf den IE half nicht - der hat 15 Minuten geblufft und sich dann sogar aufgehängt, während der Feuerfuchs ja zumindest immer noch so tat, als würde er arbeiten...

Jetzt geht er wieder, der Feuerfuchs, und ich bin rundherum glücklich.


Ach ja, und ich bin ja immer die "böse mo", die den Leuten sagt, geht doch mal selber googeln - ich hab dann mal meinen eigenen Rat befolgt und das auch getan - laut Wiki heißt es:

Die Bezeichnung Cold Turkey (deutsch: kalter Truthahn) leitet sich von einigen der Symptome ab, die diese Form des Heroinentzugs begleiten, nämlich kalte Haut und Gänsehaut.
Gut, wieder was gelernt. So was aber lieber nur in Theorie.

Ich hatte zwar keine Gänse-/Truthahnhaut, aber es war richtig doof!!!!!
Na ja, ich bin ja auch kein Puten-Kerl....
  

Dienstag, 18. Oktober 2011

Es wird kalt....


so eigentlich will ich noch nicht heizen.
ist einfach zu teuer.

Aber Frieren hilft auch nicht - also hab ich mal zumindest einen Heizkörper im Wohnbereich aufgedreht.
Nüscht.
Kein Gluckern, Zischen oder gar Warmwerden - eben "Nüscht".

Dann hab ich nach omamo gerufen (die ist ja auch für so was - also alles, was irgendwie handwerklich ist, zuständig) und die kam dann, mit boshaftem Grinsen und einem Mini Imbusschlüssel sowie einem richtigen Hammer bewaffnet und machte sich über die Heizung her.

Schraubte das Heizungsventil ab (mit diesem Mini-Ikea-Schlüssel) und haute dann mit dem Hammer auf den Stift, der da aus dem Rest hervorguckte.

Schwupps - kam der raus, der Heizkörper fing an, Musik zu machen, omamo packte das Ventil wieder drauf und schraubte es mit dem Imbus fest und strahlte mich an - "na, soll ich noch irgendwo Hand anlegen?"

Die doofe Nuss!!! Kann ich jetzt selber. Muss ich ihr ja nicht sagen, dass die anderen zig Ventile auch klemmen... aber das hat Zeit. Bis es so richtig kalt wird.

Wobei ich heute morgen, als ich dann stolz selber ein Ventil lockerte, mir nicht verkneifen konnte, zu singen "Und dann hau ich mit dem Hämmerchen auf's Spaaarschwein...." - so isset aber doch.
Hauste drauf, funzt es wieder - Wärme kommt raus und die Euros dafür werden abgebucht....

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Facebook....

...
so eigentlich tangiert mich das nur peripher.
Ich hab da meine "Freunde" - wobei, da bin ich altmodisch, ich sammele keine Adressen mit der Scheinüberschrift "Freunde" - nö.
Das hab ich nicht nötig, denn ich definiere mich bzw. meinen gesellschaftlichen Wert nicht über die Anzahl von FB- oder WKW etc. Adressen.
Im Gegenteil - ich lösche sogar Leute, die ich nicht mehr leiden mag.

Ich werde auch den Teufel tun, meine seelischen Flatulenzen dort öffentlich zur Schau zu stellen.

Aber - da ich eh der Meinung bin, dass sich sämtliche Intelligence Agencies bereits mit meinen Daten einschließlich ach ich weiß nicht was eingedeckt haben - mach ich mir einfach nix daraus, mich dort angemeldet zu haben.

Nur, dass ich das als irgendwie buntes Adressbuch sehe. Oder auch als Chat-Falle (Ich hasse Chats, aber was willste machen, wenn ein lieber Mensch dich da gerade erwischt... und dann macht es dann doch Spaß....)

Oder aber als Möglichkeit, gewissen Leuten, die angeblich keine Mailadresse oder Internetzugang mehr haben, aber ständig im FB unterwegs sind, darüber mehr oder weniger fröhliche Mails zukommen zu lassen.

Also was solls.

Heute war es schön (und anstrengend) - zwei liebe Leute haben mich gleichzeitig per Chat erwischt.
Aber frau kennt sich ja ... und insofern war es schon erfrischend, obwohl - dann kommste ja zu garnix mehr!
OK - jetzt bekommt die eine ihre Chemo weiter (ist das nicht Klasse, Chemo mit Laptop und Internet????!!!!!) und die andere muss noch ein wenig hausfraulichen Sauberarbeiten nachkommen.
Und ich schreib jetzt Blog und werde mich dann weiter um meine Farben-Experimente kümmern.
Dafür bleibt mein Hausfrauenprogramm erst mal blockiert.

Samstag, 27. August 2011

Dunnerlittchen.....

... mitten drauf auf den Geschmacksnerv...
 hat die Mia getroffen.... aber so voll auf den Punkt!!!!

Kam doch heute ein Päckchen, aber so ein richtig schweres!!! aus Portugal an.
Ich hab noch nie Post aus Portugal bekommen - geschweige denn ein Päckchen!


Das kommt ja auch nur daher, dass ich - mehr aus "Solidarität" heraus - bei Mia's Blogger-Geburtstagsverlosung mitgemacht hatte und - zu meinem ungläubigen Erstaunen - tatsächlich unter den 3 Gewinnern war!
Und keine Ahnung, was ich da nun gewonnen hätte - die Mia hielt sich bedeckt.

Und heute kam es nun an, das geheimnisvolle Teil, ganze 1.336 kg schwer (ich musste!! es einfach wiegen....*looool*) und ich habe es bedachtsam ausgepackt, die Vorfreude und Spannung voll auskostend.
Aaaah ja - das wird spannend!
Hinter den Häkelblumen versteckte sich ein ganz lieber Brief:
mit einer wunderschönen Karte aus Kork. (Doch, Mia, das wusste ich, dass Portugal führend im Export von Kork ist - so als alte Weintrinkerin...)
Beim weiteren Auspacken - gaaaanz langsam, schöööön genießen!!!! - fingen dann die Appetitdrüsen an zu arbeiten:

Und nun guckt mal und fühlt mit mir:
Oliven, angemacht:

Piri-Piri:
(Die alte Siamesin liebt es doch scharf...)

Und was ist DAS?

Aaaaahhhhhh...... Käääääse!!!!

Und dann noch 
Sardinen-Pastete

 Was ist denn das noch?

 Ooooh - als krönender Abschluss und unvergänglich, da nicht zum Essen:
ein getöpfertes Olivenschälchen mit Ablage für die Kerne!

Also Mia - DIE Überraschung ist Dir aber wirklich gelungen!
Heute werde ich alle guten Vorsätze über Bord werfen und den Weg zum Himmel beschreiten und einfach nur Schlemmen!!!!!
Danke!!!!

Dienstag, 9. August 2011

Afrika….

Horn von Afrika….
Hungersnot….

So eigentlich stehen wir doch allesamt mit einem leichten Bäuerchen aus dem ach schon wieder leicht überfüllten Mägelein und überlegen, ob wir denn nun ein Spenderchen machen wollen oder nicht…

Und es sind gerade die, deren Kontostand  zumindest den unwidersprochenen Einsatz einer Maestro-Card erlaubt, die dann des öfteren meinen, es gäbe genügend Hunger leidende Familien hier in unserem deutschen Lande.

Nun ja – dem will ich nicht widersprechen, denn ich verfüge nicht in den Einblick über entsprechende Statistiken – aber mir kann keiner sagen, dass hier verhungert wird.

Insofern machen sich sozial engagierte Menschen Gedanken darüber, ob und wo und wie sie vielleicht ein wenig helfen können, dieser katastrophalen Katastrophe (doppelt hält besser, auch verbal…) ein wenig Einhalt gebieten zu können.

Also gibt es diverse Spendenadressen, und der motivierte Industrieländer ist ein wenig irritiert, wohin er denn nun am besten seine Euros hin überweist.

Komischerweise jibbet aber keinen Verbraucherschutzkontest, in dem die unterschiedlichen Hilfsorganisationen notenmäßig aufgeführt sind – da hab ich es bei meiner Zahnpasta schon leichter (sofern ich sie denn noch brauche).

Das ist eigentlich sehr schade, denn gerade im Bereich der „Entwicklungshilfe“ wäre so eine Benotung sehr hilfreich (vor allem auch, was herausgeworfene Gelder angeht).

Und Akuthilfe (hier in der Hungersnot) setzt ja wohl automatisch auch eine „Nachsorge“ in Kraft, auch genannt Entwicklungshilfe, wenn sie nicht schon vorher gegriffen hat.

So weit, so gut – jeder halbwegs normal zivilisierte Mensch fühlt sich angesprochen und spendet ein wenig oder mehr – aber er tut was.

Und mehr können die meisten von uns auch gar nicht tun, es sei denn, sie sind beruflich oder privat noch mehr engagiert.

Was mich aber gestern abend völlig aus der Bahn geworfen hat, war der Beitrag einer deutschen kinderliebenden Frau innerhalb eines Forums:

In Afrika sind die Leute selber schuld sich zu vermehren wie die Karnickel, sorry wenn ich das so hart sagen muss. Wenn ich kein Geld für essen habe und mich selber kaum ernähren kann, muss ich nicht Kinder in die Welt setzten und zusehen müssen, wie sie verhungern. Bei sowas könnte ich in die Luft gehen. Afrika ist ein sehr armes Land aber auch dort kann man anders helfen. Wie sieht es mit den armen Mädels aus, die da beschnitten werden und danach keinen vernümpftige ärztliche Versorgung bekommen? Da ist ebenso Hilfe nötig.

Wir haben Radio, Fernsehen, Internet, Google ----
Wo lebt diese Frau?

Sie nutzt Internet (sonst wäre sie nicht in einem Forum), aber anscheinend nur für ihre eigenen Interessen – sprich, für ihre eigene, „heile“ Welt.

OK – man kann sogar Afrika im „Sorglos-Touri-Paket“ buchen. Mit Folklore Einlagen.
Wobei ich dann echt überlege, warum wir uns über die Japaner aufregen, die nur hierher kommen, um im Pulk zu fotografieren und dann hinterher festzustellen, wo sie überall waren.

Nur – wir hungern nicht.

Und wahrscheinlich war besagte Dame noch nie so richtig mal im Ausland (also ohne „Reiseführer“ und schon gar nicht mal „vor Ort“).

So viel Ignoranz (oder Dummheit?) in so wenig Worte gefasst macht mich krank.
Wie geht es Euch damit?

Montag, 11. Juli 2011

Ein kleiner Besuch...

Gestern Nacht tappste ich noch mal Richtung Terrasse, um mir noch eine Flasche von diesem wunderbaren beinahe kalorienfreien Discounter Zitronentee zu holen, als ich so im Fastganzdunkel auf den Fliesen vor der Tür ein schwarzes, ca. 4 cm langes Objekt (vom Gefühl her eher Subjekt) sitzen oder stehen sah.

Oh wie gut, dass Frau Garfield (mit Mädchennamen auch May pen Lay oder May genannt), hier zumindest bodenmäßig für krabbelfreie Zone sorgt!
In millibruchstel Sekunden registrierte die Abteilung im Hirn, die für Phobien zuständig ist, dass das Subjekt ein Objekt sei, da es nur sechs und keine acht Beine habe und gab Entwarnung, so dass ich nicht zu schreien brauchte.
Es hätte eh keiner gehört, da Frau Nachbarin ja nun leider nicht mehr nebenan wohnt...

Weil ich aber (und schon gar nicht im Dunkeln!) keinen Käfer mehr anfasse, den ich nicht kenne, holte ich die Kehrichtschippe, bugsierte das Käfertier vorsichtig mit dem Handbesen darauf und beförderte es mit Schwung auf die Außenterrasse.

Heute Mittag nun sah ich den kleinen Kerl (man beachte die unbeabsichtigt aufsteigende Werteskala ... Subjekt...Objekt...Käfer...Käfertier... kleiner Kerl...) auf der Wand eines alten Pflanzbottichs, den ich unbedingt endlich entsorgen muss, aber mir dabei gestern bald den 3. LWS-Vorfall eingehandelt hätte, weil das Sch...ding so schwer ist:

Es ist ein Käferprinz.
Oder eine Käferprinzessin.
Wunderschön, wie er oder sie die Sonne sucht, um dort mit all seinen / ihren Farben im himmlischen Rampenlicht zu stehen...

Und mein blödes Makro-Tele funzt nicht.... (muss ich das normale Objektiv nehmen)





Jetzt, wo ich das gerade schreibe, ist die Sonne weiter gewandert auf die Hauswand von Frau Nachbarins Wohnung. Die liegt meinem Fenster hier genau gegenüber.
Und da krabbelt schon immer so ein dickes Teil herum und sonnt sich ... jedes Jahr.

Ich dachte immer, das sei eine dicke Hummel (sind ja immerhin so ca. 5,5 m bis dahin) und hab mir nie darüber Gedanken gemacht.
Heute habe ich genauer geguckt - es ist dieser kleine Käfer!
und dann flog er weg (ich hab noch nie gesehen, dass das "Ding" da gegenüber in der Sonne ankam oder wegflog) - es war nur einfach da, so im Sommer, solange die Sonne dorthin schien...

Weiß jemand von Euch, was das für ein Käfer ist?
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Nachtrag:
Murgelchen meint, es sei ein Moschusbock
(Was flirtet der mit mir.... ich bin aus der Duftnummer raus!)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Leben, Nachbarschaft und ....

Von Zeit zu Zeit stelle ich fest, dass ich aber auch so fast alles im Leben zumindest einmal ausprobiert haben muss.
Und da dieses - zugegebenermaßen reichhaltige - Leben ja schon eine kleine Weile dauert, ist eigentlich anzunehmen, dass frau nun so das meiste hinter sich hat - manches Gottseidank, und vieles Schaaaadeeee!!!

Und gestern war wieder mal so ein "Gottseidank"-Tag.
Der fing ja schon mit dem Gejammere von wegen der lädierten Handflächen an und steigerte sich dann, als mich ein Telefonanruf aus dem hitzeerschöpften Mittagsschläfchen riss.

Mit 2 Fingern vorsichtig das Telefonteil haltend musste ich dann eine mir fremde, aber sehr besorgte und nette Frau beruhigen, die seit einigen Tagen vergeblich versuchte, Frau Nachbarin anzurufen, aber Frau Nachbarin ginge nicht ans Telefon...

Kein Problem, ich hab ja nen Schlüssel.
Frau Nachbarin kann den guten Gewissens rausgeben, da ihre Wohnung immer picobello aufgeräumt ist.
Nein, meinen Schlüssel bekommt keiner!

Also geklingelt - Nix.
schläft wohl auch und ist nicht so dusselig und lässt sich wachklingeln...

Frau XXX?
Huhu, ich bins!

Stille.
Ich biege nach rechts Richtung Schlafzimmer ab - Ne, nich?
Das jibbet doch nur im Film!!!!

Da liegt Frau Nachbarin vor ihrem Bett, der TV läuft leise, und sieht mausetot aus.
Und sie war es auch.
Und sicher schon etwas länger...

Also 110 angerufen (das ist in solchen Fällen zwingend notwendig, weil die Todesursache ja nicht feststeht und Hausärzte bekannterweise dann gerne "Herzversagen" attestieren - klar, das stimmt immer, denn so ein Herz hört zu schlagen auf, wenn man tot ist, egal, warum man tot ist).

Andere Telefonnummern hatte ich nicht, nur die ungefähre emailadresse der Enkelin, also sollten sich die Polizisten darum kümmern.

Jetzt kleben zwei gelbe Polizei-Siegel an der Wohnungtür, und der Rollator steht verlassen auf dem Flur. Den hätten sie ja nun wenigstens in die Wohnung stellen können - aber mit Pietät oder Zartgefühl haben es die Helfer wohl nicht so...

So irgendwie kommen die Einschüsse immer näher....
Sie war, glaube ich, ca. 8 Jahre älter als ich.

Das ist aber auch echt ein Problem von allein lebenden Menschen - wenn die keine ständigen Sozialkontakte haben, wer soll denn dann merken, wenn der Mensch sich verabschiedet hat? Frau Nachbarin war organisch völlig gesund und geistig auf der Höhe.
Ich kann also nur spekulieren, dass sich ein Thrombus (Blutgerinnsel) gelöst hat, denn sie bekam Marcumar (Blutverdünnungsmittel). Oder ihre Zeit war einfach um.

Nein, keine Sorge - ich bin jetzt nicht depressiv.
Ich denke einfach nur realistisch.
Wir sind hier alle untereinander gut nachbarschaftlich vernetzt, auch mit den Nachbarn aus den anliegenden Häusern.
Aber natürlich läutet man nicht gleich Alarm, nur weil man sich eine zeitlang nicht beim Einkaufen trifft.
Insofern habe ich eine unheimliche Hochachtung vor der Freundin von Frau Nachbarin, die sich Sorgen und Vorwürfe machte und mich dann angerufen hat.
Das ist für mich soziale Verantwortung.
Hätte sie das nicht gemacht...

Und so möchte ich Euch mit diesem Posting einfach mal daran erinnern, die Augen aufzuhalten und auch manchmal nur einem Bauchgefühl nachzugehen - lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

Freitag, 24. Juni 2011

Oh je - ogootogott...ART-MIX Challenge 2. Quartal ...

ich darf's nicht zeigen.

omamo würde mir so auf die Finger hauen, und ich kann's ja auch irgendwie verstehen.

Die ist echt am Wirbeln.
Figürlich, pinselig oder so irgendwie wollig/garnig.
Angeblich kannse sich nich entscheiden....
Und hat dann noch so mindestens 5 Projekte der anderen Art in Arbeit...

Und sie ist absolut zickig.

Oh shit.
Ne ehrlich - ich hab keine Anhung, ob sie das nun schafft zum Termin (30.06.) von wegen Challenge und so .
Omamo auch nicht.
Die ist gerade am Redigieren von diversen Schreiben bzw. Artikeln....

Und dann ist die echt am Zicken!
Aber so richtig!


Ich - so als Beobachter - find's einfach toll.

Mir tut ja auch keiner was.
Zumindest nicht mehr als mal "jucken".
Und da hilft "kratzen" immer.

Wollte nur noch mal vermelden, dass in unserer Senioren-WG alles "vollnormal" läuft ... wie immer halt...

Dienstag, 31. Mai 2011

Visitenkarten....

Heute morgen wurde ich wach, weil omamo relativ undamenhaft am PC saß und Worte von sich gab, für die meine Mutter mir den Mund mit Seife ausgewaschen hätte.
(Man wusste damals noch nicht, was Seife im Gastro-Intestinaltrakt so alles anrichten kann...)

Also ging ich erst einmal mit dem Alien Morgen-Gassi in der Hoffnung, dass sie sich bis dahin wieder beruhigt hätte.

Ich weiß sowieso nicht, was sie so früh da am PC wollte - die soll doch endlich mal ihre restlichen Kisten anmalen, denn morgen ist Abreisetag, und da sollten die schon vollzählig und trocken sein und das Gesülze von wegen "Boah, sieht das nach Sonneberg hier geil aus, so vor der weißen Holzwand - die absolute mediterrane Shabby-Look-Regalwand..." interessiert mich momentan kein Stück.

Aber sie saß immer noch am PC, als ich zurück kam.

"Du hast nen neuen Drucker, und da kommt die Farbe echt Sch...
(SEIFE!!!!!!)
rüber!"
Und was ich überhaupt von wegen Seife wolle - ich hätte gestern die Sch... Worte ausgeschrieben und solle mich jetzt nicht so anstellen, immerhin sei der Kachelmann auch freigesprochen worden...


Was hat denn das jetzt damit zu tun?
Aber ich lasse mich jetzt nicht ablenken, auch wenn ich zu Herrn Wettergott und seiner einerseiner Geliebten schon eine sehr weiblich emanzipierte Meinung habe, aber das gehört jetzt hier nicht hin - nur so viel - wenn ich jemanden anzeige und deshalb durch die Medien muss, (was eine logische Folge ist für jeden denkenden Menschen) dann steh ich auch dazu, wer ich bin und lasse mich nicht nur "incognito" ablichten.

Nachdem ich omamo wieder auf den Boden der Realität (ey, du sollst die Scheißobstkisten (SEIFE!!!!) anpinseln!!!!) zurückgeholt hatte, klagte sie mir dann ihr Leid:


Der neue HP-Drucker mit der gleichen Tinte druckt die Farben viel zu "streng" aus.


Ich hab mir das dann angeguckt und gemeint "dann musste halt korrigieren!"


Nach nun 2 Stunden hat sie es geschafft und das Druckergebnis entspricht wieder dem alten.

"Siehste" sagt omamo zu mir "das ist der Grund, warum ich für kleine Auflagenzahlen und Selberdrucken bin".
Jepp, da hat sie wohl Recht, denn wenn ich eigene Visitenkarten zum Drucken an Onlinedienste gebe, bleibt mir als Kontrolle immer nur der eigene Monitor, nicht aber ein vorab sichtbares Druckergebnis.

OK - dann soll sie jetzt mal mit den Kisten weiter machen, ich geh jetzt mal wieder die "Packliste" kontrollieren.
Und diesen Beitrag schreiben...

Kann mir mal einer sagen, warum eine Firma ihre sämtlichen Drucker nicht mal so kalibrieren können, dass der Laie einfach nur auf's Knöpchen drucken braucht - egal, welche Version er hat?

Ist wahrscheinlich wieder mal zu weiblich/praktisch gedacht....

Samstag, 14. Mai 2011

Freitag der 13.

Gästebuch Pics

Kennt Ihr das?
Murphy’s Gesetz?
Und das bitte am Freitag, den 13.????

Ich kann nicht bloggen.
Ich kann nicht kommentieren…

Blogger ist am Arbeiten und entschuldigt sich für das Ungemach….

Ich versuche seit gestern, ganz einfach eine Summe X an einen vertrauensvollen Online-Dienst zu überweisen – vergeblich. (wir haben einen wirklich netten Mailwechsel seit dem)

Ich habe mir nach mehrfacher Aufforderung nun den Firefox 4 heruntergeladen und der begreift nicht, dass er meine Tabs speichern soll, vor allem, wenn er mich nicht fragt, bevor ich ihn schließe.
Und er sieht so anders aus…

Scheißfreitagderdreizehnte!!!!

Dabei ist das doch mein Glückstag!
Ich hab da echt mal in Physik endlich ne 4+ geschrieben!

Doch, es ist mein Glückstag –

Der alte Mann hat seinen Scheidungsantrag in letzter Minute zurück genommen.
Warum auch immer...

Und mir ist endlich eingefallen, wie ich die Podeste für meine tanzenden Figuren machen kann.

Und was lernen wir daraus?
  1. Zum einen – immer schön die Ruhe bewahren und ggf. improvisieren.
  2. Nix auf Gewalt quälen
  3. Und auf Wichtigkeiten achten.

Zu 1.:
Also schreib ich das jetzt erst mal „in Kladde“ und warte, bis Blogger wieder funzt.
Zu 2.:
Ich hab jetzt bei dem Online-Dienst 25% Ermäßigung bekommen
Zu 3.:
Eine zurückgenommene Scheidung mit allen Konsequenzen ist wichtiger als ein blöder Firefox.

Deshalb: Ich liebe Freitage, die auf den 13. fallen!
(Und alle, die mir die Daumen gedrückt und/oder mich getröstet haben!)

Sonntag, 17. April 2011

Ein Wiederfinden....

nach ... na ja, so ca. fuffig (50) Jahren....

Da sage mal noch mal einer, diese doofen Nachmittagssendungen im TV würdne nix taugen.
Gut - bildungsmäßig sicher nicht, aber deshalb lasse ich sie ja auch nicht laufen.
Nö, die berieseln mich intelligenzfrei, wenn ich gerade am Handarbeiten bin...

Und dann plötzlich - ich glaube, es war Frau Salisch (Ich kann sie ja soooo was von ab, die hat echt Witz und ich bedauere ein wenig, dass ich noch nie das Vergnügen mit ihr hatte, als sie in Hannover noch Richterin war - klar wäre das ein Vergnügen gewesen, da ich ja bisher immer unschuldig war... *lol*)

Also auf jeden Fall tauchte mit einem Mal der Name "Kastler" auf.

Und mein Hirn, mit dem ich auf Kriegsfuß stehe, seit dem es die "Eigennamen-Findungs-Störungen" zunehmend praktiziert (meine Gesprächspartner/innen kennen das schon...), spuckte spontan den Vornamen "Hans" aus.
Blödes Hirn.
Immer, wenn ich locker bin und nicht suche, ist alles da....

Also addierte sich der Name "Kastler" mit "Hans" und mich überkam die volle Neugier, ob ich ihn wohl ergoogeln könne...
Ich konnte!!!!!!!!!!!!!
Und ich hab natürlich sofort gemailt - und da ich nun mal weiß, dass es den meinen und davorliegenden Jahrgängen nicht immer selbstverständlich ist, zur Tastatur zu greifen, habe ich es dann auch noch mal mit einem Anruf probiert...

Whow!!!!!
Was haben wir für einen Spaß gehabt!!!!

Oh menno .... ich liiiiiebe das Internet! (Nicht immer, aber bei solchen Sachen schon.

Wenn Ihr interessiert seid, geht mal auf Hans Kastler  -

Euch allen noch einen erholsamen oder kreativen Rest-Sonntag!

PS (20.04.11)
sollte ein ansonsten von mir wirklich hochgeschätzter Blogger seinen Kommentar vermissen, möge er mir bitte dankbar sein, dass ich ihn gelöscht habe, denn manchmal haut man auch gewaltig daneben oder die Pointe kommt einfach nicht an.... das mag aber auch an der Zeitumstellung liegen, kenne ich....
Kein Problem, denn ansonsten liebe ich den schwarzen und vor allen Dingen intelligenten Humor dieses Bloggers.

Donnerstag, 14. April 2011

Abenteuer Straßenbahn... (wird wieder lang...)

oder: wenn mo mal in die Stadt fährt...

Wie gesagt, ich hab ganz per Zufall festgestellt, dass Willi, mein heißgeliebtes Wüstenschiff, im März zum TÜV muss(te).
Zur Erinnerung: Willi ist Jahrgang 1990 und passt hervorragend in unsere Senioren-WG.
Nur, dass ich nicht weiß, wie man Autojahre in Menschenjahre umrechnet (beim Hund x 7).

Ist ja auch egal - mit seinen 150.000 km kann ich wahrscheinlich noch auf dem Motor reiten, wenn die Karosserie bereits zusammenbricht....

Aber was ist nun heute geschehen?
Willi soll zum TÜV, also in meine griechische Lieblingswerkstatt vom Serafim (bei ihm ist Nomen Omen...).

Serafim,trägt seinen Namen zu Recht, denn für mich ist ein Kfz-Meister, auf den ich mich verlassen kann, und der mich nicht schröpft, ein mindestens sechsflügeliger Engel.

Aber danach ging es los -
Runter in die U Bahn Werderstraße, zum Fahrkartenautomaten.
Ich mach das ja selten, aber bin nicht blöd und bisher hat es immer geklappt.
Der Apparat zeigt 2,30 € an (einfache Fahrt - die haben anscheinend schon wieder erhöht), ich werfe 2,40 € ein, weil der Bildschirm verspricht, Wechselgeld rauszugeben, und nix passiert.

Spreche Passanten an - die zucken mit den Schultern.
Kein Retourknopf, ich kann nur "weitere Fahrkarten" kaufen.

In solchen Fällen rechne ich noch um.
Das sind 4,40 DM, die der Scheißapparat da ohne Nachweis einfach geschluckt hat.
Also fahre ich "schwarz" die eine Station zum Hauptbahnhof und suche dort einen Üstra-Fritzen. (Üstra heißen die Verkehrsbetriebe hier bei uns)
Keiner zu sehen.
Überall nur Automaten.

Ein versprengter Bahnmensch in Uniform gibt mir den Tipp: "draußen am Ernst-August-Platz, da steht ein Container, da bekommen sie ihre Fahrkarte oder ihr Geld wieder".

Ich bin gaaaanz lieb zu dem netten Mann in dem Kabüffchen, denn der kann ja nix dazu.
Und ist wahrscheinlich heilfroh, dass ich so freundlich tue, denn ich habe mittlerweile eine Stinkwut.
Nein, er kann mir nicht helfen, da müsse ich zum Service Center der Üstra gehen - ca. 600m in dieser Richtung.
Warum ich denn nicht die Info-Säule betätigt hätte?
Was ist das?
Na, die sind auf jedem Bahnsteig.
Oh - das tut mir leid - hätte ich da mein Geld wieder bekommen oder einen Fahrschein?
Nein, aber Auskunft.
Ah ja. Dann merke ich mir das für das nächste Mal. Und Danke für die Auskunft!

Also mache ich mich auf den Weg zum Üstra-Zentrum und stelle wieder einmal fest, dass Karl Valentin und sein Buchbinder Wanninger immer noch zeitlos aktuell sind.

Im Üstra-Center herrscht mittlerer Publikumsandrang, und ich komme dann irgendwann auch dran und schildere freundlichst mein Problem.
Ja, da kann ich ihnen nicht helfen - welche Nummer hatte denn der Fahrkartenautomat?
Das weiß ich nicht, aber ich kann Ihnen haargenau beschreiben, wo er steht.

Die gute Frau gibt sich redlich Mühe und wird schließlich von ihrem älteren Kollegen, der ein wenig nach Magengeschwür aussieht, unterstützt:
Sie hat das Programm nicht drauf - ach, gehen sie doch bitte zu der Kollegin da drüben, die hat es!

Ich stelle mich also bei der Kollegin da drüben an und bleibe weiter freundlich und bin wahnsinnig stolz auf mich und meine Selbstbeherrschung. Aber blogge schon innerlich....

Guten Tag, Ihr Kollege meinte, sie hätten das Programm an ihrem Arbeitsplatz... und erzähle mein Problem.

Nein, meint sie lächelnd, sie habe auch kein Programm, aber sie wisse, wie es gehe...

Der Magenkgeschwürkollege bekommt es mit, während er gerade einen jungen Türken sarkastisch fertig macht, der nur seinen Pass vorzeigt, weil er von einem Kontrolleur dazu aufgefordert wurde, dies nachzuholen (anscheinend hatte er zwar eine Karte, aber eben seinen Ausweis nicht dabei).

Was er denn bezahlen hätte müssen?
Nichts - ich soll nur meinen Ausweis zeigen, und das tue ich hiermit.
Ob er denn wohl meine, die Fahrkartenkontrolleure würden ehrenamtlich arbeiten und kein Geld verdienen und bei solchen Verfehlungen kein Strafgeld verhängen ?

Oh - ich wußte auch noch nicht, dass die Kontrolleure am Schwarzfahrerstrafgeld finanziell beteiligt sind und schaue wahrscheinlich zu interessiert zu dem armen Magenkranken rüber.

Der erwiderte angriffslustig meinen Blick und fragte mich laut, was ich denn wohl machen würde, wenn ich meine 2,40€ nicht wiederbekommen würde??????
Dann hätte ich ein Defizit, was ich nicht gut fände.
Ob ich mich nicht freuen würde, wenn dieser Betrag dann dem Roten Kreuz gespendet würde?

Ich weiß nun wirklich nicht, ob ich das witzig finden soll oder ob die Üstra die Überschüsse in ihren Kartenautomaten automatisch an das Rote Kreuz spendet - ?

Nein, das würde mich nicht freuen.
Denn wenn ich etwas spende, tue ich das freiwillig und suche mir auch die Organisation, der ich spende, aus.

Der Magenkranke wird blass - aber das ist mir wurscht.

Der junge Türke packt seinen Pass erst mal wieder ein und weiß auch nicht, was das alles soll, der Magenkranke kommt zu meiner Sachbearbeiterin, die immer noch ruhig und lächelnd ihre Eingaben in den PC macht und fragt sie, ob sie die Nummer von Herrn Proko...( weiß nicht mehr) habe.

Sie verneint und meint, die hätte sie noch nie gebraucht, und Herr Magengeschwür verschwindet aus dem Publikumsbereich - wohl auf der Suche nach Herrn Proko... dingsbums.

Der junge Türke steht da und versteht nur noch Bahnhof (oder besser "ÜSTRA"), und meine Sachbearbeiterin schiebt mir freundlich lächelnd ein Formular hin, auf dem ich quittiere, 2,40 Euro erhalten zu haben  und zahlt sie mir in Form eines funkelnagelneuen Fahrscheines plus einem 10 Cent Stück aus.
Ich bin beeindruckt.

Ich glaube, ich schicke der Üstra mal einen Link zu diesem Blogposting....
das geschah heute, am 14.04.2011 ab ca. 15:45 Uhr (im Üstra Center)

So kann es ja wirklich nicht gehen.
Ich hatte heute zufällig Zeit - und das ganze hat mich 1,5 Stunden Zeit gekostet.
Es kann ja wohl nicht sein, dass ein Unternehmen (hier die Üstra) es lächelnd in Kauf nimmt, dass Automaten nicht funktionieren und diese Überschüsse dann wie auch immer fröhlich einsackt. Oder ans Rote Kreuz überweist (und dafür garantiert auch noch ne Spendenquittung bekommt)

Was wäre passiert, wenn ich es eilig gehabt hätte und - im ehrlichen Bewußtsein, ja meinen Fahrschein sogar mit 10 Cent überbezahlt zu haben - von einer Kontrolle erwischt worden wäre????
Wie hätte ich es beweisen können?????

Automatisierung ist sicher in vieler Hinsicht sinnvoll.
Aber man kann es auch übertreiben.
Auch eine Üstra ist ein Dienstleistungsbetrieb.
Und als Kunde kam ich mir heute ganz schön verarscht vor.
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PS: doch, ich habe es gemacht - habe die ÜSTRA kontaktet und diesen Posting-Link geschickt.
Bin ja nun echt gespannt, ob da ne Reaktion kommt, und wie die ausfällt - blabla oder kundenorientiert...
Eben kam der Anruf von meinem 6-Flügler ... Willi ist gesund, TÜV no Problem, es gibt ne Öldichtung (er hat ne leichte Blasenschwäche) und 4 neue wintertaugliche Ganzjahresreifen - Halleluja!
Und morgen soll ich ihn abholen und ich fahre mit dem Bus hin und bekomme Gottseidank von einem Menschen (Busfahrer) einen Fahrschein....
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