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Dienstag, 5. Juli 2016

Der Badeanzug....

Der Badeanzug.

Das hässlichste Ding, was ich in 69 Jahren jemals an hatte.

OK - er kann nix dafür.

Schwarzgrundig mit blauem Blumendings überm Bauch.

Aber immerhin ein "Tankini"

Ja, das habe ich schon bedacht - denn wabbelige Oberschenkel - gerade so im Schrittbereich eines Badeanzuges - finde ich nun nicht so prall.
Zumindest nicht an mir, denn ich bin immer noch an "langbeinig und schlank" gewöhnt.

Also Tankini - mit Radlerhose. (extra)
ein Tschador wäre mir lieber....

Was ist passiert?

Das Alien starb .... und seit dem sitze ich eigentlich nur noch rum.
Und baue Fettpolster auf.

Zwischendurch mal Abnehmphasen - "ich kann, wenn ich will" - ja, ich kann.
Aber ich will halt nicht so lange....

Jetzt habe ich den Zenit meines Volumens erreicht.

Ich schnaufe, wenn ich 150 Meter in normaler Geschwindigkeit gehe.

Und bewundere alle MacDonald-Typen, die stramm an mir vorbeimarschieren.

(Ob die da Dope drin haben, in ihrem Hackfleisch? Sollte ich vielleicht doch mal bei den Burgers essen?)

Ne, mo - bleib ehrlich - du bist halt in einer Phase, die dich runterzieht - gemessen in kg.

(hahaha, der Spruch hätte von nem Coach kommen können!!!!)

Dazu kommt, dass meine Friseurin arg nachgelassen hat - mittlerweile hat sie aus einem Designerschnitt in Karlsruhe (Danke Moni!!!) einen Hausfrauenschnitt Misburg gemacht.
So unmerklich.... Monat für Monat....

Ich geh da nicht mehr hin.

Brauch was Neues.
Kann aber nun nicht wirklich alle 4 Wochen nach Karlsruhe fahren....

Dazu kommt die ganze Umzugsproblematik.

So irgendwie bräuchte ich jetzt einen Fettsack um mein Fett da hinein sacken zu lassen....

Ne, macht Euch keine Sorgen.

Ich hab mir ja nun diesen hässlichen Tankini gekauft - also werde ich demnächst schon mal den Stadtwerken Hannover beim Wassersparen helfen.

Und wenn dann mein Umzug klappt, - hahaha!!!! dann klappt hoffentlich parallel dazu auch mein Zwischenstopp in Siam.

Und wenn der klappt, dann klappt es auch - ne, nicht mit dem Nachbarn, der ist mir egal - aber dann klappt es auch wieder mit der Bewegung und der Lebensfreude und der 1000 Ideen, die mir dort durch den Kopf gehen, und die ich unverzollt mit nach Hause nehmen werde....

ALSO - Kopf hoch, Bauch einziehen - vergiss es!!! -, einfach mal freuen auf das, was da alles auf mich und omamo zukommt.

In diesem Sinne -
lasst Euch nicht unterkriegen!

Donnerstag, 12. September 2013

Hurra, er ist da !!!!

Wer?
Na, der Organspende-Ausweis.


Wurde ja auch Zeit!!!!
Ist schon ausgefüllt, herausgetrennt, kurz kalt-laminiert (sicher ist sicher) und ab ins Portemonnaie.

ne ehrlich - das wollte ich schon immer machen....
aber wie das so ist, immer wieder vergessen.

Da bin ich der Initiative der Krankenkassen wirklich dankbar, einem die Karte so schön aufbereitet zuzuschicken.

Ich hab zwar keine Ahnung, wann ich mal abtrete und wie und überhaupt, ob so ein altes Chassis noch verwertbare Ersatzteile beinhaltet,  aber das überlasse ich dann der medizinischen Zunft.
Irgendwie ist mir jetzt endlich ein Stein vom Herzen gefallen.
Und ein Stückchen "schlechtes Gewissen" hat sich in Luft aufgelöst.

Ich verstehe diese ganze Kontra-Diskussion nicht.

Wenn wir gestorben sind, werden wir entweder für teures Geld in der Erde vergaben, oder mit Höchsttemperatur verbrannt, wonach sich unweigerlich der Prozess "Erde zu Erde, Asche zu Asche" fortsetzt.

Oder auch - neuester Trend - zum Diamanten gepresst.
(da machen ein paar Organe und /oder Gewebe oder was auch immer kaum was aus, was die Größe des Schmuckstückes angeht, glaubt es mir).

Da kommt es doch auf eine vorherige Spende von nicht mehr benötigten Körperteilen nicht an, oder?
Die können Leben retten oder Leiden lindern von denen, die gerade dadurch noch ein wenig länger leben können...

Das mag sich jetzt für manchen mal wieder ganz schön nach "Kodderschnauze" oder "kaltschnäuzig" anhören - aber sorry - ich glaube an eine Existenz nach dem Tode. Ne, ich glaube das nicht nur, ich bin sehr, sehr überzeugt davon.

Ein Mensch definiert sich nicht über seinen Körper, sondern über sein "ich" - seine Persönlichkeit, seine Gedanken - von den Religionen auch "Seele" genannt.
Das hat unsere Gesellschaft vergessen und/oder verdrängt.

Und selbst, wenn es Fälle gibt, in denen Organempfänger per Bestechung in der Warteliste auf einen besseren Platz kommen - das ist eine Sache.

Die andere ist doch, dass es demzufolge zu wenige Menschen gibt, die einfach sagen " nehmt Euch, was gebraucht wird, damit anderen geholfen wird - ich brauche es nicht mehr, und bevor wir das verbuddeln, macht was Sinnvolles damit".

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?
Auf jeden Fall einfacher, schmerz- und risikoloser (für den Spender), als Niere oder Knochenmark (lebend) zu spenden.

Dienstag, 20. August 2013

Erna hat sich jetzt mal schlau gemacht.... (FB-Spenden...)


So ein Schiet-Thema....
Aber muss wohl sein.

ich hab mich jetzt mal schlau gemacht von wegen "Gentests" und so.
Man weiß ja nie, wen es treffen kann - und da wir Frauen nun mal zwei Brüste haben, kann es jede von uns doppelt treffen, wenn wir nicht rechtzeitig zur Vorsorge gehen oder auch einfach nur Pech haben.

Angelina Jolie hat es uns vorgemacht (klar, zighundert andere Frauen auch, aber die sind selten so konstruktiv in den Medien gelandet).

Aber man muss ja nicht gleich prophylaktisch unter's Messer oder in die Chemo....- dafür jibbet ja Tests (solange man keine Metastase/n hat)

So z.B. den EndoPredict - TEST 
(Info vom BMBF)

Mittlerweile sollen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für diesen Test nur in bestimmten Bundesländern übernehmen (so z.B. in Rheinland-Pfalz), während private Krankenkassen hier wohl kulanter sind.

Allerdings spielt es nach Auskunft der Firma keine Rolle, in welchem Bundesland sich der Parient bzw. die Klinik befindet, man muss halt nur die Probe in ein pathologisches Institut schicken, welches sich in einem Bundesland befindet, in dem der Test abgerechnet werden kann.

Das ist nun mal so, weil die Landesverbände der Krankenkassen eigene Verträge mit den Leistungserbringern machen können, solange es keine bundeseinheitlichen Vereinbarungen gibt.

Privatversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten - unabhängig  vom Bundesland.

Der Endo-Predict-Test kostet ca. 1.800 € - entweder die Versicherung oder den Patienten.

Dann jibbet auch noch einen weiteren Test, der aber nur in USA durchgeführt wird und tatsächlich ca. 3.000 € kostet - nennt sich Oncotype-Test. Und ist im Grunde genommen nichts anderes als der deutsche Test.

Zumindest sind beide Tests NICHT "validiert" (= zugelassen) für bereits metastasierende Brustkrebse.

Und insofern wird kein verantwortungsvoller Arzt einem Patienten so einen Test empfehlen.
Da muss man dann halt durch die Chemo durch, aber zur Zeit ist das nun mal die einzige Möglichkeit.

Beide Tests dienen lediglich dazu, abzuklären, ob eine Antihormon-Therapie anstatt einer Chemo-Therapie sinnvoll wäre.

Was sind Anti-Hormone?

Auf jeden Fall keine Vitaminspritzen, sondern Hormone, die bestimmte körpereigene Hormone, die ein Krebs(Zell-)wachstum unterstützen, bremsen oder blockieren.


Weitere Infos hier: http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/moderne-verfahren.php

So, das war mir jetzt doch noch mal wichtig, so aus aktuellem Anlass und so.
Weil ich einfach nicht verstehe, warum jemand so einen Spendenaufruf-Rummel organisiert, ohne wirklich mal die Fakten zu nennen.

Warum wird ein Gentest für 3.000 € angegeben, wenn es den in DE für 1.800 € gibt.
Warum wird der Test, sofern er sinnvoll ist, nicht in ein Labor eines Bundeslandes geschickt, in dem die Kosten hierfür von der Krankenkasse, die einen Abrechnungsvertrag mit dem Labor hat, übernommen werden?
Warum wird überhaupt so ein Gen-Test gemacht, wenn doch schon eine Lebermetastase vorhanden ist? 
Und warum spenden die Fans danach für wöchentliche Vitamininjektionen?
Und dann war da ja noch der Umzug - aber der ist hier nicht das Thema.

 Ich bin ja nun schon im Unruhestand, aber verstehe dennoch nicht, warum die Betroffene nicht einfach "Butter bei die Fische", wie wir hier im Norden sagen, und auf offene Fragen einfach klare Antworten geben?
Da bekomme ich nichts weiter als den lapidaren Post vom Liebelein, dass meine Gedanken eine "Beleidigung hoch 10" seien.
Und die Seite "Help N.N." verschwindet plötzlich von der FB-Fläche.

Also, meine Damen - ich würde sagen, ich werde demnächst eine FB-Seite "Help mo" für meine Freundin einrichten.
Mit öffentlichem Extra-Konto mit demselben Titel.
Dort werde ich dann explizit darlegen, warum die mo nun mal endlich wieder mal nach Siam muss - denn der Depri greift wieder nach ihr - und sie ist völlig fertig mittlerweile. Weil sie auch hier so wenig Bewegung hat und das Schwimmen in der Chlorbrühe der öffentlichen Badeanstalten nicht geht von wegen der Schuppenflechte.
Und für die brauch sie sowieso volle Sonnenbestrahlung. 
Klar wird sie auf der Seite dann auch aussagekräftige Bilder von Hautbeschaffenheit und Körperumfang einstellen.
Also ist doch jetzt der beste Termin zum Sammeln, damit sie über Winter endlich entfleuchen in Therapie gehen kann.
Denn sie kann auch nur noch kurzfristig zum Pinsel greifen, das Modellieren hat zur Folge, dass ihr die Handflächen austrocknen und die Psoriasis blüht - also kann sie auch eigentlich überhaupt nicht mehr arbeiten und sitzt auf ihrer kleinen Rente fest...
Nun fangt doch bitte endlich mal an, feuchte Augen zu bekommen!!!!
Ich nehm die Spenden für sie auch im Umschlag entgegen...
Dafür bekommt ihr auch im Gegenzug dann immer mindestens alle 2 Tage einen Situationsbericht auf FB  über ihren psychischen Stand.
Mit Fotos.
"Reality-Show" - ist doch geil, oder?
Und klar - auch Rentner müssen ja Einkommenssteuererklärungen einreichen, also spendet bitte so reichlich, dass wenigstens der Hin- und Rückflug so wie die kulanten Mietkosten eines Ferienappartements dabei als Netto herausspringen - Nicht zu vergessen die Bahnfahrt nach FRA so wie das Visum nebst aktuellem Foto.

Eure Erna Nörgelhuber


Montag, 11. März 2013

Winter die Zweite...

... bin nur froh, dass hier nicht so viel runterkommt wie nördlicher, aber dennoch - Schnee im Frühling und dann noch in der Stadt ist so gar nicht mein Ding.

"Früher" - da war eh alles besser *lol* - da gab es noch weiße Weihnachten und im März fing der Frühling an und höchstens zickte der April noch mal ein wenig herum...

Heute haben wir grüne Weihnachten und der Winter fängt im Neuen Jahr an und besteht auf seine Laufzeitdauer.

Apropos heute - beim Morgengassi hat es mich voll geschmissen.
Woher sollte ich denn auch wissen, dass unter dem verschneiten Wäldchenweg das schiere Eis lauert?
Anfang der kalten Jahreszeit hab ich ja schon mit mir gekämpft, ob ich mir nicht auch mal so Stiefel-Spikes besorge - von wegen Oberschenkelhalsfrakturprophylaxe (na, wen kann das beim ersten Mal fehlerfrei lesen?) - hab's mir dann aber verkniffen.
Und geholfen hätten die mir heute auch nicht - oder?

Jedenfalls ging ich fröhlich ahnungslos mit dem Merlin die Runde (das Alien wollte nicht, das bevorzugt derzeit die Terrasse und das ist auch in Ordnung so in seinem Zustand) und wir hatten es schon völlig easy bis 40 Meter zur Straße geschafft - da rutscht mein rechter Stiefelfuß plötzlich nach vorne und hebt ab - der linke folgt  (Ihr kennt das sicherlich, in dem Moment setzt die Hirn-Schock-Zeitlupe ein und es gehen dir 1000 Gedanken durch den Kopf) - ich schwebe eine Millisekunde frei in der Luft, um dann unweigerlich erst einmal mit dem Hinterteil und dann allen restlichen Körperteilen flach auf der Eis-Tretmine zu landen.

Was habe ich alles gedacht in diesen Bruchteilen?
"Scheiße! Wieso ich? Ogottogott, du hättest es wissen müssen! Hier fahren doch die schweren Bagger und Laster und bauen die Endhaltestelle der Stadtbahn - Regen und Matsch ... Lieber Gott, pass auf meine Knochen auf, BITTE!!!!"

Dann kommt der Merlin an und schnuppert mir im Gesicht herum (immerhin waren es ca. 7 Meter von dem Platz entfernt, wo er damals den Lallemann gefunden hatte - der meint jetzt bestimmt, er sei ein Bergungshund oder so).

Um kurz vor 07:00 Uhr an einem märzigen Wintertag laufen da nicht viele Leute herum - sprich - niemand.

Aber es tat nix weh.
Was wohl an dem türkischen Hammel liegt, den man mal vor gut 20 Jahren in einen langen Mantel verwandelt hat (Fell innen, geschoren, Leder außen) - der hat alles abgepuffert und den ich damals aus dem Morgenland mitgebracht hatte.
Da brauchte der liebe Gott sich also keine Sorgen um mich machen.
Vielleicht (ich bin mir sicher!!!) gibt es da oben ne christlich-islamisch-hinduistisch-... Ökumene.
Die liegt nur nicht im Interesse der sogenannten Stellvertreter hier unten.
......................
Nur, dass ich keine Knieschoner anziehe, wenn ich Gassi gehe.
Hab ja Schuhe / Stiefel an und keine Inliner.
(Warum heißen die eigentlich IN-Liner - man rollt mit denen doch draußen rum!)
Und meine Kniescheiben gehören zu den wenigen glücklichen Teilen meines Körpers, die nie Fett ansetzen. Aber mittlerweile weh tun, wenn ich auf harten Böden knie...

Und das nun auf einer relativ großen, dicken stabilen Pfützen-Eisplatte.
Und keine 20 mehr...

Aber ich habs geschafft.
Hat ja gottseidank keiner zugeschaut.... Mo-Käfer auf'm Rücken....


Also, mir gehts gut.
Auch (dank Hammel) kein blauer Fleck.

Dem Alien geht es auch wieder ein wenig besser, aber die Welle nimmt ab...
Auf jeden Fall danke ich allen, die mir so liebe Kommentare hinterlassen haben - das tröstet schon ungemein!

Mittwoch, 13. Juni 2012

Na Klasse....

...der alte Mann ist heute morgen arglos zum Hausarzt marschiert, nur ne kleine Sache von wegen Herzschlaggeschwindigkeit kontrollieren und Pillen abholen. Hat sich noch fröhlich per Telefon abgemeldet.
Bild Quelle: http://www.ikk-nord.de/gesundheit/themenspecials/herzrhythmusstoerungen.html
Mittags rief die Praxis dann bei mir an und teilte mir mit, dass sie ihn mal eben gleich stante pede in die MHH eingewisen haben - von wegen Herz und so...

In Kenntnis der Liege (=Warte-) zeiten in der Notaufnahme hab ich mich dann mal so um 16:00 Uhr gemeldet und gefragt, wo er denn nun "läge" ?

Immer noch Notaufnahme, wie der Telefononkel mir mitteilte, mich verband (telefonisch) und mir dann auch eine Schwester dort bestätigte - die war voll im Stress.
Na ja, auch noch jung, der Stimme nach.
 Das lernt sich wohl erst mit der Zeit, dem Anrufer so eine gewisse Ruhe und somit Sicherheit zu übermitteln... (meinten Schwester Erna und Rabiata daraufhin)

Gut, kannste eh nix machen, also abwarten und weiter leben - immerhinque sind "wir" doch selber alt genug, um zu wissen, wie so was abläuft.
Da kannste nicht helfen, da musste einfach nur warten und vertrauen.

Aber Schwesterchen hat versprochen, auszurichten, dass ich mich um die Katzen kümmere... (Laut Hausarztpraxis war das wohl das größte Problem des Patienten...)

Um 18:00 Uhr erfuhr ich dann auf meinen erneuten Anruf hin, dass er nun auf der Kardiologie liege - jene Schwester (auch jung, der Stimme nach) war cool drauf - also geht es ihm gut.
Zumindest den Umständen entsprechend.
(Die Schwestern Erna und Rabiata nicken bestätigend)

Ne - nicht, dass hier Irritationen aufkommen - es geht nicht um einen Herzinfarkt, sondern nur um ein Herz, was nicht mehr so pumpt, wie es soll. Aber es pumpt.
Vielleicht müssen die Medis geändert werden oder es gibt sogar einen Herzschrittmacher - also nix Schlimmes.

So hoffe ich zumindest.

Warum hat der Depp denn auch wieder angefangen zu rauchen...

Also werde ich morgen mal wieder die Katzen füttern und bespaßen gehen, und ihm dann ein Köfferchen packen, sofern er nicht schon wieder entlassen wird.

Die Sozialstation habe ich verständigt (es ist ja unwirtschaftlich, wenn die Pflegekräfte für ummesunst ihre Patienten anfahren müssen)

Ich frag mich nur, was Frau Berufs-Betreuerin mit ihrem Anrufbeantworter machen würde, wenn ich nicht wäre - die käme echt über ihren Durchschnitt von 2 Std. pro Patient / Monat - und damit wahrscheinlich in die Miesen....

(Um es klar zu stellen - es gibt wirklich tolle engagierte Berufsbetreuer!!!! Aber wenn man eben diese kennt, erkennt man auch den Unterschied...)
 So, und nun hoffe ich, dass es dem alten Mann gut geht und ich morgen eine positive Auskunft bekomme.

Freitag, 8. Juni 2012

Der mündige Patient (2)

ha.
ha, ha!!!!

Ich noch mal.
Ziemlich grimmig.

Aber nun mal reiner Zustandsbericht:

Da hat die Ehefrau von dem alten Mann die Berufsbetreuerin am letzten Sonntag angemailt und informiert (von wegen des auf "Privatrezept" verordenten Rezeptes und der irritierenden Diagnosen) und bis jetzt keine Antwort bekommen.

Immerhin wollte sie ja nicht der Berufsbetreuerin in die Quere - sprich, in deren Aufgabenbereich - dazwischen funken.

Aber heute hat sie dann mal so ganz vorsichtig in der Apotheke angerufen und gefragt, wo sich denn nun das Privatrezept befände... (denn ein solches wird nun mal abgestempelt und dem Kunden ausgehändigt, damit dieser sich ggf. bei seiner Privatversicherung eine Erstattung geben lassen kann)

Die Apothekendame hat sich dann noch erst einmal erkundigt, ob der Patient vielleicht ein Tumorleiden habe ...? nö. (Zur Erinnerung: Movikol wird i.d.R. bei Tumorpatienten verordnet) - nein.
Aber so ein Privatrezept wird immer dem "Abholer" mitgegeben... müsste also in der Kurzzeitpflege gelandet sein und es ist seltsam, dass die Kopie dieses Rezeptes bei den Unterlagen, die der Betreuerin zugesandt wurden, fehlt.

Apotheke ist kooperativ, im Heim keiner der möglichen Zuständigen zu erreichen, die Praxis sucht auch ....

Immerhinque weiß ich jetzt, welches die verordnende Arztpraxis war...

Es wird spannend.

Was die Ehefrau nur verwundert hat, ist, dass die Apotheke noch gar nichts gewusst hat - hätte sich die Berufsbetreuerin schon mal gemeldet, wären die Gespräche doch sicher anders verlaufen.

Na ja, warten wir doch mal den Wochenanfang ab.

Ansonsten wünsche ich allen Fußballfans ein hoffentlich deutschland-erfolgreiches Wochenende
Erna Nörgelhuber

Dienstag, 17. April 2012

Erna kommt....

nein, sie war zwar da, aber eben am Telefon - es gibt nur diesen wunderbaren Song - erst DDR, dann im Ost-West Duo Lippert/Balder und seitdem die "Erna-Hymne"


 Schwester Erna Nörgelhuber, berühmt-berüchtigte Kritikerin des ambulanten (Pflege-) Gesundheitswesens in den 90er Jahren... aber wir sind immer noch freundschaftlich verbunden.

Also Erna war gerade am Telefonieren mit dem alten Mann.
Der erzählte, dass die Sozialtation heute da war und die Pillen für die nächsten 7 Tage gestellt habe.
Dann klingelt es ... Erna jappst noch "häng mich nicht ab, guck, wer da ist!" was der alte Mann dann auch tut.

Es ist die Sozialstation.

Man wartet gemeinsam, und Erna lauscht gespannt.

Etwas ausländisch Radebrechendes fragt nach den Tabletten.
Der alte Mann (er ist ja soooo handzahm geworden mittlerweile) antwortet, dass alles in Ordnung sei.
Das radebrechende Wesen murmelt etwas und danach (ca. 3 Minuten) schließt sich die Wohnungstür wieder.

Erna kann gegen aufkommende Emotionen nicht ankäpfen und fragt: "was hat sie gewollt? Wer war das?"

Der alte Mann beruhigt - die wollte nur nachsehen, ob ich meine Pillen genommen habe.

Und Erna bekommt definitiv eine Bürste.
Vom Nacken bis zum Steiß.
Doch, doch, das hat sie sich vom Merlin abgeguckt.

"Fein, fein" meint sie nur und gibt dem alten Mann das Gefühl der doppelten Sicherheit.

Aber anschließend hatte ich Erna hier bei mir - leicht hyperventilierend und ziemlich sauer - stocksauer.

"Also hömma - wenn ich einem fast- oder prä- senilen Menschen die Pillen gebe, mach ich das jeden Tag und kontrolliere die Einnahme.
Aber einen schicken, der das für die Woche stellt und dann um 11:30 Uhr einen zweiten, der angeblich das alles - also die korrekte Einnahmen - kontrolliert ... wie soll das denn gehen?


Entweder stelle ich die Pillen für ne Woche, weil der Patient in der Lage ist, sie selbst zu nehmen, oder ich muss täglich jemanden zu den Einnahmezeiten schicken, der sich auch davon überzeuigt, dass die Pillen nicht im Klo, sondern im Patienten gelandet sind.


Wissen diese Mitarbeiter eigentlich, dass sie für die Einnahme, die sie ja auch brav und gläubig (Töpfchen ist leer) dokumentieren, verantwortlich sind?
Was denkt sich eigentlich die Einsatzleitung???
Auch die ist verantwortlich für die Einsatzplanung und das Personal.


OK - bei dem Preis, den ein ambulanter Pflegedienst für die "Medikamentengabe" bekommt, kannste eigentlich nur mal um den Block fahren... aber da sind die Verbände gefordert.
Das kennen wir ja... es lebe das Helfersyndrom, mit dem die Mitarbeiter ausgenutzt und ausgepowert werden.


Ich weiß schon, warum ich jeden Morgen mindestens 3 Kotaus mache, dass ich mit diesem Scheißjob und dieser Verantwortung nix mehr zu tun habe. "

Erna schnaubt und schnaubt - und ich bin froh, sie wieder beruhigt zu haben.

Ich hab da zwar noch ein paar mehr Gedanken dazu, aber nun warte ich erst mal ab, was denn so das Zusammenspiel zwischen  Sozialstation und Betreuerin ergibt.
Ich bin ja nur die Ehefrau, die man so irgendwie einfach mal übergehen kann, denn sie wohnt ja nicht in der selben Wohnung....und außerdem ist das ne unbequeme Zicke... ???

Mittwoch, 14. März 2012

Die Mia hört auf...

O Gott - bitte nicht - Herzschlag steigt rapide an -
nach kurzer Schockpause weitergelesen - mit Rauchen!

Herzschlag entschleunigt sich.
Blog geguckt und gleich mal eingetragen als Leser und ein wenig kluggeschi**en.

Aber so was muss frau ja unterstützen.

Nur, Mialein - pass auf die Lunge auf - wenn die sich wieder endlich entfalten darf, kann sich das in mindestens 2 Kleidergrößen äußern.... böse Leute nennen das Busen und Bauch, ich weiß aber, es sind nur meine beiden rosafarbenen, bezaubernd gesundeten Lungenflügel...

Bild geklaut bei: http://www.praxisbenner.de

PS: wusste gar nicht, dass so 2 entfaltete Flügel bis zu 30 kg wiegen können.....

Samstag, 31. Juli 2010

Wie gewöhne ich mir das Rauchen ab?...Rauchfrei-Boot mit Promis...

... beim Zappen auf Pro 7 ("red" am Donnerstag) ...

Zitat:

"red! Stars, Lifestyle & More / Thema u. a.:

Don't smoke on the water (2)22:25 Uhr DO, 29.07.10

DJ Giulia Siegel, Schauspielerin Diana Herold, Model Kai-Li, Moderator Peer Kusmagk und Schauspieler Christian Storm sagen ihrer Nikotin-Sucht den Kampf an. Sie verbringen eine Woche zusammen auf einem Boot bei Kroatien, um vom Glimmstängel los zu kommen. Professionell unterstützt werden sie von einer Fachärztin und einem Mental-Coach. "red" zeigt, wie die Promis knallharte Challenges meistern und schonungslos mit den gesundheitlichen Folgen ihrer Sucht konfrontiert werden."
Zitat Ende

... eine Weile zugesehen, dann aber weiter gezappt und überlegt, dass ich dazu dringend was schreiben muss.

Wer mich länger kennt, weiß, dass ich eine begnadete Raucherin bin.
(Eigentlich wollte ich schreiben "war", aber als trockener Raucher bleibt man ja wohl, wie der trockene Alki auch, Zeit seines Lebens dennoch Raucher / Alki)
Es hat sich nur noch nicht durchgesetzt, von "Nikotinkranken" zu sprechen (analog "Alkohol- oder anderen Suchtkranken")

Klar habe ich - das erste Mal voll motiviert, da über beide Ohren in einen toleranten Nichtraucher verliebt - schon versucht, von der Sucht wegzukommen, danach folgten eigentlich nur noch Denkübungen, die aber rein theoretisch blieben.
Ich halte es nicht für sinnvoll, etwas aufzugeben, das man gar nicht aufgeben will.
Und schon gar nicht, wenn man seine Kräfte zu gut 200 % im privaten und beruflichen Leben auspowert.
Es gibt auch so etwas wie Lebensqualität, was ein äußerst subjektiver Begriff ist, da zum Großteil sehr persönlich.
Und es macht sich mancher keine Vorstellung, wieviel Energie verschleudert wird bei halbherzigen Entzugs- und Abstinenzbemühungen, die dann doch letzten Endes wieder in der Kapitulation und einer Mischung aus schlechtem Gewissen (wem gegenüber eigentlich???) und LmaA-Gefühl (jetzt hab ich wenigstens meine liebgewonnenen Entspannungsgefühle wieder und die Waage geht auch wieder in die andere Richtung) voll in die Hose gehen und Di-Stress und schlechtes Gewissen und "ich bin ein Looser Gefühle" erzeugen.

Jeder, der gerne raucht, weiß und kennt das.

Nun ist das Rauchen teuer geworden - aber zumindest noch nicht so teuer, dass es automatisch in der Beschaffungskriminalität mündet. Es ist ja auch noch nicht so verboten, dass es kriminalisiert wird. Im Bundestag wird ja auch noch geraucht.

Also habe auch ich weiter gequalmt - die letzten Jahre mindestens 60 Zigaretten am Tag, auch wenn ein Teil einfach nur im Aschenbecher verraucht ist, während ich am PC arbeitete.
Und, da ich kein Abgeordnetengehalt bekomme, nur noch gestopft oder gedreht habe.
Aber mir ging es echt gut - psychisch.

OK - dass die Morgengymnastik sich mittlerweile auf mindestens 1 Stunde Abhusten erweitert hatte - daran gewöhnt man sich, das merkt man irgendwann genausowenig wie den Straßenlärm oder das Ticken einer Uhr.

Ich bin/war ja auch ein toleranter Raucher, was die Rücksicht auf Nichtraucher angeht.

So weit zu mir.

Dann war ich in USA und habe dort eine Holländerin kennengelernt, die mir ihre "elektronische Zigarette" zeigte.
Ein geniales Teil - sieht aus wie eine Zigarette - im Filter sitzt eine Nikotinpatrone (strong - medium - low - zero, je nach Wunsch), und wenn man an ihr zieht, glüht vorne "die Asche" auf und gleichzeitig - mit dem Nikotin - zieht man Wasserdampf in die Lungen und bläst ihn wieder aus - wie den Rauch bei einer richtigen Zigarette.

Wer mich kennt, weiß, dass ich mir sofort nach meiner Rückkehr übers Internet so ein Teil bestellt habe.
Meine Vernunft sagte mir ja schon länger, ich müsse mal langsam aufhören mit dem Scheiß. Von wegen Huste, Kondition und auch Knete, zumal meine Katze sich in einer längeren konstanten 2x wöchentlichen Tierarztbehandlung befand.

Also gab es nur noch elektronisches Rauchen - etwas gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich leicht zu akzeptieren. (Anders hat es auch keinen Sinn)

Und da der Körper sein Nikotin in etwas konzentrierterer Form als mit einer Zigarette bekam, rauchte ich auch nur noch "zugweise" - sprich, weniger.

Aber - und da habe ich es ganz deutlich gemerkt - das "Haptische" - also die Zigarette zwischen den Fingern halten, Inhalieren, ausatmen und vielleicht sogar Kringel pusten - das blieb erhalten.
Und dann die unendliche Freiheit nach der Gesetzesänderung, doch in jedem Restaurant oder wo immer ich es will "rauchen" (= Wasserdampf) zu können - das nahm den Zwang. Und setzte Glückshormone frei.

Pö á pö reduzierte sich auch mein Nikotinbedarf, ebenso wie der haptische Gewohnheitszwang.

Und so sah ich es ganz locker, als ich 2008 in Siam saß und die blöde Zigarette kaputt ging - die Elektronik gab den Geist auf.

Da war eigentlich nur noch die Frage - kaufe ich jetzt wieder echte Zigaretten oder...?

Ich hab dann an der kaputten Zigarette gezogen - man könnte es auch Pantomime nennen - es war nur noch das Haptische übrig geblieben. Nikotin war mir inzwischen egal.

Und seit dem bin ich nikotin- und rauchfrei.
Denn auch das Halten und Hantieren mit einer Zigarette ist reine Gewohnheit.

Und das alles ohne Zwang, ohne Druck und vor allem ohne Pseudo-therapien per Buch oder direkt.

Und ich verstehe wirklich nicht, warum so etwas nicht mehr propagiert und diskutiert wird.

Mittlerweile hat sich mein Geruchssinn wieder verfeinert, wennauch leider mein Gewicht etwas vermehrt - ich huste nicht mehr und im Portemonnaie macht es sich auch bemerkbar.

Und wenn ich dann solche doofen Sendungen sehe - 1 Woche mit Püschater und Coach auf'm Boot und Honorar jibbet auch noch - je wem nützt das eigentlich????
Wie flach kann "Unterhaltung" noch sein?

Und warum bekomme ich eine elektronische Zigarette nicht auf Krankenschein? (logisch, natürlich nur dann, wenn ernste Absicht dahinter steckt - ist alles nur eine Frage der Bedingungen/Voraussetzungen).

Die Nikotinfüllungen kann jeder Apotheker mischen.
Das Zigarettenteil samt Elektronik kostet nur Cents in der Herstellung.

Ich werd' schon wieder gesundheitspolitisch, aber ab und an stößt es mir einfach supersauer auf.

Es ist mal wieder ganz einfach:

Die, die es besser wissen (oder eigenständig denken können)
kommen gegen die nicht an,
die es ebenfalls besser wissen, aber damit Geld verdienen oder Positionen festigen/retten wollen.

Und die, die es nicht besser wissen oder nicht eigenständig denken können/wollen, latschen weiter in ausgetretenen Pfaden und glauben alles, was sie in der Glotze sehen.

Montag, 21. Dezember 2009

AUA!!!!

Da hat es mich doch gestern morgen so richtig linksseitig auf den Schenkelhals geschmissen.
Ich finde das ja immer spannend, was in solchen Situationen im Kopf losgeht.
So eigentlich hat ja ein Wort - und gerade mehrere Wörter - eine bestimmte Zeit, sich zu formulieren und im Hirn als solches umgesetzt zu werden.

Das kann Unendlichkeiten dauern...

Danke, dank meiner anominalen Aphasie [warum vergesse ich dieses doch wirklich schwierige Wort nie????] weiß ich darum - es hat mich neulich wirklich Stunden gedauert, bis ich auf meine heißgeliebte "Rocky Horror Picture Show" gekommen war, ausgehend von dem Begriff "Janet".
Also - ein "O" war drin (brauchte ich nicht kaufen, war wohl Ausgangsbasis).
Forest Gump? - Nein.
Frontpage? - ne, natürlich nicht - aber warum fällt mir das jetzt ein - das hatte ich doch neulich gesucht!
Reis, Kino, Time Walk, ....
Ich weiß es ja, einfach abblocken und nicht mehr daran denken, und dann kommt es, ganz von alleine, irgendwann....

Also nicht, daß Ihr jetzt denkt, ich würde die ersten Stationen eines Alzheimers dokumentieren - ne, das haben ganz viele Menschen, die sprechen nur erst darüber, wenn frau sie selbst anspricht.

Aber zurück zu den Unendlichkeiten der zeitlichen Wahrnehmung.

Ich erinnere den Flug über den Lenker meiner - na, wie hieß sie doch - was italienisches - Corolla - ne - na, egal, auf jedenfall ein trendiger superschneller Motorroller, garantiert mit nem "C", fällt mir noch ein, später....

was ging mir da alles durch den Kopf:
Scheiße!! - blöder Radfahrer!! - muß das jetzt sein? - du mal wieder!! - wärste doch zuhause geblieben - och nöööö - komisch - tut gar nicht weh - gut, daß das Alien nicht dabei ist -

(Von wegen "tut gar nicht weh": Abtransport in die Medizinische Hochschule, 1 Nacht auf Intensiv, Kieferbruch, Ellenbogenbruch...)

Na, und gestern tapse ich so vorsichtig durch den Wald, die Strickstiefel mit der leider glatten Sohle an (weiß der Geier, warum, mir passen derzeit alle meine Schuhe nicht mehr, außer eben die Strickstiefel) und plötzlich - oops, Beine nach rechts weggestreckt und.... Abflug!

Und dann ging es wieder los mit der Zeitlupe -

Achtung, Kamera schützen - (Zwei Hände halten das gute Teil hoch) - so ein Scheiß - ne bitte, lieber Gott, laß nix passieren - die Hunde - und überhaupt - komisch, der Aufprall tut gar nicht weh - mein Gott, ist das peinlich!

Neben mir gottseidank eine nette Hundemama, die mir gleich die Hand reichte und sehr erschrocken war.
Danke, lieber Gott, ich hab das nicht so gern, mich alleine wie ein hilfloser Käfer wieder auf die Beine zu bringen.

Kamera war heile.
Nochmal Danke!
Mein türkischer Hammel scheint den Aufprall ein wenig abgefedert zu haben.

Die nächsten zwei Gassitouren gingen aber wirklich nur gaaaaanz vorsichtig.
Vielleicht sollte ich mir jetzt doch mal Schneeketten für die Schuhe besorgen - immerhin komme ich ja so langsam in das Alter, in dem gebrochene Schenkelhälse keine Seltenheit mehr sind.
Oder ich warte auf Dienstag.
Da soll es wieder tauen.

Auf jeden Fall habe ich mich heute Nacht im Halbschlaf darüber gewundert, was mir so alles weh tut - klar, blauer Fleck am Oberschenkel - aber auch Aua an der linken Schulter bis runter zum Ellenbogen.

Aber alles erträglich, also kein Problem.

Die Herren haben ein Einsehen mit mir - die knacken immer noch, obwohl es mittlerweile 09:40 ist ---

Na, schau'nmer mal....

Sonntag, 16. August 2009

Allein und keine 20 mehr....

Nachdem ich gestern nachmittag eine besorgte Mail erhalten hatte mit der Frage, ob alles in Ordnung sei mit mir, denn ich hätte nicht gebloggt, habe ich mich bei diesem lieben Menschen natürlich sofort telefonisch gemeldet und ihn beruhigt.

Was zur Folge hatte, daß wir stundenlang über Gott und die Welt gequatscht haben und es richtig schön war.
Manchmal liebe ich Flatrates.

Ja, aber er hat ja irgendwie Recht - wenn jemand schon so gut wie täglich mindestens 1x irgendwelche Gedanken ins Internet stellt und sich dann einen Tag unentschuldigt ausschweigt, da kann der geneigte Leser schon mal beunruhigt sein.

Immerhin bin ich ja keine 20 mehr.
Was mir dann auch mal wieder klar wurde.

OK - möglicherweise würden die Herren hier im Haushalt irgendwann Alarm schlagen, wenn ich nutzlos und fern eines Telefones in irgendeiner Ecke liegen würde - hach, so eine ähnliche Vision hatte ich doch schon mal - da in der Badewanne, als ich nicht mehr rauskam (nicht aus Altersgründen sondern von wegen Verschleiß an der HWS und eigener Blödheit).
Nein, natürlich nicht, um mir zu helfen, sondern weil sie irgendwann so richtigen Hunger haben - vor allem der Dicke....

Und so makaber das klingen mag - ich hab mich über diese kleine Sorge von Dir richtig gefreut.

Es ist tatsächlich so bei uns hier auf dem Flur, daß wir uns zwar kennen und auch mögen, aber dennoch nicht jeden Tag sehen. Also würde es erst einmal gar nicht auffallen, wenn ich hier irgendwo herum liege.

Eine Geruchsbelästigung würde es auch nicht geben, da unsere Wohnungen durch Terrassen getrennt sind und man sich nicht gegenseitig in die Fenster gucken kann.

Immerhin habe ich jetzt ein schnurloses Telefon mit einigen Ablegern, die ebenso an verschiedenen Plätzen deponiert sind wie meine Lesebrillen.

Eine Freundin meinte, die sind doch deshalb schnurlos, damit du nicht irgendwohin laufen mußt, wenn's klingelt!

Na ja, die hat wahrscheinlich noch nie ihr Handy suchen müssen.

Gut, das konnte ich bisher von meinem schnurigen Telefon aus anrufen - aber nun stellt Euch mal vor, das Handy ist weg und ich muß erst einmal das schnurlose Festnetztelefon suchen - klar, da jibbet auch ne Suchfunktion für, aber dazu benötige ich mindestens ein weiteres schnurloses Telefon und - vor allem! - die Gebrauchsanweisung.
Und wo ist die nun wieder?
Ah ja - wo hatte ich letztens nochmal ein wenig an so einem Mobilteil irgendwas eingegeben?

Ich sag's Euch - Technik ist schön.
Aber nicht immer unbedingt das Leben vereinfachend.
Und irgendwann kommt man in das Alter, in dem man Gebrauchsanweisungen hasst wie die Pest.

Also hab ich mein schnurloses Telefon an 4 verschiedenen Stellen in der Wohnung deponiert, und immer schön an der Steckdose.... und bis dahin werde ich es sicher schaffen.

Aber da sage noch mal einer, Internet würde Vereinsamung fördern - ich habe bisher nur das Gegenteil festgestellt.
Und in diesem Sinne - macht Euch bittel keine Sorgen!

Momentan habe ich nur ein paar etwas aufwendige Fleiß-Arbeiten am PC zu erledigen, während omamo locker drauf ist, aber dennoch zumindest ab Nachmittags ihre Merinos machen will.

Und um hier nur ein wenig "bla bla" zu schreiben, seid Ihr mir (und bin ich mir) zu schade.

Seid mal alle ganz lieb gedrückt!
Bussi!
mo
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