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Sonntag, 15. Mai 2016

Homosexualität - "Morbus Homo..."

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Ich verstehe es einfach nicht.
Homosexualität gibt es nicht nur beim Homo (haha!!!) "sapiens" (nochmal hahaha!), sondern auch in der Tierwelt.
Das hat mir schon ein kluger Tierarzt (selbiger absolut hetero war) in den 60er Jahren erklärt.

Ich frage mich einfach, bei diesem doch immer noch weit verbreiteten Unverständnis bis hin zur Phobie, wie es zu dieser gottverflixten Unehrlichkeit kommt - also dass sie immer noch existiert.

Habt Ihr Euch eigentlich mal gefragt, was Eure Vorlieben beim Sex sind? Einschliesslich Kopfkino, Unausgesprochenem und Puffbesuchen????
Was denn bitte - ausser, dss eine Befruchtung nicht möglich ist, kann denn schlecht daran sein?

Warum verteufelt Ihr dann nicht auch gleich zeugungsunfähige Männer oder Frauen, die nicht gebären können?

Na?
Schnallt Ihr es?
Weil es anerzogen ist.
Politik eben.
Nachwuchs ist notwendig, und wer sich nicht vermehrt, ist ein verdächtiger bis schlechter Untertan.
Das reicht ja bis ins Verhütungsverbot in der katholischen Kirche.
Lieber Aids als keine Kinder.
Lieber Hungerkinder in Armenvierteln als Verhütung.

Wer hat da eigentlich was von?
Lasst doch die homosexuellen Menschen glücklich sein!
Und steht zu Eurer eigenen Sexualität inklusive Kopfkino, bevor Ihr den Stein erhebt, um ihn zu werfen!

Das ist auch etwas, was ich Herrn Putin vorwerfe.
Immerhin ist der kein saudiarabischer Antikmuslim.

Aber anscheinend meint er, gleichgeschlechtlichen Sex und sogar gleichgeschlechtliche Liebe verteufeln zu müssen - ergo hat er Angst davor.
Mich würde wirklich sein Kopfkino interessieren....

Wen geht es eigentlich an, wer mit wem wann und wie und wie oft und warum kopuliert????

Und warum finden Männer Fummeleien unter Frauen sexuell anregend????
Und dürfen das auch noch finden und sich nicht schämen, weil sie ihren Geschlechtsgenossen das nicht gönnen????

Mein Gott (JA!) - ich wünsche mir endlich ein wenig mehr Ehrlichkeit und Toleranz.

Für mich haben diese Männer, die immer noch so denken, ein Riesenproblem und sollten sich mal therapieren lassen.

Es ist doch schon komisch, dass Frauen kein Problem mit Schwulen haben - das sollte diesen Steinzeitmachos mal zu denken geben!

Und warum meint Ihr wohl, dass homosexuelle Paare heiraten wollen?
Weil es immer noch die bisher einzige Möglichkeit ist, den Partner abzusichern und - jepp - auch steuerlich etwas besser dazustehen.
Und letztendlich zu demonstrieren, dass man  = Mann (oder Frau/Frau) zueinander gehört.
Und es noch so ein althergebrachter Brauch aus der Zeit ist, in der Ehen aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen, ja, und manchmal auch aus Liebe geschlossen wurden oder mussten.
(Tu, felix Austria, nube...) 
 
Was aber die Phobiker (aus gutem Grund Phobiker?) und die ewig Nichtaufgeklärten (Angst?-) Bürger überhaupt nicht verarbeiten können oder wollen.

Ich begreife es einfach nicht.

Kümmert Euch doch bitte mal um Vergewaltiger (hetero) und Gewalt in Ehen....

Freitag, 21. August 2015

Flüchtlinge (2) .....

So, gesstern (Freitag) war ich nun ab 16 Uhr zum Erstbesuch in unserem Misburger Flüchtlingsheim.
Abgesprochen war mit dem Heimleiter, dass ich am Deutschunterricht für die Bewohner teilnehmen solle.

Für mich war es ein Erlebnis, in dieser Gruppe zu sitzen.
Da ich neu war, stellten wir uns alle vor.

In dieser Gruppe waren ca 18 Männer zwischen 16 und 40 Jahren (die Frauen kommen eher weniger zum Unterricht) aus Ghana, Somalia, Erythrea, Tschetschenien, Afghanistan und Syren.

Ich hätte sie gerne Vieles gefragt, aber das wäre unpassend gewesen.

Danach gab es noch ein Meeting mit all den neuen ehrenamtlichen Helfern.

Ich denke nicht, dass der Deutschkurs für mich das Geeignete ist - das ist mir persönlich einfach ein zu trockener Stoff (der zwar von den beiden Lehrkräften locker herübergebracht wurde) - Aber ich bin nicht so der Grammatik-Fan.

Schon mein Englischlehrer (Hillybilly, Gott hab ihn selig) beschwerte sich seinerzeit bei meiner Mutter " Reden kann sie wie ein Scherenschleifer, aber in den Grammatikklausuren versagt sie kläglich!".
Das war im Deutschen nicht anders....
Bin halt ein musischer Mensch.

Ich muss dem Dativ nicht retten, ich höre den rechtzeitig.
Und die Kommata auch.

ABER - der Heimleiter hatte mir im Vorgespräch ja auch schon signalisiert, dass es noch andere Aufgaben gäbe.
So wie auch Begleitung zu Ämtern - als Beispiel.
(Dabei kann man auch Deutsch lernen ... learning by doing... Scheu verlieren...)

Finde ich völlig in Ordnung, und hab auch angeboten, mit den Leuten im künstlerischen Bereich zu arbeiten - oder im Handarbeiten.

Wobei ich denke, wichtig wäre erst einmal, welche Bedarfe die Flüchtlinge haben.

Es geht ja nun wirklich nicht nur um Deutschlernen und Behördengänge, sondern um Vertrauen, Spass, Anerkennung, Akzeptanz - Integration eben.

Das alles natürlich in Koordination mit der Heimleitung.

Dann haben wir einen nächsten Termin für ein Meeting der Ehrenamtlichen ausgemacht, und es gab viel Terminabfragen....

Ich sagte dann nur " Mir egal, ich bin Rentner".

Beim Rausgehen sprach mich dann eine ca 50jährige forsche Frau an " Sie sind wirklich schon in Rente?"

Boah - that made my day!!!!! (Und ja, sie hatte die Gleitsichtbrille auf!!!)

Ich mich also wieder auf meinen Drahtesel geschwungen - ach Quatsch, mo, bleib ehrlich!!!! - also wackelwackelwackel bis Fahrt aufgenommen....

Auf dem Rückweg klappte es auch schon besser - so langsam manifestiert sich die Erkenntnis, dass ein Fahrrad weder Rück- noch Seitenspiegel hat, sondern man den Kopf drehen und trotzdem geradeaus fahren muss.

Also, lieber Filius - Fahrradfahren ist noch nix für Dich, solange Du Deinen Hals noch nicht wieder voll in allen Winkeln drehen kannst!!!!Nun warte ich mal ab....
Nächstes Meeting nächsten Freitag.....

Und das Fahrrad steht jetzt auf der überdachten Terrasse - erstens muss ich es endlich mal vom Kellerstaub der letzten Jahre befreien (Gartenschlauch), und zweitens sehe ich es dann und fahre vielleicht öfter.... so irgendwie muss ich mich doch mal übertölpeln können..

 Übrigens - meine allerliebste "um die Ecke Freundin" Petra ist so was von taff, dass sie diesen Aufkleber an ihrem Gschäft anbrachte:
Mit ausdrücklicher Erlaubnis von Petra Marklein-Paas veröffentlicht

Ist das geil oder ist das geil?

Ne, das ist MUTIG!!!!!

Ich wünschte mir, dass alle Misburger Geschäfte (zumindest die, die in dem Misburger Verein sind) dieses Teil auch an ihre Scheiben kleben.

DAS wäre doch mal ein Statement!

OK - ich geb's ja zu, manchmal bin ich ein Träumerle.... aber das hält mich lebendig.

Versucht es doch auch mal!

Freitag, 1. August 2014

IBAN, BIC & Co

Jetzt mal ehrlich - "IBAN" und "BIC" ....
es ist ja toll, dass damit das Überweisen von Beträgen innerhalb der europäischen Länder (einschließlich der Schweiz!!!) ganz easy wird. Und weniger kostet.
So weit, so gut.

Nur - bei aller Liebe -
was haben sich die Erfinder dieser Codes eigentlich gedacht, wie das IBANen und BICken so im gutbürgerlichen Alltag abläuft?

Ich stelle mir gerade unsere noch fitten Senioren vor, wie sie 5x jede Ziffer kontrollieren, ob sie die auch richtig in die Kästchen der Überweisungsträger geschrieben haben....

Am PC genau das Gleiche.

Mich nervt das.

Genauso wie diese kleinen hässlichen Mini-Apparate, die man vor den Monitor halten muss, um eine TAN zu aktivieren. Haste den richtigen Punkt endlich getroffen, musste die andere Brille aufsetzen, um die Nummer im Apparat zu entziffern - und schwupps ist alles vorbei und du fängst von vorne an.

Ah ja - kann ich mir auch per sms aufs Handy simsen lassen - also bin ich gezwungen, das blöde Handy stets geladen zu haben, für den Fall, dass ich was überweisen möchte. Am PC.

OK - zugegebermaßen - heutzutage läuft man gesenkten Hauptes über das Smartphone geneigt herum - aber ich gehöre da nicht zu.

Ich sitze am PC und will einfach nur Geld überweisen.

Und ich hätte gerne meine gute alte TAN-Liste wieder, wo ich so schön abstreichen kann.
In aller Ruhe.
Handys / Smartphones sind mir dafür viel zu unsicher.
Meine Liste kann auch der beste Hacker nicht hacken, denn die ist auf Papier.

Wahrscheinlich hat PayPal das alles insceniert.
Weil - da brauch ich nur klicken.
Und werde mir überlegen, ob ich bei jemandem kaufe, der IBAN und BIC braucht zum Bezahlen.

Also warte ich mal ab, bis ich auch meine Miete per PayPal bezahl-klicken kann.

Oder ich latsche brav in meine Bank und bitte die nette Mitarbeiterin um Hilfe beim Ausfüllen des Überweisungsträgers.

Denn wenn ich falsch überweise, bekomme ich mein Geld ja nicht wieder.... ein Zahlendreher reicht....

Ne, mal ganz ehrlich - das ist ein wenig am realen Leben des Normalbürgers vorbei.

Aber es scheint sich niemand darüber aufzuregen.

Außer mir.

Dienstag, 11. März 2014

ich will nicht vorverurteilen...

... aber mich auch nicht für dumm verkaufen lassen.

Es wird immer vergessen, beim Aufzählen seiner wundermilden Gutmensch-Aktionen, dass man diesen Aufwand steuerlich geltend machen kann, sofern man es nicht anonym tut... Herr Hoeneß kann mir damit ja nun gar kein Tränchen aus dem Auge locken!!! 

Was heißt denn da bitte Lebenswerk??????

Da hat für mich ein Arbeiter, der seine 48 Jahre abgebuckelt hat, ein größeres Lebenswerk geleistet.
Und viele andere Menschen, die ohne Öffentlichkeitihr Bestes geben.

Für diesem Mann gilt in meinen Augen:


Jahrelang In der Schweiz bunkern, in Deutschland absetzen - 

jetzt soll er mal im Bunker einsitzen!!!!

Sonntag, 12. Januar 2014

Schwul, bi oder hetero....

mein Gott - ich verstehe diese ganze Diskussion und Aufregung nicht.

Wie verklemmt kann unsere doch so unheimlich moderne Gesellschaft eigentlich sein?

Wenn mir heute eines meiner Kinder oder Enkelkinder eröffnen würde, schwul oder lesbisch zu sein - na und?
Ach so - ich kann dann von demjenigen keine niedlichen Enkelchen bekommen....

Ja, das ist natürlich furchtbar.
Denn die brauche ich für mein Ego als Fortpflanzungshysterix.
Weil - ne Dynastie habe ich ja leider nicht zu vertreten....
???
Ob sich mein Kind oder Enkel dann verstellen muss, ist doch egal - Hauptsache, der liebe Nachbar merkt nix. Und ich hab wieder was zum Knuddeln.
Wir sind ja soooo fruchtbar!

Und ja - die Typen, die so schön prollig in der Süd/Nord kurve sitzen und  da rumgröhlen, klar, die identifizieren sich mit ihren Idolen, weil sie es selber nur zu einem dicken Auspuffrohr am Manta schaffen (oder am Moped) - und so ein Idol muss der Verein natürlich für diese Intelligenzunterlinie "sauber" halten -  man selber bringt ja so was nicht... und träumt hinterher bei diversen Sixpacks von dem, der "mann" gerne wäre....
Oh Mannnnnn!!!!!

Aber natürlich sind diese Typen eine gewaltige Finanzmacht.
Und damit will es sich kein Verein verscherzen.

Ich verstehe es nicht.
Da verneigen wir uns verdientermaßen  vor den alten Griechen und ihrer Kultur als Wiege der Demokratie, lernen unseren Pythagoras und manchmal sogar noch Altgriechisch (um dann als besonders gebildet darzustehen) - na ja, und dass die so verehrten Philosophen und Wissenschaftler es ganz ungeniert mit Knaben trieben und dieses sogar auf Vasen und Wänden verewigt wurde - was solls. Kleiner moralischer Kollateralschaden, also nix, was gegenüber den hohen geistigen Leistungen der Herren ins Gewicht fallen sollte.

Gleiches gilt übrigens für die alten Olympioniken.
Oder überhaupt die Homosexualität im alten Griechenland
Wobei - auch die ollen Römer waren absolut gerne schwul

Aber davon wissen die Sixpack-Abonnenten in der Süd- oder Nordkurve natürlich nix.
Die kennen bei "griechisch" höchstens Ouzo (Uhso) oder Tsaziki (Zackzicki) und Gyros (Tschüros) oder Döner. (Oh - sorry - den gibt's ja nebenan beim Türken...) Und beim Italiener? Na, Pizza, was sonst.

Es sind daher sicher allein wirtschaftlich nachvollziehbare Gründe, warum ein Leistungssportler nicht schwul sein darf. Denn sonst kommen die ganzen Sixpackler nicht mehr. Oder zünden aus Frust das Stadion an.

Man darf ja auch nicht vergessen, dass Lesben eine gewisse Anerkennung erhalten (sofern sie nicht wie ein kesser Vater herumlaufen) - klar, dem Sixpack-Macho läuft die Spucke im Mund zusammen, wenn er sich das vorstellt... whow.... ein flotter Dreier.... oder wenigstens mal zusehen...

Warum wird eigentlich alles nur auf Sex reduziert?

Kommt niemandem mal die Idee, dass Liebe zwischen zwei Menschen, egal welchen Geschlechts, auch einfach nur Liebe sein kann?
Dass es dort auch Treue gibt?
Und echte Gefühle?

Oder genauso One Night Stands wie bei den Heteros?

So langsam fange ich an, mich für mein Land zu schämen.

Zumal die lieben Heteros in ihren Sexualpraktiken ja wohl niemandem nachstehen - oder gäbe es sonst Puffs mit allen Variationen?

Das musste jetzt mal raus, sonst würde ich platzen.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Die Spenden-Marathon-Brustkrebs-Queen....

nä, ehrlich - fällt das eigentlich niemandem auf?
Immer wieder neue FB- Grüppchen gründen mit immer weiter selektiertem Zugang....

Jetzt mal so Tacheles - wenn ich Krebs hätte, dann hätte ich was anderes zu regeln als mir eine Fangemeinde zu züchten, die mich bespendet....

Madam ist ja nun trotz Vitaminspritzchen á 100 € und obskurer Gen-Untersuchungen mittlerweile anscheinend auf dem Boden der Realität angelangt ...

Was dazu führt, dass du nun um Spenden für Haare bittest - weil nach Chemo ja die eigenen Haare ausgehen....

HALLLOOO?????

Die gesetzlichen Krankenkassen geben einen Zuschuß von 350 - 400 € zu einer Perücke.
Logo, das gildet für Kusthaar, aber bei aller Liebe - dafür bekommt man wirklich schon tolle Teile.
Zumal eine selbstbewußte BK-Frau ihr Kopftuch (jibbet auch schon fertig designed- geknotet) mit Stolz trägt. Denn - nach der abgeschlossenen Chemo wachsen die Härchen ja wieder....

Da wundert es mich doch, wenn jemand, wie unsere Spenden-Queen, einerseits Fotos im FB absetzt, auf denen sie sich die Haare hat abschneiden lassen (so im "Vorgriff" auf die kommende Chemo, die sie dann aber nicht haben wollte und um Spenden gebettelt hat für die Vitaminspritzen bei irgendeinem Guru) - also so einen auf "taff" macht und nun um weitere Spenden bettelt von wegen Perücke und so.... 

Und das, wie gesagt, in immer wieder neuen FB-Grüppchen... klar, die Lady mag keine Kritik, sondern selektiert ihre Jüngerinnen.

Jetzt mal ehrlich - wenn ich echt um lebensnotwendige Spenden bitte, nutze ich doch jegliche öffentliche Möglichkeiten! Warum werden dan die Spendenclübchen immer kleiner???? Mit Zulassungsbeschränkung?????


Das kotzt mich ja sowas von an - gerade im Hinblick auf all die anderen BK-Frauen, die sich mit ihrem Krebs auseinandersetzen anstatt die Betteltour zu laufen....

Hey, liebe Frau Erbse, probier doch mal ein paar schicke Tücher aus!
Die stehen nicht nur anderen Frauen, sondern dir sicher auch!

Und wenn Du Deine Finanzen nicht geregelt bekommst, mach doch bitte nicht immer einen auf das einzig wahre Brustkrebs-Opfer, was ohne die Spenden seiner Groupies sterben müsste, sondern melde einfach mal Insolvenz an.

Das dauert 6 Jahre, und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die Zeit überlebst und Deinen Krebs auch, und dann biste raus aus der Nummer.
Du glaubst gar nicht, wieviele Kassenpatienten ihren Brustkrebs überleben!
Auch ohne variable Spendenaufrufe.

Es kotzt mich wirklich an, so als Krankenschwester (speziell auch im Krebsbereich) und auch als Frau allgemein, wie Du hier mit der Naivität und Arglosigkeit Deiner Kunden / Fans unter dem Deckmäntelchen des armen Brustkrebsopfers eben diesen Menschen das Geld aus der Tasche ziehst.

 Und wer jetzt meint "böse Schwester Erna Nörgelhuber!!!" - der soll sich doch mal die Zeit nehmen und sich mit der Thematik auseinandersetzen.
Ich gebe gerne Antworten auf Fragen.

Nein, ich wünsche Dir nichts Schlechtes.
Aber ich würde mich nicht wundern, wenn Du irgendwann aus Deinen Schulden samt Deiner Krebs-Überwindung erstehen würdest wie Phönix aus der Asche.... was ja fein für Dich wäre....

Donnerstag, 12. September 2013

Hurra, er ist da !!!!

Wer?
Na, der Organspende-Ausweis.


Wurde ja auch Zeit!!!!
Ist schon ausgefüllt, herausgetrennt, kurz kalt-laminiert (sicher ist sicher) und ab ins Portemonnaie.

ne ehrlich - das wollte ich schon immer machen....
aber wie das so ist, immer wieder vergessen.

Da bin ich der Initiative der Krankenkassen wirklich dankbar, einem die Karte so schön aufbereitet zuzuschicken.

Ich hab zwar keine Ahnung, wann ich mal abtrete und wie und überhaupt, ob so ein altes Chassis noch verwertbare Ersatzteile beinhaltet,  aber das überlasse ich dann der medizinischen Zunft.
Irgendwie ist mir jetzt endlich ein Stein vom Herzen gefallen.
Und ein Stückchen "schlechtes Gewissen" hat sich in Luft aufgelöst.

Ich verstehe diese ganze Kontra-Diskussion nicht.

Wenn wir gestorben sind, werden wir entweder für teures Geld in der Erde vergaben, oder mit Höchsttemperatur verbrannt, wonach sich unweigerlich der Prozess "Erde zu Erde, Asche zu Asche" fortsetzt.

Oder auch - neuester Trend - zum Diamanten gepresst.
(da machen ein paar Organe und /oder Gewebe oder was auch immer kaum was aus, was die Größe des Schmuckstückes angeht, glaubt es mir).

Da kommt es doch auf eine vorherige Spende von nicht mehr benötigten Körperteilen nicht an, oder?
Die können Leben retten oder Leiden lindern von denen, die gerade dadurch noch ein wenig länger leben können...

Das mag sich jetzt für manchen mal wieder ganz schön nach "Kodderschnauze" oder "kaltschnäuzig" anhören - aber sorry - ich glaube an eine Existenz nach dem Tode. Ne, ich glaube das nicht nur, ich bin sehr, sehr überzeugt davon.

Ein Mensch definiert sich nicht über seinen Körper, sondern über sein "ich" - seine Persönlichkeit, seine Gedanken - von den Religionen auch "Seele" genannt.
Das hat unsere Gesellschaft vergessen und/oder verdrängt.

Und selbst, wenn es Fälle gibt, in denen Organempfänger per Bestechung in der Warteliste auf einen besseren Platz kommen - das ist eine Sache.

Die andere ist doch, dass es demzufolge zu wenige Menschen gibt, die einfach sagen " nehmt Euch, was gebraucht wird, damit anderen geholfen wird - ich brauche es nicht mehr, und bevor wir das verbuddeln, macht was Sinnvolles damit".

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?
Auf jeden Fall einfacher, schmerz- und risikoloser (für den Spender), als Niere oder Knochenmark (lebend) zu spenden.

Donnerstag, 5. September 2013

Erna schon wieder.... Hier: gesetzliche Betreuer

ne, also ehrlich .....

früher war ich ja mal am Rumrödeln .... so ambulant von wegen Krankenpflege und Pflege und überhaupt und Berufspolitik und Gemeindeschwestern Ost für die Selbständigkkeit fit machen und Seminare geben und so....

Ja nu - man hat ja so was wie Berufsehre.
Fachlich sowieso, und als Unternehmer - sollte man sie haben!



Und jetzt krieg ich so fast hautnah mit, wie es einer engen Freundin heute immer noch mit einem von ihr betreuten "Patienten" geht.

Natürlich kommt die immer zu mir und fragt nach, wenn sie nicht weiter kommt.
Ich bin schon voll genervt....

Erst hatte dieser Betreute ne gerichtlich verordnete Betreuerin, die anscheinend ihren Betreuten mit einer Akten-Rundablage verwechselt hatte - wenn er eine Rechnung bekam, schrieb sie ihm immer "Das müssen Sie bezahlen".
Entweder hat die Olle keine Ahnung oder einfach keine Lust.
Weil - musste er eben nicht!

Wie doof oder desinteressiert muss man eigentlich so als Betreuer sein, erst einen Antrag auf Kostenübernahme beim Sozi einzureichen und dann, nach Genehmigung !!!! der von dem anscheinend nicht informierten Pflegedienst immer wieder eingereichter Rechnung für den 1. bewilligten Monat an den Betreuten als Privatrechnung weiter zu reichen?????

Besagter Betreuter hat sich dann bei Gericht gemeldet und dummerweise meine Freundin als neue Betreuerin gewünscht.

Das ist dann gelaufen, und die Olle ist fein raus.

Aber das mit der Bezahlung hat sich nach einem Telefonat mit dem Stadtkirchenamt samt Sozi-Zusage als PDF per Mail erledigt.

Wobei - als ich neulich eine andere Freundin traf, die mir erzählte, was sie denn für tierische Probleme mit der Betreuerin ihrer Mutter habe....

Ja wie heißt die denn?

Ach.... Frau PQRST.....????

Na, das hat doch Methode.
Die Dame scheint auch in der Scene bekannt zu sein.

Ich hab auch schon mal einen sogenannten "Betreuer" abgeschossen - das war der, der mir den Opa vom Alien vermittelt hatte.

Opa hatte mir erzählt, dass er (84) bereits alles geregelt habe für seine Beerdigung.
Und mir das auch gezeigt.

Dann starb er im Krankenhaus.
In dem Moment erlischt eine Betreuung.

Kein Mensch wusste von Opa's bereits getätigten Zahlungen und der Vorsorge für sein Grab.
Normalerweise hätten diese Unterlagen auch beim gesetzlichen Betreuer liegen müssen.
Sie haben es nicht.
Opa wurde anonym übers Sozialamt irgendwo begraben.

Aber der Typ betreut niemanden mehr!

Halt - Stopp - ich kenne auch wirklich taffe Berufs-Betreuer, vor denen ich meinen Hut ziehe.

Dienstag, 20. August 2013

Erna hat sich jetzt mal schlau gemacht.... (FB-Spenden...)


So ein Schiet-Thema....
Aber muss wohl sein.

ich hab mich jetzt mal schlau gemacht von wegen "Gentests" und so.
Man weiß ja nie, wen es treffen kann - und da wir Frauen nun mal zwei Brüste haben, kann es jede von uns doppelt treffen, wenn wir nicht rechtzeitig zur Vorsorge gehen oder auch einfach nur Pech haben.

Angelina Jolie hat es uns vorgemacht (klar, zighundert andere Frauen auch, aber die sind selten so konstruktiv in den Medien gelandet).

Aber man muss ja nicht gleich prophylaktisch unter's Messer oder in die Chemo....- dafür jibbet ja Tests (solange man keine Metastase/n hat)

So z.B. den EndoPredict - TEST 
(Info vom BMBF)

Mittlerweile sollen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für diesen Test nur in bestimmten Bundesländern übernehmen (so z.B. in Rheinland-Pfalz), während private Krankenkassen hier wohl kulanter sind.

Allerdings spielt es nach Auskunft der Firma keine Rolle, in welchem Bundesland sich der Parient bzw. die Klinik befindet, man muss halt nur die Probe in ein pathologisches Institut schicken, welches sich in einem Bundesland befindet, in dem der Test abgerechnet werden kann.

Das ist nun mal so, weil die Landesverbände der Krankenkassen eigene Verträge mit den Leistungserbringern machen können, solange es keine bundeseinheitlichen Vereinbarungen gibt.

Privatversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten - unabhängig  vom Bundesland.

Der Endo-Predict-Test kostet ca. 1.800 € - entweder die Versicherung oder den Patienten.

Dann jibbet auch noch einen weiteren Test, der aber nur in USA durchgeführt wird und tatsächlich ca. 3.000 € kostet - nennt sich Oncotype-Test. Und ist im Grunde genommen nichts anderes als der deutsche Test.

Zumindest sind beide Tests NICHT "validiert" (= zugelassen) für bereits metastasierende Brustkrebse.

Und insofern wird kein verantwortungsvoller Arzt einem Patienten so einen Test empfehlen.
Da muss man dann halt durch die Chemo durch, aber zur Zeit ist das nun mal die einzige Möglichkeit.

Beide Tests dienen lediglich dazu, abzuklären, ob eine Antihormon-Therapie anstatt einer Chemo-Therapie sinnvoll wäre.

Was sind Anti-Hormone?

Auf jeden Fall keine Vitaminspritzen, sondern Hormone, die bestimmte körpereigene Hormone, die ein Krebs(Zell-)wachstum unterstützen, bremsen oder blockieren.


Weitere Infos hier: http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/moderne-verfahren.php

So, das war mir jetzt doch noch mal wichtig, so aus aktuellem Anlass und so.
Weil ich einfach nicht verstehe, warum jemand so einen Spendenaufruf-Rummel organisiert, ohne wirklich mal die Fakten zu nennen.

Warum wird ein Gentest für 3.000 € angegeben, wenn es den in DE für 1.800 € gibt.
Warum wird der Test, sofern er sinnvoll ist, nicht in ein Labor eines Bundeslandes geschickt, in dem die Kosten hierfür von der Krankenkasse, die einen Abrechnungsvertrag mit dem Labor hat, übernommen werden?
Warum wird überhaupt so ein Gen-Test gemacht, wenn doch schon eine Lebermetastase vorhanden ist? 
Und warum spenden die Fans danach für wöchentliche Vitamininjektionen?
Und dann war da ja noch der Umzug - aber der ist hier nicht das Thema.

 Ich bin ja nun schon im Unruhestand, aber verstehe dennoch nicht, warum die Betroffene nicht einfach "Butter bei die Fische", wie wir hier im Norden sagen, und auf offene Fragen einfach klare Antworten geben?
Da bekomme ich nichts weiter als den lapidaren Post vom Liebelein, dass meine Gedanken eine "Beleidigung hoch 10" seien.
Und die Seite "Help N.N." verschwindet plötzlich von der FB-Fläche.

Also, meine Damen - ich würde sagen, ich werde demnächst eine FB-Seite "Help mo" für meine Freundin einrichten.
Mit öffentlichem Extra-Konto mit demselben Titel.
Dort werde ich dann explizit darlegen, warum die mo nun mal endlich wieder mal nach Siam muss - denn der Depri greift wieder nach ihr - und sie ist völlig fertig mittlerweile. Weil sie auch hier so wenig Bewegung hat und das Schwimmen in der Chlorbrühe der öffentlichen Badeanstalten nicht geht von wegen der Schuppenflechte.
Und für die brauch sie sowieso volle Sonnenbestrahlung. 
Klar wird sie auf der Seite dann auch aussagekräftige Bilder von Hautbeschaffenheit und Körperumfang einstellen.
Also ist doch jetzt der beste Termin zum Sammeln, damit sie über Winter endlich entfleuchen in Therapie gehen kann.
Denn sie kann auch nur noch kurzfristig zum Pinsel greifen, das Modellieren hat zur Folge, dass ihr die Handflächen austrocknen und die Psoriasis blüht - also kann sie auch eigentlich überhaupt nicht mehr arbeiten und sitzt auf ihrer kleinen Rente fest...
Nun fangt doch bitte endlich mal an, feuchte Augen zu bekommen!!!!
Ich nehm die Spenden für sie auch im Umschlag entgegen...
Dafür bekommt ihr auch im Gegenzug dann immer mindestens alle 2 Tage einen Situationsbericht auf FB  über ihren psychischen Stand.
Mit Fotos.
"Reality-Show" - ist doch geil, oder?
Und klar - auch Rentner müssen ja Einkommenssteuererklärungen einreichen, also spendet bitte so reichlich, dass wenigstens der Hin- und Rückflug so wie die kulanten Mietkosten eines Ferienappartements dabei als Netto herausspringen - Nicht zu vergessen die Bahnfahrt nach FRA so wie das Visum nebst aktuellem Foto.

Eure Erna Nörgelhuber


Donnerstag, 15. August 2013

Mal wieder "Spendenaufrufe" auf FB



Sr. Erna Nörgelhuber
Also - ich kann ja auch Facebook.

Und ich wundere mich über jeden, der sich da "nackich" macht und meint, es gucken nur die Freunde zu... oder zumindest nur liebe Menschen.
Oder gar nicht denken.
Soll ja auch vorkommen.

Bei unserer sorglosen Party-Jugend wundert es mich nicht allzusehr...

Aber mal ehrlich, Leute - wenn so jemand zumindest nach einigen Jahrzehnten als "erwachsen" einzustufen ist, sollte man doch annehmen, dass so einiges an Lebenserfahrung erworben wurde, so dass man nicht unbedingt denken muss, sondern auf die besagte Erfahrung zurückgreifen kann.

Zumindest, was das "sich nackig machen" angeht.

Aber vielleicht ist bei manchen auch die Schamgrenze dermaßen in den Keller gerutscht, dass auch verbliebene Ganglien das nicht mehr korrigieren können.

Hier mal ein Beispiel:

Da jibbet auf Facebook eine und noch eine dazugehörige Seite, wo ein Mensch bettelt.
Nun ja - Betteln ist erlaubt.
Auch zweisprachig (da erreicht man mehr...)
Jener Mensch hat ein Fan-Publikum (wie gesagt, in mehreren Ländern).

Und dort schildert jener Mensch seine Krankheiten und seine finanzielle Dummheiten, die ihn jetzt halt in den Ruin getrieben haben, obwohl er mal so richtig Knete hatte.
Ja. Dumm gelaufen.
Jetzt muss er "zum Amt".
Hat kein Geld für den Umzug nach Hause (Beziehung im Ar***)
(Ey - normalerweise bezahlt die ARGE doch Umzüge!)
Und dann überhaupt - nicht nur, dass er unter Depressionen (ich würde fast vermuten "manisch Depressiv") leide, jetzt sei auch noch so ein fieser Krebs dazugekommen. Mit einer Metastase in der Leber.
Und Chemo ist ja nun nicht wirklich das Ding - das ist Gift und da muss man von Kotzen.
Aber es gibt da so ne tolle Untersuchung für schlappe 3.000€, da wird dann festgestellt, ob man vielleicht für eine Vitamin-Therapie geeignet sei, das zahlt die Krankenkasse natürlich nicht, aber man will doch nicht verrecken....
Also Spendenaufruf.
Und die Fans spenden mit Tränen in den Augen.
Kritische Kommentatoren werden verteufelt und bringen den Menschen wieder mal "zum Weinen".

Ach ja - weil man sich halt nicht so sehr um seine Finanzen gekümmert habe - ein paar tausend Euros hier und dahin schieben, was ist das schon? - hätte man ja noch zudem mittlerweile jede Menge Schulden, die man nicht bezahlen könne - wie denn, mit den paar Kröten vom Amt....

Und wieder kommt ein "Spenden"Regen von tränennassen Fans.

Und weil das eben nicht reicht, macht Liebeleinfreundin dann noch ne 2. Spendenseite auf - weil, da ist ja noch die Vitamin-Thearapie.... die natürlich auch schweineteuer aber nicht anerkannt ist und insofern nicht von den Krankenkassen übernommen wird.
.....................
Ne ehrlich - ich könnte kotzen ohne Ende und ohne jegliche Chemo.

Einerseits über die Dummheit der Fans und andererseits über die Chuzpe jenes Menschen, der hier auf die Mitleidstour nichts anderes als Sozialbetrug betreibt, denn die Spenden werden sicher nicht angegeben - falls ja, alles in Ordnung, denn dann werden ja auch keine Hartz IV Bezüge bezahlt.

Wobei - da beleibt dann immer noch die Steuer - denn Spenden an nicht gemeinnützige Organisationen sind keine Spenden, sondern Einkommen und müssen versteuert werden.
Aber auch das kann ja korrekt laufen - also - ein Schelm, wer Böses denkt.

Und das damit rechtfertigt, dass er weiterleben will...


Und der sich vor einer anständigen Insolvenz drückt und somit seine Gläubiger betrügt.
Vielleicht zahlt er dann auch mit den "Spenden" seine Schulden ab - nur - was bleibt dann bitte noch für die teuren Vitamininjektionen über?

So als unbelehrbarer Fan würde ich trotzdem spenden.
Aber hätte dann neben der Aufklärung über Gemüts- und Krankheitslagen auch die Info, wieviel Spenden denn so monatlich eingehen und wofür sie verwendet wurden.

So von wegen Transparenz und so...
Wir sind doch bei Facebook.
Da teilt man doch alles - oder?
Und wenn "oder" - warum dann nicht?


Es gibt soooo viele Frauen, die Brustkrebs haben.
Und ihn entweder mit den von den Krankenkassen bezahlten Therapien besiegt haben oder ihm trotzdem erlegen sind.

ABER:
Die haben ihre Energie nicht in ominöse Betteleien investiert, sondern ihr Leben organisiert.
..................................................

LIEBE *...*.,
Du bist für mich so was von peinlich, dass ich Dich nicht einmal mehr bedauern kann.
Trotzdem gebe ich den Versuch nicht auf, Dir hier mal den Kopf zurecht zu rücken.

Und glaube mir - ich habe mehr krebskranke Patienten begleitet, als Du jemals kennenlernen wirst.

Und ich empfinde langsam eine Scheißwut.

Mach Deine normale Therapie, wie alle anderen Brustkrebskranken auch.
Melde Insolvenz an - das ist sauber gegenüber Deinen Gläubigern.
Stelle Dich der ARGE und ggf. auch dem Finanzamt, denen Du eingegangene "Spenden" verschwiegen hast.


Und entschuldige Dich bei allen Deinen Fans, die Dir Geld überwiesen haben, weil sie es nicht besser wussten und Deinen Texten auf den Leim gegangen sind.
Ehrlichkeit würden sie Dir sicher verzeihen.

Dann würde ich mein Häubchen vor Dir ziehen.

Und wenn Du jetzt wieder weinen musst, weil da jemand wieder mal kritisch schreibt - sorry, Du tust mir nicht leid. Was Du hier mit Liebelein abziehst, ist nix anderes als eine Abzocknummer.
Wobei - doch, in einem Punkt tust Du mir leid - dass Du auf Scharlatane hereinfällst aus lauter Panik.

Hey - irgendwann schneiden die Nornen den Faden ab.
Bei uns allen.
Sind nicht diejenigen unter uns begnadet, die die Gelegenheit bekommen, sich mit dieser Tatsache auseinander zu setzen?
Stell Dir mal vor, Du fährst im Auto und plötzlich - rumms!!!! - und das war's dann?
Oder noch ein bisschen Wellness auf  Intensiv als beatmeter Koma-Body bis die endlich den Strom abstellen oder Du als Lalla aufwachst?

Ich denke, es wäre wirklich hilfreicher für Dich, wenn Du Dich mal auf das Wesentliche konzentrieren würdest.

Das sind weder Busen noch Eierstöcke, sonden LEBEN.
Und echte Freunde haben.
Und ggf. auch den Abschied vorbereiten.
Denn durch das Tor müssen wir alle eines Tages.
Und wer weiß - vielleicht gefällt es uns dann dort richtig gut?
Oder wir kriegen nix mehr mit, und dann ist es eh egal.

Donnerstag, 1. August 2013

Betreuer/innen...

... Was für ein beruhigender Begriff.

Betreut - geborgen - behütet.....

Es wird in Deutschland ja gottseidank nicht mehr "entmündigt", sondern betreut.

Erna Nörgelhuber verzieht bei diesem Thema grundsätzlich die Mundwinkel - hat sie doch gut 25 Jahre mit dieser Berufssparte zu tun gehabt.

Ok - auch das Alien ist mir durch so einen Fall in den Schoß gehüpft.
Opa-Herrchen hatte einen Betreuer, jung und dynamisch, der meinen Pflegedienst engagierte.
Und als Opa-Herrchen dann verstarb, blieb das Alien bei mir - Gottseidank.
Es gab zwar kein Testament, sondern nur eine mündliche Vereinbarung zwischen Opa-Herrchen und mir, und die hab ich ernst genommen, obwohl ich ja nur ne Katzenmama bin.

Aber es gab eine bezahlte Grabstätte bzw. eine Vereinbarung darüber, die Opa-Herrchen mir einmal gezeigt hatte.

Trotzdem wurde Opa-Herrchen anonym beerdigt, weil angeblich keine anderen Unterlagen vorlagen.

Und man darf nicht vergesen: sobald ein Betreuter verstirbt, erlischt das Betreuungsverhältnis.

Damit ist der Betreuer raus aus der Verantwortung, sofern es keine Nachfragen gibt...

Ich hatte es damals auch zu spät erfahren, und da gab es schon keine Unterlagen mehr, denn Opa's Wohnung war geräumt...

Nun bin ich ja mittlerweile in Rente, aber so irgendwie habe ich immer wieder mit diesem Thema zu tun. Und krieg von Zeit zu Zeit das Kotzen. Ehrlich.

Der Betreute soll ein mündiger Mensch bleiben.
Gut so. Und richtig.

Aber es gibt ja nun mal Defizite, weswegen er/sie eine Betreuung braucht.

Am Besten sind da Angehörige (juchhuu, kostet den Staat nix und die haben eh wenig Ahnung von all den Paragraphen)

Dann jibbet da noch die Laienbetreuer - ok, die kosten auch wenig, denn die machen das ja meistens nur nach dem Gefühl....

Und dann jibbet die Profis.
Die leben davon.

Ehrlich mal - wieso können die einen davon leben und die anderen machen dieselbe Arbeit oft besser und engagierter (und für lau) als die sogenannten Profis????

Ja und dann noch - Sorry -  die Damen und Herren mit Jura-Examen, sprich Richter/innen.

Die kommen dann mal eben "vor Ort" und sind - aufgrund ihrer psychologischen Fachausbildung??? - exakt in der Lage, zu entscheiden, ob der zukünftig Betreute
(Hallo, Anghörige/r, wollen sie das wirklich nicht übernehmen? Warum denn eigentlich nicht???  Ey, mal so unter uns - haben Sie gar kein Verantwortungsbewußtsein????)
in einer  professionellen Betreuung (wenn überhaupt...) landet oder weiter sich selbst überlassen wird.

Und dann wird dir so ein/e professionelle Betreuungsperson vorgesetzt.
Die davon lebt.

Soll sie auch - why not.

Abr sie soll sich dann auch entsprechend für ihe Betreuten einsetzen.
Sie ist eine Art Anwalt. Mit Verantwortung für ihren Betreuten.

Sollte man denken - so war es auch gemeint.

Mal ganz ehrlich -
Was soll eine sogenannte "Vorsorgevollmacht" nutzen, wenn der so privat betreute Mensch ja immer noch (laut der fachlichen (????) richterlichen Entscheidung) voll geschäftsfähig und überhaupt ist?

Dann legen wir die doch einfach ins Kästchen und warten mal ab, so ganz in Ruhe, ob oder wann ein Kasus Katastrophikus eintrifft.
Ist ja nur "Vorsorge"

Und wenn der Vorsoge-Versorgte dann irgendwann tot in der Wohnung liegt, kann keiner was dafür.

Er wurde akkurat verwaltet und verstarb letztendlich immerhin im Status eines "mündigen" Bürgers.

Erna Nörgelhuber besteht darauf, dass ich noch einmal darauf hinweise, dass professionelle Betreuer auch entsprechend des Vermögens "privater" Betreuter abrechnen können.

Wie genau, weiß ich nicht.

Sollen sie es doch auch tun, sofern sie sich wirklich als "Anwalt ihrer Betreuten" einsetzen.

Wir alle müssen Anwälte bezahlen, wenn wir sie benötigen.

Nur, was tun, wenn kein Geld mehr da ist?
Betreuungsrecht

Samstag, 20. Juli 2013

Der Hype mit den Spenden....sehr kritische Anmerkungen von Schwester Erna Nörgelhuber

Jepp - vorab - ja, ich hab ein gestörtes Verhältnis zu Spendenaktionen.

"Alt"Kleiderspenden.
Spenden für arme Negerkindlein... (das Wort meiner Kindheit habe ich jetzt mit Absicht gewählt, weil: die Bilder im TV vermitteln das)
Spenden für Kätzelein, die ganz plötzlich vom Balkon fallen und operiert oder auch nicht werden müssen oder Spenden für obskure Heilungsmethoden...

Na ja, so weit, so gut, und wer darauf hereinfällt, selber Schuld.

Aber der neueste Trend ist ja wohl mal wieder Krebs und undefinierbare Gehirntumore.

Bei einigen unserer Geschäftsleute hängt seit einigen Tagen eine s/w Kopie aus mit einem hübschen Lockenköpfchen, welches von einem Hirntumor heimgesucht wurde und nun dringend einer Behandlung in einer Privatklinik bedarf (warum, wird nicht erklärt).
Natürlich übernimmt die böse Krankenkasse (OK - manchmal sind die echt bös, aber hallo ...) die Kosten nicht, also erbittet man (Ja, wer denn eigentlich?) um Geldspenden an Konto (siehe Foto)

Ich geh nachher gleich noch einmal hin und mach ein Foto, damit dem Lockenköpfchen (vielleicht? Dann gerne!) und seinen Erwachsenen (wahrscheinliche eher?) geholfen wird - dem Reinen ist alles rein, der Reinen auch.

Warum nachher?

Und jetzt wird es wieder übel.
Sorry Misburg.

Ich gebe ja zu, dass unsere omamo noch nie etwas in jenem Fachladen gekauft hat - mein Gott, die bekommt ihre Fach*** halt schneller und einfacher im Internet.

Aber jener Händler, der hier seit Jahren etabliert ist, hat seine Kundschaft, sonst würde er ja nicht mehr existieren. Und das ist auch gut so. Immer nur 1 € Läden und KiK und Mäc Geiz usw. und nun macht auch noch unser Kietz-Kaufhaus zu....

Nur - er hat es nicht drauf, mal ein freundliches Gesicht zu machen.

Vielleicht muss man dazu erst etwas bei ihm kaufen.

OK - das ist ja nicht mein Problem, wie jener Händler seinen Laden führt oder mit seinen Mitmenschen und potentiellen Kunden umgeht.
Ich musste nur grinsen, als ich ein dickes rotes Plakat in seinem Fenster sah "Wir zahlen Steuern!" (zumindest hier am Ort und nicht an irgendwelchen Internetstandorten) -
Junge, wenn Du ein wenig netter wärest, würden meine Mädels auch mal bei dir kaufen anstatt im Internet.

Aber heute abend ist mir so ganz leise der Kragen geplatzt.
Da habe ich mir mal ein Herz gefasst und gefragt, was es denn mit dem Lockenkopf auf sich hätte.
Das DIN A 4 Papier hängt nämlich bei ihm seit vielen Tagen öffentlich im Fenster:

Öffentlicher Aushang in wenigen Schaufestern
 "Hallo - Entschuldigung, ich hätte da mal eine Frage..."
entnervter Blick, wie üblich auf Abwehr gestellt.
Aber er guckt zumindest in meine Richtung.
"Hier hängt ein Spendenaufruf bei Ihnen im Fenster - warum kann der kleine denn nur durch den Aufenthalt in einer Privatklinik gerettet werden?"
"weiß ich nicht"
" Ja - hier steht nichts darüber, und ich würde ja gerne helfen - aber dann würde ich schon gerne mal wissen warum und wieso - haben Sie denn nicht mal gefragt?"
Nein, er überprüfe das nicht.
"Ach - sie hängen das einfach so hin?"
"Ja."


Und damit blendete er mich abrupt aus und wandte sich wieder irgendwelchen Sortierarbeiten zu.
Hatte wohl keinen Bock auf ein ehrliches Gespräch... Na ja, ein kauziger Zeitgenosse halt....
Ob ihm da auf  Dauer sein knallrotes "Wir zahlen Steuern"-Plakat hilft?
Oder ob das nicht eher auch ein verkappter kommerzieller Spendenaufruf ist?
Ne, also dem werden meine Mädels bestimmt nicht Umsatz bescheren - nicht nach diesem Gespräch.

Aber ich bin ja nur ne alte Krankenschwester.
Mit (angeblich) "Haare auffe Zähne".

Jetzt frag ich mich - darf man das eigentlich, solche Aufrufe veröffentlichen und dann darauf hoffen, dass sich Dumme finden, die tatsächlich Geld überweisen?

Ich kann ja personenbezogene Aufrufe zu Knochenmark-Spenden verstehen, das macht Sinn. Und dabei geht es nicht um Geld, sondern um direkte Hilfsbereitschaft.
Von mir darf man auch meine möglicherweise noch verwertbaren Ersatzteile verwenden - als Sachspende, wenn ich mal abtrete. 

Vielleicht sollte mo mal einen Aufruf starten, dass sie um Spenden bittet, damit sie sich ihre Behandlung, die nur in Thailand durchgeführt werden kann, leisten kann - ich würde es sogar begründen damit, dass die Kasse so eine Therapie nicht bezahlt.
(Sonne und Siam überhaupt ist der Gesundbrunnen gegen  Depri samt Schuppenflechte...- ist also nicht mal gelogen)

Oder - auch nicht gelogen - bitte für mo's herzigen kleinen Hund (Bild von Merlin im Kindchen-Schema) um Spenden, da die Operation, die er aufgrund einer gefährlichen aggressiven Entgleisung des Hormonhaushaltes dringend benötigt, für sie unerschwinglich ist (sie will den kleinen Testosteron-Kerl einfach irgendwann mal kastrieren lassen).

So irgendwie, auch wenn ich so durchs Internet schaue, sind Spendenaktionen derzeit aufgrund von meist Krebserkrankungen absolut in, zumal wenn es sich um obskure Therapien handelt, die nachweislich für den Patienten therapeutisch nutzlos (aber für den Firmeninhaber finanziell nützlich) sind.

So z.B. Brustkrebs - rechtzeitig erkannt (Eigen- und Vorsorgeuntersuchungen), kann er geheilt werden.
Aber wenn er bereits Metastasen gebildet hat - nun, da helfen dann wohl keine Vitamine mehr.
Eher eine gezielte professionell psychische Betreuung im Verbund mit neuesten aktuellen erprobten Therapien, also OP und - leider auch - Chemo.
Aber dazu bedarf es keiner Spendenaktion.
Das zahlen die Krankenkassen.
So mal als Beispiel.

Wobei - wenn ich als Privatmensch für mich ein "Spendenkonto" einrichte (oder einrichten lasse), gelten die eingehenden "Spenden" als Einkommen und müssen dementsprechend versteuert werden.
Da Betteln nicht verboten ist, ist das zumindest rechtlich legitim.
(Gilt z.B. auch für den Spendenaufruf oben).

Nur - wenn solche Geldspenden zweckentfremdet verwendet werden - also für einen anderen als den im Aufruf angegebenen Zweck - dann wird es rechtlich schwierig... und das wiederum kommt dann mit allen nachfolgenden Konsequenzen zum Tragen, wenn die Steuererklärung fällig wird.
(Also immer schön Qittungen und Belege abheften!)

Und wer keine Steuererklärungen machen muss, weil er z.B. ALG II bekommt (=Hartz 4), der muss ganz, ganz vorsichtig sein...das kann böse enden, wenn er die Einnahmen nicht beim Amt angibt.

Also immer erst schön recherchieren, bevor Ihr Bettel Spendenaufrufe  ins Netz stellt, egal, auf welcher Platform!
Und Ihr Spender/innen - erst recherchieren, dann denken und dann erst spenden!

Und dann trifft es auch immer die Richtigen (hoffentlich).


Klingt vielleicht so auf den ersten Lese-Blick etwas herzlos, ist es aber nicht.
Ich bin absolut für Spenden, sofern deren Zweck transparent vermittelt und auch nachgewiesen wird.

Liebe Grüße
Erna Nörgelhuber, Krankenschwester und Unternehmerin i.R.


Nachtrag (aktuell):

Mit Erstaunen berichtete eben Frau mo, zurückgekehrt vom abendlichen Gassigang, dass das beanstandete Lockenkopf-Spendenplakat von der Schaufensterscheibe (innen) entfernt wurde.

Wir sind uns nun nicht ganz klar, ob besagter Händler einen Tipp aus der Misburger Lesergemeinde (i.d.R. nicht als Leser dieses Blogs registriert, die lesen heimlich... auch o.k....) erhalten oder dann doch, nachdem die kritische Bürgerin außer Sichtweite war, mal das Denken wieder eingeschaltet hat?

Aber lasse ich mal das Spekulieren - auf jeden Fall ist der Zettel weg und der Händler wird sich zukünftig vielleicht überlegen, welche Aushänge er in seinen Schaufenstern anbringt.

Also, Leute - macht Euch stark - auch mal einfach  in der Nachbarschaft...



Samstag, 10. November 2012

Betriebsrente.....

... ist ja was Feines.
Und das ist - in meinem  Falle - die VBL.

Auch wenn das schon Äonen von Jahren zurück liegt, dass ich im öffentlichen Dienst tätig war und ich dieses Schmankerl gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Aber - dem Deutschen Beamtentum sei Dank - so erhielt ich doch die Tage die frohe Mitteilung, dass ich mir tatsächlich einen monatlichen Rentenzusatzbetrag erarbeitet hatte.
(Das war der erste Brief, den ich von der VBL bekommen habe - seit fast 25 Jahren.... )

Den hat man auch ausgerechnet und mir eben nur mal so mitgeteilt.

Da ich zwar altersberentet, aber noch nicht altersveralzheimert bin, hab ich dann mal dort in Karlsruhe angerufen und gefragt, ob ich ihnen mal kurz meine Bankverbindung durchgeben dürfe ....

Ne, ne ... so ja nun mal gar nicht!
Ob ich vielleicht die Formulare zum Ausfüllen für die Anspruchsberechtigung (Antrag) zugesandt bekommen haben möchte?

Och ja, büddeeee!
(Keine Anträge, keine Knete... ????)

Und jetzt sind die hier.
Und ich am Verzweifeln.

Mal ehrlich - muss ich jetzt noch einmal alles zusammenstellen und sogar meinen letzten Arbeitgeber nerven, denn der muss da auch noch mindestens 1 Blatt ausfüllen...

Ey - wie haben die dann meinen Obulus ausgerechnet???

Seit wann ich bitte in meiner Krankenkasse versichert sei?
Ja klar - seit damals .... letzter Wechsel....
Ja, das müssen sie wissen, weil auch von der Betriebsrente Abgaben an Pflegekassen etc. geleistet werden wüssen...

Also mal ganz doof und etwas altersverwirrt bei meiner DAK angerufen - oh shit - is doch Samstag - und neeee - da ging jemand dran!
Hei, haben wir ein nettes Gespräch gehabt, ehrlich!
Samstage sind gut für zwischenmenschliche Beziehungen, wie es scheint...

Inzwischen hab ich sämtliche Geburtsurkunden und was die sonst noch brauchen, rausgesucht und gescannt (Mein Gott, was macht nur eine  Oma mit ohne PC und Scanner und PC-frische Enkel?????) .

Montag geh ich dann zur MHH und beschäftige die Personalabteilung.

Da diskutieren wir ständig über den "gläsernen Menschen" und shittern uns in die Hose, weil die ja alle schon irgendwie längst so weit sind und alles über uns wissen, und dann, wenn es mal der Vereinfachnung dienen könnte, musste doch wieder alles von Hand eintragen und von Pontius zu Pilatus laufen....

Oder sehe ich das jetzt falsch?


Freitag, 8. Juni 2012

Der mündige Patient (2)

ha.
ha, ha!!!!

Ich noch mal.
Ziemlich grimmig.

Aber nun mal reiner Zustandsbericht:

Da hat die Ehefrau von dem alten Mann die Berufsbetreuerin am letzten Sonntag angemailt und informiert (von wegen des auf "Privatrezept" verordenten Rezeptes und der irritierenden Diagnosen) und bis jetzt keine Antwort bekommen.

Immerhin wollte sie ja nicht der Berufsbetreuerin in die Quere - sprich, in deren Aufgabenbereich - dazwischen funken.

Aber heute hat sie dann mal so ganz vorsichtig in der Apotheke angerufen und gefragt, wo sich denn nun das Privatrezept befände... (denn ein solches wird nun mal abgestempelt und dem Kunden ausgehändigt, damit dieser sich ggf. bei seiner Privatversicherung eine Erstattung geben lassen kann)

Die Apothekendame hat sich dann noch erst einmal erkundigt, ob der Patient vielleicht ein Tumorleiden habe ...? nö. (Zur Erinnerung: Movikol wird i.d.R. bei Tumorpatienten verordnet) - nein.
Aber so ein Privatrezept wird immer dem "Abholer" mitgegeben... müsste also in der Kurzzeitpflege gelandet sein und es ist seltsam, dass die Kopie dieses Rezeptes bei den Unterlagen, die der Betreuerin zugesandt wurden, fehlt.

Apotheke ist kooperativ, im Heim keiner der möglichen Zuständigen zu erreichen, die Praxis sucht auch ....

Immerhinque weiß ich jetzt, welches die verordnende Arztpraxis war...

Es wird spannend.

Was die Ehefrau nur verwundert hat, ist, dass die Apotheke noch gar nichts gewusst hat - hätte sich die Berufsbetreuerin schon mal gemeldet, wären die Gespräche doch sicher anders verlaufen.

Na ja, warten wir doch mal den Wochenanfang ab.

Ansonsten wünsche ich allen Fußballfans ein hoffentlich deutschland-erfolgreiches Wochenende
Erna Nörgelhuber

Sonntag, 3. Juni 2012

Der mündige Patient ??? (1)

Ich weiß nicht, wie die Geschichte ausgeht - oder sich aufklärt.
Es ist auf jeden Fall spannend.

Aber lassen wir doch Schwester Erna Nörgelhuber selbst zu Wort kommen
Sie war 25 Jahre selbständig im Gesundheitswesen tätig und hat insofern den einen oder anderen Durchblick ... immer noch...


Danke, omamo -

Ja also ehrlich...
ich glaub's ja nicht - da kommt so'n alter Mann aus der Nachbarschaft erst mal notfallmäßig Anfang Januar in unsere Uniklinik, wird dann am 23. Januar übergangsweise in die Kurzzeitpflege eines großen Wohlfahrtsverbandes entlassen, weil in der genehmigten Reha noch kein Platz frei ist und er zuhause (alleinlebend)  ambulant nicht genügend versorgt werden kann.

So weit, so gut.

nach ca. 4 Wochen Kurzzeitpflege wurde der alte Mann notfallmäßig wieder in die Uniklinik eingewiesen.
Dass man dabei sogar vergessen hat, ihm seine Zähne (oben und unten) mitzugeben, lass ich hier mal unkommentiert stehen.


Auf jeden Fall kam er dann später von dort direkt in die Reha, wo er dann schließlich am 19. März nach Hause in ambulante Pflege entlassen wurde.


So weit, so gut.

Irgendwann in den letzten Tagen erhielt der alte Mann eine Rechnung der gemeinnützigen Kurzzeitpflege.
Bei Pflegestufe 1 musste er ein wenig dazuzahlen - das ist ja auch OK.


Aber dann war da noch eine Zuzahlung von 75,40€ für Medikamente.


Der alte Mann protestierte, denn er ist von der Zuzahlungspflicht befreit.


Wie gut, dass er protestiert hat - denn nun wird es interessant.


Die Kasse gab kund, dass diese beiden Medikamente nicht zuständig sei, "da es sich hier um Privatrezepte ohne gesetzliche Zuzahlung" handeln würde.


Also habe ich dann mal nachgeschaut, was denn da verordnet wurde - man höre und staune - ein Medikament Namens Movikol, welches ein Abführmittel ist. Und davon gleich 100 Beutel.... 
Dosierung 1-max. 3 Beutel / Tag. Und es gibt die auch in kleineren Größen...Und 60 Kapseln Vitamin B Komplex.

Die restlichen Medikamente auf "Kassenrezept" wurden von der Kasse natürlich voll und ohne Zuzahlung übernommen.


Ausgestellt wurde das Rezept am 24. Januar - also am Folgetag nach dem abendlichen Einzug des alten Mannes in die Kurzzeitpflege.


Auch so weit, so gut, 
denn wenn Patienten aus Kliniken entlassen werden, gibt es eben schon lange nicht mehr so die Medis für eine Woche mit, sondern es muss sich schon selbst darum gekümmert werden, dass die im Entlassungsbrief angegebene Medikation vom Hausarzt / behandelndem Arzt neu verordnet wird.


Das stellt für stationäre Einrichtungen und ambulante Pflegedienste oft eine Herausforderung dar, aber man arbeitet ja im gegenseitigen Vertrauen mit den Ärzten zusammen.


Was allerdings trotzdem eine gewisse Sicherheit darstellt, denn dann faxt man mal eben vorab den Arztbrief in die Praxis...


Nur - in DIESEM Falle - das Movikol und die Vitamin B Komplexe (Privatrezept) konnten ja schlecht aus der Uniklinik kommen.
Und es war keiner der mit dieser Kurzzeitpflege zusammenarbeitenden Ärzte weder abends am 23. noch am Folgetag bei dem alten Mann.


Und jetzt kommt der Knaller:


Welcher Arzt verordnet ein Abführmittel für einen Patienten, der u.a. unter den Folgen einer massiven Antibiotika-Therapie (also Durchfall hoch 10) leidet?
Eigentlich ein Medikament für Schmerz- oder Tumor Patienten, die aufgrund der morphinhaltigen Schmerzmittel  eben NICHT "können".. (im Verbund mit dieser Dieagnose wird es auch z.T. von den Krankenkassen übernommen)Und dann noch 100 Beutelchen?

Antibiotika in hohen Dosierungen vernichten auch die Darmflora, so dass du echt den Dauer-Dünnschiss deines Lebens hast.


Deshalb wird dann ja auch die Darmflora wieder langsam und mühsam wieder aufgebaut.
Und ich kenne den alten Mann- der hatte seine Probleme auch noch (abklingend) bis zum Ende seiner Reha.


Also bitte - wo bzw. bei wem sind die 100 Beutel mit dem Movikol gelandet?
Und wer hat die Vitamin B Komplex Pillen bekommen?
(OK - Vitamin B Komplex schadet niemandem, aber warum wurde es verordnet - ohne vorherigen Arztbesuch????)


Und warum soll der alte Mann jetzt für diese Patienten bezahlen????


Ich bin ja nur gespannt, ob in der Pflegedokumentation der Kurzzeitpflege auch die Gabe des Movikols und des Vitamin B Komplexes steht.
Und was der verordnende Doc dazu meint.
Und ob die dann die dann auch brav die "verordneten?" Medikamente mit in die Reha gegeben haben...
Oder auch, ob der Arzt, der seine Unterschrift unter diese Rezepte gegeben hat, überhaupt weiß, was er da unterschrieben hat?


Ich habe es selber, während ich auf meinen Termin gewartet habe, erlebt, wie ein Doc mal eben zwischen zwei Patientenbesuchen an seinen Tresen tritt und arglos alle dort von seinen Arzthelferinnen vorgelegten Dokumente unterschreibt.... er muss ja auch davon ausgehen, dass seine Damen das richtig recherchieren, und dass Unternehmen, mit denen er zusammen arbeitet, auch korrekt arbeiten.


Nur - das Problem - ich bin mündig, denn ich bin ja auch "vom Fach".
Aber die Masse der Patienten fragt nicht nach oder ist nicht in der Lage dazu oder traut sich nicht...


Aber ich bin ja vor einigen Tagen in einem Forum vom "Wadenbeisser" zur "Kettensäge" befördert worden...*lol*

Vielleicht irre ich mich ja auch vollkommen.
Dann nehme ich natürlich alles zurück und lerne dazu.
Aber Durchfall mit Abführmitteln zu therapieren, ist wirklich neu für mich.


Wobei - es gibt ja auch den Spruch, "den Teufel mit Beelzebub austreiben...."

Samstag, 5. Mai 2012

MDK-Benotung von Pflege

Bin schon wieder da.
Aber das hebt einen ja aus dem Rentensessel... mal ehrlich - hat das jemand von Euch gesehen?
Stern TV - http://www.stern.de/tv/sterntv/qualitaet-der-pflege-im-test-wie-gut-sind-unsere-altenheime-1820841.html ?????

Mein lieber Doktor Pick - mittlerweile mit weißem Haar - ja, damals waren wir jünger... - und dann diese ach so ehrliche Aussage (hoffentlich jibbet da man keinen Ärger...) - dass das ganze Bewertungstrallala letztendlich nur ein Verhandlungsergebnis zwischen Pflege-Verbänden und Kranken/Pflegekassen sei....
Autsch!!!
Hat mir aber gefallen ;-)))
Weil, ist ja so.
Immerhin ist der MDK ja kein unabhängiges Organ, sondern heißt nicht umsonst "Medizinischer Dienst der Krankenversicherung".
Des Brot ich ess, des Lied ich sing....

Dass die Pflegeverbände gegen die Kranken-/Pflegekassen so gut wie keine Chance haben, wissen wir ja.
Ich werd jetzt auch hier den Teufel tun, mich nochmal darüber auszulassen - das hab ich damals in meiner aktiven Zeit beim BHD e.V. zur Genüge getan - und, man lese und staune - unwidersprochen.

Und dann dieser taffe Ex-Krankenpfleger, der ehrlich auf die Frage des Moderators, ob er heute noch jemandem empfehlen könne, beruflich in die Pflege zu gehen, geantwortet hat: NEIN.

Ich kann ihm nur beipflichten!

Aber dann kam Frau Professor wie heißt sie noch und meinte, es wäre ja alles ganz anders und die Pflege müsse sich emanzipieren und mehr unternehmerisches Denken entwickeln ....und vielleicht würden ja auch mal Pflegekräfte ein Krankenhaus kaufen.....

Auf welchem Planeten lebt die Dame?
Vielleicht sollte sie mal so 4 Wochen in einem Altenheim (gerne auch mit einer Scheinnote von 1,0) und dann noch mal 4 Wochen in einem ambulanten Pflegedienst (gern auch mit 1,0) absolvieren.

Dann würde sie eine ungefähre Ahnung haben, über was sie da unbeleckt gesprochen hat.

Ich kann das nachvollziehen, denn meine damalige Chefin hatte das auch durch.
Theorie und Praxis...

Egal - es bleibt die Empfehlung der Sendung, sich lieber vorab in einem Heim umzuschauen.
Aber auch da jibbet die Schaufenster....

Gleiches gilt für ambulante Pflegedienste.

Was wir hier brauchen sind MÜNDIGE Patienten bzw. engagierte Angehörige.
Und Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung.

Und - last not least - mündige Pflegekräfte.

Pflege definiert sich nicht über ein Unternehmerdenken, sondern über Verantwortung.
Und schon bitte gar nicht über Häubchen oder Helfersyndrom.

Und zur Verantwortung gehört nun mal auch die Verantwortung für die Patienten / Bewohner.

Und nicht das sich Ausnützenlassen bis der BurnOut kommt.

Stellt Euch mal vor es ist Pflege und keiner geht hin....

Nein, es soll niemand Unschuldiger leiden.
Aber Ihr solltet laut werden.
Und nicht abstumpfen.

Es ist logo! alles eine Kostenfrage.
Und die kann nur geklärt werden, wenn die, die am Bett stehen (denn nur da wird das Geld verdient), den Mumm haben, sich gegen Kosten-Beschiss zu wehren, den der Arbeitgeber für den Patienten notgedrungen machen muss, weil die lieben Kranken/Pflegekassen mal wieder so Knebelverträge mit den Verbänden abgeschlossen haben - oder auch, weil der Patient sich schämt, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.
Von denen, die ihr Erbe nicht schmälern wollen, spreche ich jetzt mal nicht.
Auch nicht von den Ärzten (doch, solche jibbet immer noch), die sich weigern, notwendige Verordnungen für krankenpflegerische Leistungen auszustellen (was z.T auch ein rechtliches Problem ist, wenn ein Pflegedienst aus seiner Fachlichkeit heraus einfach etwas macht... )

mo ermahnt mich gerade, dass meine Schreibezeit abgelaufen sei.

Donnerstag, 19. April 2012

Sozial....(???)...

... so irgendwie ist das alles wohl nicht so (ge)recht geregelt...

Ne Freundin von mir bekommt nun Rente.
Altersrente.
Summasummarum 10 € weniger, als sie bis dahin ALG II bekommen hat.

Aber sie hat gesagt "shit op die 10 € - die spende ich gerne für Menschen, die noch gerne arbeiten würden..."

Ich hab sie dann versucht, aufzuklären - du bist jetzt nicht mehr ALG II, sondern ergänzende Sozialhilfe - sprich aufstockend! Oder auch nett verpackt als "Grundsicherung".

Nö, sagt sie, wegen der 10 Euronen - shit op.

 Aber sie war doch ein wenig stinkig, als die GEZ mit einem mal wieder abbuchte.
"Ey - wieso ... ???"

Wieso? Du bist nicht mehr Hartz 4, also - wennde gucken willst, musste zahlen!

Das mit dem Schwimmbad hat sie auch bald zum Verschlucken gebracht - als ALG II hat sie in den städtischen Bädern Erlass bekommen.
Als Rentnerin - no Chance.

Also hat sie mal die Typen im Fachbereich "Soziales" angemailt.
Die waren auch richtig hilfreich (ehrlich!) - und verwiesen auf "Wohngeld".
Na ja - klar, wenn du Wohngeldzuschuss bekommst, haste wieder was über für Kultur, Straßenbahn oder auch nur Baden...

Nur - wieso kriegste jetzt (vielleicht) Wohngeldzuschuss, wenn doch vorher die Arge Deine Miete+NK  bezahlt hat und du mit entsprechend übrigbleibendem Geld auskommen musstest????
Dann haste doch jetzt mehr über ... ???!!!???

Meine Freundin meinte, ob sie sich jetzt vielleicht lieber besser wieder arbeitssuchend melden solle, dann würde sie ohne Problem auch noch die Straßenbahn billiger bekommen.

Ne, ne, meine Süße - Du bist jetzt Rentnerin und nix mehr mit Job Center...

Immerhinque kostet die Bahncard jetzt weniger,
Die machen das nach Alter...
(Was ja auch wieder ungerecht ist, wenn ich an so manchen politischen Rentner - Sorry - Pensionär - denke, speziell, was Niedersachsen angeht...*kotz)

Ich hab ja nun auch schon ein paar Jahre Erfahrung in der Sozialpolitik hinter mir und bin entsprechend gefrusted, was einfache und praktikable Lösungen angeht (OK, also was die Typen angeht, die meinen, darüber entscheiden zu können) - und insofern warte ich mit leichtem Grinsen auf den nächsten Film, in dem Rentner irgendeinen Überfall erfolgreich machen....

Dienstag, 17. April 2012

weiter mit WiPs...

also hier das Bild (Nr. 2 seit Korkenschuss) mit den Kerlen....

Wie gesagt, der dicke Rotkopp hat jetzt Hörnchen bekommen (ja, warum denn wohl?? *lach*)
Aber natürlich erst mal nur "in Skizze".

Ne, es geht hier um den Hintergrund... der ist jetzt nochmal ganz anders, also mit Jute und Farbe aufgefrischt  - OK - Fangnetz halt....


OK - das ist ja auch nur erst einmal wieder ein wenig "Futter".

Ansonsten sitzt omamo weiter fröhlich an ihren Bildern, während Erna Nörgelhuber sich die Haare rauft über das, was hier so im ambulanten Gesundheitswesen abläuft (wird immer schlimmer!!), ich mich mit dämlichen Paragrafen herumschlage, die Hunde arglos in ihrn Kuschelhühlen pennen, der alte Mann keine Ahnung hat, dass ihm übermorgen ein wichtiger Besuch ins Haus steht (und ich erde ihn nicht darüber informieren, denn das ist nicht meine Aufgabe)  - also der ganz alltägliche Wahnsinn.
Aber dazu später mehr, wenn ich mehr weiß.

Erna kommt....

nein, sie war zwar da, aber eben am Telefon - es gibt nur diesen wunderbaren Song - erst DDR, dann im Ost-West Duo Lippert/Balder und seitdem die "Erna-Hymne"


 Schwester Erna Nörgelhuber, berühmt-berüchtigte Kritikerin des ambulanten (Pflege-) Gesundheitswesens in den 90er Jahren... aber wir sind immer noch freundschaftlich verbunden.

Also Erna war gerade am Telefonieren mit dem alten Mann.
Der erzählte, dass die Sozialtation heute da war und die Pillen für die nächsten 7 Tage gestellt habe.
Dann klingelt es ... Erna jappst noch "häng mich nicht ab, guck, wer da ist!" was der alte Mann dann auch tut.

Es ist die Sozialstation.

Man wartet gemeinsam, und Erna lauscht gespannt.

Etwas ausländisch Radebrechendes fragt nach den Tabletten.
Der alte Mann (er ist ja soooo handzahm geworden mittlerweile) antwortet, dass alles in Ordnung sei.
Das radebrechende Wesen murmelt etwas und danach (ca. 3 Minuten) schließt sich die Wohnungstür wieder.

Erna kann gegen aufkommende Emotionen nicht ankäpfen und fragt: "was hat sie gewollt? Wer war das?"

Der alte Mann beruhigt - die wollte nur nachsehen, ob ich meine Pillen genommen habe.

Und Erna bekommt definitiv eine Bürste.
Vom Nacken bis zum Steiß.
Doch, doch, das hat sie sich vom Merlin abgeguckt.

"Fein, fein" meint sie nur und gibt dem alten Mann das Gefühl der doppelten Sicherheit.

Aber anschließend hatte ich Erna hier bei mir - leicht hyperventilierend und ziemlich sauer - stocksauer.

"Also hömma - wenn ich einem fast- oder prä- senilen Menschen die Pillen gebe, mach ich das jeden Tag und kontrolliere die Einnahme.
Aber einen schicken, der das für die Woche stellt und dann um 11:30 Uhr einen zweiten, der angeblich das alles - also die korrekte Einnahmen - kontrolliert ... wie soll das denn gehen?


Entweder stelle ich die Pillen für ne Woche, weil der Patient in der Lage ist, sie selbst zu nehmen, oder ich muss täglich jemanden zu den Einnahmezeiten schicken, der sich auch davon überzeuigt, dass die Pillen nicht im Klo, sondern im Patienten gelandet sind.


Wissen diese Mitarbeiter eigentlich, dass sie für die Einnahme, die sie ja auch brav und gläubig (Töpfchen ist leer) dokumentieren, verantwortlich sind?
Was denkt sich eigentlich die Einsatzleitung???
Auch die ist verantwortlich für die Einsatzplanung und das Personal.


OK - bei dem Preis, den ein ambulanter Pflegedienst für die "Medikamentengabe" bekommt, kannste eigentlich nur mal um den Block fahren... aber da sind die Verbände gefordert.
Das kennen wir ja... es lebe das Helfersyndrom, mit dem die Mitarbeiter ausgenutzt und ausgepowert werden.


Ich weiß schon, warum ich jeden Morgen mindestens 3 Kotaus mache, dass ich mit diesem Scheißjob und dieser Verantwortung nix mehr zu tun habe. "

Erna schnaubt und schnaubt - und ich bin froh, sie wieder beruhigt zu haben.

Ich hab da zwar noch ein paar mehr Gedanken dazu, aber nun warte ich erst mal ab, was denn so das Zusammenspiel zwischen  Sozialstation und Betreuerin ergibt.
Ich bin ja nur die Ehefrau, die man so irgendwie einfach mal übergehen kann, denn sie wohnt ja nicht in der selben Wohnung....und außerdem ist das ne unbequeme Zicke... ???

Mittwoch, 28. September 2011

Kreuz- und Quer-Gedanken... immer noch ketzerisch...

ne, ne, nicht mehr ratzingermäßig... obwohl...
Das "obwohl" kommt nur, weil ich gerade überlege, ob es schon jemals einen Papst gegeben hat, der in ein Pflegeheim oder so gekommen ist - irgendwie sind die alle pünktlich bzw. kurzfristig nach ihrer aktiven Tätigkeit verschieden...
 Eine Freundin schickte mir den nachfolgenden Test, den ich als oller Facebookmuffel natürlich noch nicht kannte:


Irgendwas stimmt in dem Land nicht !!

Setzen wir doch die Senioren in die Gefängnisse und die Verbrecher in Pflegeheime" für ältere Menschen.

Durch diesen Wechsel hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Arzneimitteln, regelmäßige Zahn- und medizinische Untersuchungen sowie die Möglichkeit zu gesunder Bewegung bei Spaziergängen in einerschönen Außenanlage mit Garten.

Sie hätten Anspruch auf Rollstühle usw. und sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen.

In Notfällen würde sofort reagiert werden.
Ihre eigene Wäsche würde regelmäßig gewaschen und gebügelt.

Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Beamten und bekämen Ihre Mahlzeiten direkt im Zimmer serviert.

Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen, Zugang zu Bibliothek, Gymnastikraum sowie physikalischer und psychologischer Therapie und sogar das Recht auf kostenlose Weiterbildung.

Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kostenlos beizustellen.

Außerdem hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.

Es gäbe einen Direktorenrat, um etwaige Klagen anzuhören,und die Überwacher hätten einen Verhaltenskodex zu respektieren!

Die Verbrecher bekämen meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten vom mobilen Essen, sie wären einsam und ohne Überwachung sich selbst überlassen.

Die Lichter gingen um 20 Uhr aus, sie hätten Anspruch auf ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie lebten in einem kleinen Zimmer und zahlten mindestens 2000 € pro Monat ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!


Damit gäbe es endlich eine gerechte Behandlung für alle!


Ein Text, der zum Denken anregt...
Im Klartext heißt das nämlich, dass wir für unsere Knastis mehr tun und mehr Geld investieren als für die Generationen, die uns geboren haben und denen wir eigentlich ein wenig mehr Verantwortung und Respekt gegenüber zollen sollten.
Gesundheitsreform die wievielte??
Klar kann man die Knackis nicht in die Altenheime stecken, aber ich frage mich gerade wirklich, warum wir nicht auch eine Strafvollzugsversicherung haben. Rechtsschutzversicherungen jibbet schon - ok, die müssten dann ihr Repertoire ein wenig erweitern, aber das ist ja auch nur eine Frage des Beitrages.
Wie - liebe Juristen - ihr lächelt, von wegen, das sei dann die Erlaubnis zur kriminellen Karriere?
Ne, ich beantrage Gleichstellung mit den Rauchern und Alkis und sonsigen Junkies (egal, ob Essen oder Kiffen oder Sport oder überhaupt Teilnahme am öffentlichen Leben...) - die werden auch von der Gemeinschaft ver Versicherten abgesichert.

Was ich meine, ist - eine solche Versicherung jibbet aus gutem Grund nicht.
Aber WIR - der Staat - sorgen für unsere Straftäter letztendlich besser als für unsere "Alten" (= Eltern, Tanten, Onkel, Kranken...)
Ich habe keine Zahlen, wieviel Knastis / pflegebedürftige Alte es gibt oder wie die Statistik zum Aufenthalt Knast / Altenheim aussehen.
Mir ist auch bewußt, dass ich diesen Beitrag nicht sorgfältig auf Logik überprüft habe, sondern eher emotional niederschreibe - aber wissend, dass der Grundgedanke eben stimmig ist.


Warum - Hallo, unliebe Lobby der Kranken- und Pflegeversicherungen und Ihr Politiker, die Ihr Euch darin verstrickt habt und weiter verstrickt - und vor allem, liebe Sozialpolitiker - warum traut Ihr Euch nicht einmal, darüber nachzudenken?

Das Schlimme ist - ein Straftäter hat anscheinend mehr Rechte als ein alter Mensch.

Und ja, ich finde es richtig, Straftäter nicht einfach nur wegzusperren, denn kein Kind wird als "Verbrecher" geboren (Ausnahme kranke Veranlagung), sondern letztendlich erzogen - durch Elternhaus und Umfeld.

Ich überlege jetzt gerade ernsthaft, ob ich nicht in ein paar Jahren mal eine Bank überfallen sollte.

Entweder klappt es und ich setze mich fröhlich irgendwo in warmen Gefilden ab (oder kaufe mir hier das entsprechende Pflegepersonal) oder ich komme in den Knast und meine Familie braucht nicht für meine "Unterbringung" zu löhnen.
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