Sonntag, 24. Juni 2018

Trump und die illegalen Einwanderer...

Ich bin zu wenig involviert / informiert, was dieses Problem angeht.
Aber so von hier, aus meinem Dörfchen heraus, kneift mich manchmal mein Gewissen, wenn ich (zugegebenermaßen wirklich gerne!!!, denn ich kann diesen aufgeblasenen Typen nun mal nicht ausstehen) den einen oder anderen Kommentar poste.

OK - das in den USA sind "Wirtschaftsflüchtlinge", die da seit Jahren von Mexiko ind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten "rübermachen".

Da muss ich mich doch endlich mal der Frage stellen, was wir machen würden, wenn "Schwarzarbeiter" aus dem Ausland hier einfielen und auch wohnen blieben...

Klar, die meisten nähmen eh nur Jobs an, die unsere Leute nicht so gerne machen würden oder wenn, nur für ein anständiges Geld und nicht unterbezahlt.

Aber da haben wir ja unseren Zoll, der regelmäßig Schwarzarbeiter aufspürt...

Wobei - was hier bei uns abläuft, ist wohl eher als moderne Sklaverei, gesteuert von kriminellen Banden, zu bezeichnen.

Ich denke mal, mit den Mexikanern läuft das dann doch etwas anders (die werden wohl nur von ihren Schleusern abgezockt).

Na, und dann haben wir ja nun unsere Flüchtlinge.
Und schon zicken auch wir rum von wegen "Wirtschaftsflüchtlinge"...

Es ist ja alles so herrlich "schwarz-weiß-einfach".

Die USA wurden letztendlich von europäischen Wirtschaftsflüchtlingen besiedelt, aber das ist ja schon so lange her, dass man es eigentlich abhaken kann.

"Selfmademan" - "Vom Tellerwäscher zum Millionär"....

Und wenn ich mir das so betrachte, dann gibt es eigentlich nur eine Lösung:

Liebe Unternehmer, zahlt einfach allen die gleichen Löhne. Und nutzt nicht die Not derer, die versuchen, ihrem Elend zu entfliehen, für Euren Profit aus.

Und liebe Verbraucher - seid kritisch und zahlt den Preis, den das Produkt dann auch wert ist.

Und wenn ihr euch den nicht leisten könnt, dann ist das eben so! Na und? Es hat doch auch nicht jeder eine Villa oder fährt die neueste Limousine, ohne dass er deshalb Minderwertigkeitskomplexe bekommt.

Warum also nicht Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen, wenn sie arbeiten wollen und können und das dann offiziell mit Sozialabgaben ?

Wo verdammt noch mal ist das Problem????

Samstag, 23. Juni 2018

Flüchtlingspolitik ...


Gedanken zu „Kohl’s Mädchen“

Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich zu Frau Merkel ein ambivalentes Verhältnis habe.
Und zur Politik / Politikern ganz allgemein.
Ich bin ein normaler Bürger (jaaaa – einE  BürgerIN, ich weiß, das ist Gender-Mode derzeit, aber sorry, Leuts – ich habe eher ein Problem damit, mich dauernd gender-korrekt ausdrücken zu müssen / sollen als bei der altväterlichen Ausrucksweise zu bleiben. Ich bin nämlich durch und durch emanzipiert und brauche solche Krücken nicht) – zurück zum Text…

Also: ich bin ein normaler Bürger und Konsument von Was-auch-immer-Medien, bekomme also nur das zu lesen/hören/sehen, was erlaubt / genehm ist.
Und ich lasse mich dementsprechend auch in gewisser Weise auch manipulieren.

Deshalb bin ich ja mittlerweile auch „Links“, in der Hoffnung, dass es diese Volksvertreter besser machen werden, wenn man sie denn ließe.
Was mich inzwischen aber wieder ein wenig zweifeln lässt, wenn ich mir den Hennenkampf in der Führungsriege ansehe…

Zurück zur Manipulation.


Als die Angela zur Kanzlerin gewählt wurde, habe ich mich – rein  solidarisch als Frau - natürlich sehr, sehr gefreut.
Und auch, weil sie ein Ossi-Mädel ist.

Und als sie Deutschland den Flüchtlingen gegenüber öffnete, habe ich mich noch mehr gefreut, denn das war und ist richtig.

Menschen in Not – egal, ob Verkehsunfallopfer oder Kriegsopfer oder wie auch immer ungerecht in Not gebracht – MUSS man helfen. Das machen sogar Ameisen untereinander.

Und ich fand und finde es gerade besonders großartig, da wir als europäischer  „Binnenstaat“ ja eigentlich gar nicht hätten handeln müssen.

So weit, so gut.
Sie hat das trotzdem durchgezogen.

Und bekommt jetzt die Schläge dafür, dass es nicht so klappt, wie anfänglich gedacht.
Und das gerade von Herrn Seehofer, der schon als Gesundheitsminister eine Pfeife war und jetzt die Gelegenheit nutzt, die Mutti aus dem Haus zu treiben…

Ich erinnere mich, als die ersten Flüchtlinge in München ankamen und die Bayern gerade wegen ihrer Herzlichkeit bei der Aufnahme gefeiert wurden… Komisch, da hat der Typ seine Klappe gehalten.

Was also ist schief gelaufen?

Wäre ich Merkel (Gottbewahre!!!!) hätte ich ebenso gehandelt.

Aber ich denke ja auch als Normalmensch. (Menschin???)
Ich hätte meine Leute angewiesen, sich Menschen, die sich mit den entsprechenden Nationalitäten und deren „andersartigen“ Gebräuchen / Sitten auskennen, in Verbindung zu setzen.

Ist das geschehen?
Wenn ja, warum wurde das nicht beachtet, sondern Menschen verschiedener Religionen z.B. in ein und dasselbe „Lager“ geschickt?

Wenn nein – warum nicht, und wer ist /sind dafür verantwortlich???

OK – der Pferdehandel mit dem Erdogan, der daraufhin erfolgte – ob der wirklich so einfach Merkels Idee war?

Und wer interessiert sich eigentlich heute noch (bei all dieser Diskussion) für den ungarischen Populisten Orban???

Wer anerkennt Italien, an dessen Küste vorher die meisten Flüchtlinge strandeten? Schon lange, bevor es in Syrien begann zu knallen???

OK – ich gehe jetzt mal weiter in meiner Denke.
Diese ganze Scheiße bringt bei uns die Nazis aus ihren Löchern.

Und deren Gift infiltriert die etwas weniger politisch  interessierten Menschen, die ganz simpel denken, dass „die Regierung“ Schuld an ihrer persönlichen finanziellen Misere sei.

Und dann auch noch diejenigen Bürger, die man heute als „besorgt“ entschuldigt…

Ne.!!!!
Genau aus diesen Gründen drücke ich unserer Angie beide Daumen, dass sie sich nicht von einem Seehofer oder sonstigen Kerlen aus dem Amt drängen lässt.

Ich möchte weiterhin in einem Land leben, das offen ist für Menschen in Not.

ABER: dessen verantwortliche Beamten in allen Regierungen und Ämtern zur Verantwortung gezogen werden, wenn die Umsetzung nicht klappt.

Einschließlich der Medien, für die, die man manipulieren will/muss/soll.

Dienstag, 20. März 2018

Katzen-Service ^^^^


Diese Katze macht mich fertig... ;-)


Cleo Täubchen, 17 Jahre
Mittlerweile ist sie so sehr "angekommen", dass sie mit im Bett schläft und nachts, wenn ich mal Pipi muss, auch dort ganz cool liegen bleibt, also keine Angst mehr hat, dass sie alleine bleiben muss.

Aber morgens, irgendwann zwischen 06:00 und 06:30 Uhr (es wird ja nun schon früher hell), da verlässt sie unser Lager und beginnt laut trampelnd hin und her zu laufen und dabei unbarmherzig zu miauen.

In allen Tönen der Katzensprache.

Nun bin ich ja der Katzensprache mächtig (sowohl europäisch als auch asiatisch) - nur, das nutzt ja nix.
Cleo Täubchen ist ja, wie der Name schon andeutet, stocktaub.

Normalerweise würde sich ein kurzer Disput zwischen Katze/Kater und mir im Halbschlaf entwickeln und das Vieh hätte begriffen, dass der Dienstantritt später beginnt.

Nicht so beim Täubchen.
Die hört ja nix, dafür kann sie aber richtig laut und nachhaltig "Gehör" verschaffen.

Bei einem Wecker hast du wenigstend die "Snooze"-Taste.
Cleo klingelt gnadenlos wie in einer Endlosschleife.

Die hört nicht auf, bis ich aus dem Bett steige und den Ofen angefeuert habe.

Da das ein größeres Ritual ist (Brennraum und Glasscheibe säubern, Spanholz anfeuern, Asche draußen in die Bio-Tonne kippen, Holzbrikett auflegen, Katzenfutter erneuern und Wasser, Katzenklo säubern) bin ich danach voll wach, auch gegen meinen Willen.

Und Cleo sitzt dann aufrecht auf ihrem alten Gammelkissen vorm Ofen, guckt "Flammen", bis die Umgebungstemperatur genehm ist und legt sich dann wieder hin zum Nickerchen.


Und ich bin wach...

Normalerweise hätte ich ja eine funktionierende Gasheizung.
Dann wäre es im ganzen Häuschen warm und ich könnte in Ruhe ausschlafen (unter anderem).

Aber das ist eine andere Geschichte.
Von Lug und Betrug... und warum ich schon so lange keine Arbeiten von mir posten kann...

Samstag, 3. Februar 2018

Zuwachs im Hause mo....

Lidstrich oder ???
Sie ist angekommen, eigentlich gleich am ersten Tag.
Voller Vertrauen, ohne jede Angst.
Obwohl sie so ungefähr schon 17 Jahre alt ist.

Ha, wie sind unabhängig von gewissen Leuten - wir haben kuscheligen Ofen!
Wer war das?
Und nein, ich wollte sie nicht nehmen - zumal ich ja nicht weiß, wann denn endlich dat Plüsch wieder nach Hause kommt (noch fühlt sich die Diebin sicher...), und einen jungen Hund, der erfahrungsgemäß Katzen zwar toll, aber als Spielgefährten zum "Jag mich, fang mich" Spiel einschätzt... ne, das muss eine alte Katze nicht wirklich haben....

Aber Cleo ist echt abgehoben. Sie hat mich überzeugt.

Die wird dat Plüsch nur ansehen und dann wahrscheinlich mit der Erziehung des Hundes beginnen.
Meine May hat es ja mit dem Alien nicht anders gemacht.

Das passt schon.

Ich habe sie erst einmal "in Pflege" genommen, da unsere jungen Nachbarn natürlich nach wochenlanger Kälte (mit 2 Kleinkindern) in der Mietwohnung - also Null Heizung, null Warmwasser - weil die Vermieterin wieder mal kein Geld für das Gas hatte und das zum xten Male - sich erst einmal eine warme Unterkunft gesucht haben.

Ja, das ist hier schon ein Vermieter-Krimi par excellance....
Aber wen wundert's, wenn sich Leute auf das Abenteuer "Hauskauf" einlassen, obwohl sie das niemals stemmen können und denken, dass Mieteinnahmen so was wie "Gehalt" sind....

Jedenfalls ist Cleo jetzt hier ansässig und wir verstehen uns blendend.

Und dafür, dass sie schon 17 ist, ist sie ganz schön fit.

Und sie hat mich gut im Griff.
So muss es auch sein.

Und wenn dat Plüsch endlich wieder nach Hause kommt, werden sich die beiden sicher richtig gut verstehen.



Dienstag, 16. Januar 2018

Den Tod mal kreativ und angstfrei betrachten...


DAS gefällt mir schon mal wieder!!!!!
Da wäre ich sofort dabei!

Wer braucht denn schon doofe teure Eichensärge vom Bestatter - sieht doch eh keiner mehr, wenn du erst mal verbuddelt bist.
OK - außer, sie exhumieren dich.
Aber dann geht ihnen der Sarg am Arsch vorbei.


Wobei ich persönlich ja für die Urne bin.
Da muss ich gerade mal überlegen, ob ich mir nicht eine mache aus Papiermaché? Oder gleich ein paar Modelle... das ist doch enorm umweltfreundlich.

Ob man das im Beamten-Deutschland überhaupt darf?
Gut - die Bestatter müssten natürlich warten, bis meine Asche dann abgekühlt ist.
Doch so viel Zeit muss sein.

Aber, so wie ich unsere Bürokratie-Lobby kenne, darf man das nicht.
Da verdient ja keiner mehr was dran.

Aber vielleicht in Holland verbrannt werden, und dann kalt abgefüllt in mehreren von mir künstlerisch veredelten Pappmaché Urnen unter Umgehung der deutschen Beerdigungs-Mafia-Lobbyisten an einigen liebgewordenen Orten verstreut oder verbuddelt werden - JA, DAS gefällt mir!!!

Hat mein Dad schon so gemacht ... OK, der wollte nur verstreut werden in Yorkshire und Canada, da kam es nicht auf die Urnen an, dafür taten es auch die Grobzuckerstreuer.
Aber es war die lebendigste Beerdigung eines geliebten Menschen, die ich jeh erlebt habe.
Unvergesslich, fröhlich - ganz im Sinne Dad`s.
Und dadurch eingebrannt im Herzen.
Da braucht es keinen teuren Friedhofsplatz.

Und wenn einer meiner Nachfahren meint, doch ein wenig meiner Asche im Wohnzimmerschrank bewahren zu wollen, dann kann man die ja in einen kleinen Metallbehälter füllen und den dann in die Pappurne geben. Für alle Fälle.
Falls es mal brennt oder so...

Und nein, ich meine das ganz ehrlich und gar nicht "flapsig", was ich hier schreibe.
Ich habe ein sehr freundschaftliches Verhältnis zum Tod - warum soll ich mir jemanden zum Feindbild machen, der mich eh eines Tages erwischt???

Außerdem bin ich überzeugt davon, dass es danach wie auch immer weiter geht - ne, bestimmt nicht mit der Harfe auf ner Wolke oder zur Jungfrau mutiert für die Muslime, die sich hier freiwillig in die Luft geknallt haben.
Auch nicht in den ewigen Jagdgründen (warum sollten tote Menschen tote Tiere jagen?)
Ne, das läuft auf einer anderen Schiene.

Ich lass mich dann mal überraschen, ob das wirklich so abläuft, wie ich denke.

Was ich eigentlich nur sagen will -
Ich möchte das Recht auf eine "Beerdigung" - schon mal schlechte Wortwahl, denn wer sagt denn, dass ich in die Erde will???? - und zwar nach meiner Wahl.
Und vor allem nicht Opfer einer Beerdigungslobby werden, in teurer, nach außen wirkender Trauer erstickt...

Ich verlange, dass meinem Wunsch nach einer (wie auch immer gearteten Bestattung, sofen sie niemanden gefährdet) der selbe Respekt gezollt wird, wie er es meinem Testament gezollt werden würde.

Punkt und Basta.

Freitag, 12. Januar 2018

Gedanken zu Weihnachten 2017 und Neujahr 2018

Liebe (nicht nur Blogger- oder Facebook-) Freunde und Freundinnen -
Und wieder ist es Weihnachten, schon wieder ein Jahr fast herum....

Ich unterstelle mal, auch Euch geht es so, dass jedes Jahr schneller verläuft.
Man sagt, es sei der Gleichklang, der sich wiederholt, und der das Zeitempfinden verkürzt..

Erst hat es mich erschreckt.
Immerhin ist dieses Foto die Weihnachtskarte von 2014.

Mittlerweile beruhigt es mich, denn es ist auch absolut von Vorteil, denn wir müssen nicht mehr unendlich lange warten - auf die nächste Verabredung, den nächsten Urlaub, das nächste Abenteuer.

Allerdings auch nicht auf den nächsten Abgabetermin oder sonstige unangenehme Dinge.

Oder auch nur den nächsten Geburtstag...
Oh ja, wir werden älter.
Jedes Jahr irgendwie schneller.

Ja und?
Warum sich gegen etwas wehren, was einfach so nun mal ist?

Wer mein letztes Jahr mitverfolgt hat, hat mir oft geschrieben oder mich gefragt "wie hältst du das nur aus???"
Ich habe mir einfach gesagt, was dieses Jahr nicht klappt, klappt nächstes Jahr.
Dauert doch nicht so lange...
Und genauso ist es.
Mein Vorteil ist. dass meine Zeit schneller läuft.

Insofern kann ich viel gelassener reagieren.
Und nein, das ist kein Widerspruch.
Und da hilft es auch deinen Gegnern nicht, wenn sie versuchen, sich damit zu trösten, dass "die Alte" ja eh bald weg ist -






Donnerstag, 30. November 2017

Weihnachtsbaum-Aufstellen ....

Gestern war nachmittagliches "Weihnachtsbaum-Aufstellen" vor dem Dorfgemeinschaftshaus.
Wobei - dieses Prachtstück von Baum war von den Feuerwehrjungs bereits 3 Tage vorher schon aufgestellt worden.
Etwas schief, ja - aber prachtvoll gewachsen und mächtig hoch.

Dann ging es also um 17:00 Uhr ans Schmücken.
Erst einmal die Lichterketten anbringen - von oben mit kleinem Kranleiter-Korb..
Die Kinderchen hängten von unten schon mal Baumschmuck an die Zweige.

Währenddessen simmerte der Glühwein in der kleinen Küche, und am Fenster wurde er mit und ohne Schuss ausgegeben.
Und Kinderpunsch für die Kleinen.
Dazu gab es wunderbare Schmalzbrote (echtes Griebenschmalz mit Äpfeln, Majoran und Speck) und Käsebrote.

Und dann tat sich nichts mehr.
Außer Glühwein mit und ohne, Schmalzbroten und immer tiefer gehenden Diskussionen bis hin zu Energieproblemen, Glyphosat und alternativer Landwirtschaft.

So sind z.B. im Flecken Coppenbrügge sämtliche Straßenbeleuchtungen auf LED umgestellt (und werden bei uns im Dorf auch ab 23:00 abgeschaltet.

Oh, war es mir dann doch etwas peinlich, als ich prompt darauf angesprochen wurde, warum bei mir im Häusle oben das Licht brenne...????
Ich habe dann glaubhaft versichert, dass es a) nur 4 winzige LED Deckenstrahlerchen sind und b) ich mich einfach sicherer fühle, falls mögliche Bösewichte denken, ich sei zuhause.

Ich wollte auch mit zur Diskussion beitragen und fragte dann doch mal, warum da oben am Weihnachtsbaum nur eine einzige Lichterkette hinge? Die beleuchtet doch nur das obere Drittel des Baumes - ob das auch zwecks Energiesparen so beabsichtigt sei?

Und wie das dann so ist bei den erdverwachsenen Niedersachsen, bekam ich die pragmatische Antwort, dass der Baum letztes Jahr um 2/3 kleiner gewesen sei, und ja keiner gewußt habe, dass der ** dieses Mal einen so riesigen Baum bringen würde.

Ja, ne - schon klar...
Das war niemandem beim Aufstellen vor 3 Tagen aufgefallen.

Nun muss erst wieder jemand ausgeguckt werden, der die restlichen Ketten kauft...

Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, ob das dann auch so geschieht.
Und wenn, ob sie dann auch angebracht werden?

Nun, beim Lidl gibt es derzeit den Christkindl Glühwein für 99 Cent die Flasche.

Dann könnte man ja noch einmal spontan zum Schmücken zusammenkommen...

Dorfleben hat was.
Ne, ich mag es wirklich!

Montag, 27. November 2017

Ein wenig wieder Malen...

es ist für mich unheimlich schwer, wieder etwas zu schaffen -
letztendlich sitze ich in einem Loch, einer Zeitschleife, die nicht zu enden scheint.

Und es kostet mich sehr viel Kraft, in diesem Chaos, in dieser Leere, überhaupt zu überleben bzw. mir treu zu bleiben.

Aber ich denke mal, ich habe diese Kraft.




Und daraus entsteht gerade ein neues Bild.
Gemalt mit Ölpastellkreiden und wasserlöslichen Kreiden auf schwarzem Untergrund.

Und ein Zweites, erst einmal angedacht...

Warum nicht neue Farben, wenn die alten (also der bisherige Bestand) unerreichbar sind?

Es ist doch eine wunderbare Herausforderung, gerade in der Situation wie der meinen, eben NICHT aufzugeben.

Es sind beides noch erst mal Entwürfe.
Mal sehen, was daraus wird.

Freitag, 24. November 2017

November Blues.... und Nachricht an eine/n versteckte/n Leser/in

Was für ein Wetter - grau und nass.
ich sitze hier in meinem kleinen Häuschen und fühle mich wohl.

Nein, nicht dass sich etwas an den Umständen geändert hätte - mein gesamtes Hab und Gut lagert noch immer in der Scheune nebenan.

Der Typ bzw. beide Typen, also die im Grundbuch eingetragene Eigentümerin so wie ihr kleiner Mann, verwehren mir seit April 2017 den Zutritt.

Warum? Keine Ahnung.
Schikane wahrscheinlich.

Wobei - doch, ich darf all mein Zeug da rausholen, aber eben alles. Oder gar nichts.
Und das geht nicht.
Weil der Typ (also der kleine Mann), seinen Auftrag nicht erfüllt hat.
Der wollte und sollte nämlich - so als selbständiger Handwerker - das Häuschen bezugsfertig renovieren.

Das hat er nicht gemacht, sondern die vereinbarte und erhaltene Summe verballert für andere Dinge - nach eigener Aussage musste er "Löcher stopfen".

Was er gemacht hat, sind ca. 50% der vereinbarten Leistungen, und die noch gepfuscht.
Und dazu hat er tatsächlich von Mitte Mai 2016 bis 07.03.2017 gebraucht.

Fertig hätte er sein sollen am 15.11.2016.


Dafür durfte ich dann ab dem 15.11.16 im Nähzimmerchen seiner Frau wohnen.
Na ja - "hausen" trifft es eher.

Nun, ab dem 07.03.2017 musste ich das unfertige Haus beziehen, wobei er mir gleich die Gaszufuhr abstellte.
Das Häuschen wurde von jeher mit dem Gas aus dem Container beheizt und hat deshalb auch eine eigene Gasuhr.
Und dieser Gascontainer ist das Einzige, was der kleine Mann in Eigenregie bewirtschaften darf - (wie gesagt, Haus und Hof sind auf seine Frau eingetragen nebst dem Mietshaus nebenan).

Also hat er sich mal mächtig fühlen dürfen und ich habe kalte Zeiten in einem unbeheizten Haus hinter mir.
Keine Heizung, kein Warmwasser.
Keine Möbel.
Kein Atelier.
Keine Materialien.

Gut, Warmwasser habe ich mittlerweile - es gibt ja Durchlauferhitzer, die man einbauen kann.
Oh - und ich habe es jetzt auch warm - die nordische Variante, ich heize mit 2 tollen Dauerbrandöfen.

Natürlich sind alle meine Sachen immer noch oben in der Scheune gelagert.
Aber der kleine Mann weiß jetzt, dass er sie nicht seinen Mietern oder Freunden zum Verkauf anbieten darf.
Ich hoffe, in seinem Sinne, dass noch alles da ist - immerhin hat er es meinem Anwalt gegenüber zugegeben, dass er einer Mieterin dieses Angebot gemacht hat.

Begründet hat er es damit, dass ich ihm (wieso eigentlich ihm? Traut sich seine Frau nicht, hier die "Besitzerin" rauszukehren???) ab April 17 keine 5,-€ pro Tag Lagerkosten zahle.

Nein, das tue ich nicht, weil es nicht meine Schuld ist, dass ich hier im Häuschen noch keine Möbel stellen kann, weil u.a. die Fußböden nicht, wie vereinbart, saniert wurden.

Nebenbei schlabbert immer noch Regenwasser aus der Regenrinne (zur Zeit täglich) in die Hauswand zum Mietshaus hin und feuchtet...


So eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ab Juli 2017 sich das Problem gelöst hätte.

Da wurde nämlich ein neuer Kreditvertrag möglich, der wesentlich günstiger liegt als der bisherige, den Frau an die Vorbesitzerin gezahlt hatte, die den alten Vertrag noch bedienen musste.
Wobei Frau Besitzerin nur einen Bürojob hat und der kleine Mann offiziell nix verdienen darf, wie sich (leider zu spät) herausgestellt hat...

Weiß der Geier, wieso - in letzter Minute hat sich dann die Sparda bereit erklärt, den neuen Kreditvertrag zu finanzieren.
Whow!

Ich weiß nicht, wieso ausgerechnet diese Genossenschaftsbank, die doch sehr pingelig mit Krediten ist, hier ihr OK gegeben hat.

Nun, vielleicht gibt es da ja die eine oder andere Verbindung, von der man öffentlich nichts weiß.

Lange gutgehen wird es voraussichtlich nicht, zumal, wenn man weiß, dass des kleinen Mannes Benz gerade zwangsabgemeldet wurde, da Versicherung nicht bezahlt (so schon mal letztes Jahr im Dezember, wo er sich aber schnell noch Geld besorgen konnte).
Jetzt fährt er einen geliehenen PKW.

Und auch die Versorgung mit dem Heizgas hat so ihre Tücken - so sitzen die Mieter mittlerweile wohl das 4. Mal seit Sommer 2016 ohne Heizung und Warmwasser für mindestens 5 Tage fest.

Die aktuellen Mieter sind ein schwerstbehinderter Rentner und ein Ehepaar mit 2 Kindern (1 und 2 Jahre).

Mir selbst geht es derweil gut.
Ich habe mich in dieses Dorf integriert und fühle mich hier wohl.
Meine Öfen bollern und sind warm, und mein neuer Anwalt einfach Spitze.



Abgesehen davon bin ich ein Profi im Improvisieren.

Warum schreibe ich das alles?

Weil ich eine leise Ahnung habe, dass jemand dieses liest, der/die sich das alles etwas anders vorgestellt hat.

Und der/die seine Finger hier im Spiel hat.
Und den/die ich nicht unbedingt in all die Folgen, die diese kriminelle Verarschung mit sich bringen wird, einbinden will (aber muss, da ich das durchziehe).


Der/diejenige kann sich ja bei mir melden.
Es sollte nur zügig sein, da die Uhr tickt.

Und wenn sie klingelt, kann und werde ich keine Rücksicht mehr nehmen.

In diesem Sinne ....
Du weißt, wie und wo Du mich erreichen kannst.

Montag, 30. Oktober 2017

Uhren - Gedanken dazu.

Es ergab sich auf Facebook die Frage, ob man Uhren mag oder nicht.
Und es wurde die These aufgestellt, dass eine Uhr einzwängt, während "Zeit" an sich "fließt".

Da ist sicher etwas dran, wenn ich an "Stechuhren" denke.

Aber eine Stechuhr ist für mich keine Uhr, sondern ein Überwachungsinstrument.

Uhren sind anders.

Ich mag Uhren.

An der Wand - das Ticken - es beruhigt.
Am Handgelenk, wenn sie "anders" sind.
(Meine Lieblingsuhr hat ein Ziffernblatt wie eine (runde) Palette - mit nur 3 Grundfarben plus schwarz und weiß als Farbtupfer (von 08:00 - 12:00) drauf, und die Zeiger sind 2 Pinsel...)

Vielleicht ist es ein wenig wie die Geschichte mit dem halb leeren und dem halb vollen Glas.

Wie spannend, zu überlegen, wo auf der Welt es jetzt wieviel Uhr ist.
Was macht meine Freundin in Siam, was die in Texas gerade?
Spannend, auf einen Termin zu warten.
Interessant, dass manche Minuten /Stunden sich unheimlich in die Länge ziehen und wie schnell andere verfliegen.
So praktisch, um sich zu verabreden.

Und nein - ich habe mich mein Leben lang nie von einer Uhr versklaven lassen. Sie tut ihren Dienst, ich den meinen.
Ich kann sie ja auch vorstellen, wenn ich mehr Zeit brauche.

Nur Uhren, die nachgehen, die mag ich nicht.
Da fühle ich mich um Lebenszeit betrogen.

Auch digitale Zeitanzeigen finde ich nicht sonderlich sympathisch.
Sie ticken nicht.
Sie sind reiner Zweck, seelenlos.

Neulich - ohne Uhr - fragte ich einen Passanten nach der Uhrzeit.
Der holte sein Smartphone heraus und meinte: "16:32".

Ich habe mich bedankt.
Und schmerzlich den Spruch "halb Fünf" vermisst.

Seit dem mag ich Uhren noch lieber.
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