Sonntag, 11. Dezember 2011

Bücher...Workshops ...Studiengänge...????

ich habe mir ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht:
4 Kreativbücher, wobei das vierte noch ein wenig auf sich warten lässt.

Wobei ich mich, wie schon immer, wieder einmal frage, warum es in Deutschland so wenige gute und informative Bücher aus dem  professionellen künstlerischen Bereich gibt.
Und wenn (anscheinend? scheinbar?) eben unsere deutschen Künstler nicht bereit sind, ihr Wissen einer interessierten Öffentlichkeit preiszugeben, nicht mehr Bücher aus dem "Ausland" übersetzt werden.

Der Trend geht anscheinend eindeutig Richtung Küche.
Die Starköche hier im Lande haben gar keine Probleme damit, dem interessierten Laienkoch eine Menge Wissen und Erfahrung weiter zu geben.


Gut, die Fadenkünstler sind auch schon auf dem Wege, mehr von sich preiszugeben -

Aber unsere Farbenkünstler?
Na ja, die machen vielleicht mal teure Workshops, die natürlich teilnehmermäßig begrenzt sind (und sein müssen) - aber das war es dann auch schon.
Warum herrscht hier in Deutschland eigentlich so viel Angst (?) davor, Wissen und Erfahrungen weiter zu geben?
Für mich bedeutet das - ganz knallhart gesagt - dass ich Angst davor habe, dass jemand besser werden könne als ich.

Das finde ich traurig - und erbärmlich.
Wenn jemand besser ist, dann ist er das.
Und wenn er fair ist, gibt er die Lehrer preis, denn ohne sie wäre er vielleicht noch nicht da, wo er ist.

Wer sich ein wenig mit Kunstgeschichte beschäftigt, weiß, dass das üblich ist.

Aber wie gesagt - ich pell mir dann (ein wenig stinkig auf diese Egomanen) ein Ei darauf und schau mich auf dem internationalen Büchermarkt um.

Aber was machen denn die kreativen Menschen, die nicht so viel Englisch können oder nicht mehr in der Praxis dafür sind?

Ein Buch ist fair.
Das kann ich lesen und umsetzen, wann ich die Zeit dazu habe.
Oder auch es zurückgeben, wenn es nicht meinen Erwartungen entspricht.
Oder mich aufgrund der Umsertzungen dann vielleicht doch entschließen, mir ganz gezielt einen Workshop zu suchen.
Und / oder mich in entsprechenden Foren darüber - bzw. über die daraus resultierenden Erfahrungen - konstruktiv auszutauschen.

Hier mal die 3 Bücher, die schon hier sind:
 Es erschlägt anfangs ein wenig mit alle den Bildern, man muss es sehr konzentriert lesen.

 Eine Fülle von Inspirationen und sehr verständlichen Anleitungen 
(sofern man genügend Englisch kann)

Einfach spannend - Drucktechniken auf verschiedenen Medien 
und die Verarbeitungen im stofflichen Bereich


So irgendwie könnte ich all diese Bücher inhalieren....

Einen schönen dritten Advent Euch allen noch!

Kommentare:

  1. Das klingt nach einer Menge kreativem Input.

    Ich mag Bücher auch lieber als Workshops oder Kurse. Man kann das Tempo selbst bestimmen und auswählen, was man überhaupt davon umsetzen will und was nicht.

    Wünsche dir viel Spaß mit deinen neuen Schätzen :-)

    LG; dieMia

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  2. Inhalieren, liebe mo? Du meinst wohl sniffen, oder???
    Herzliche Grüsse von Bücher-Suchthaufen zu Bücher-Suchthaufen,
    Katarina

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Hier freue ich mich über Eure Kommentare...

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