Freitag, 3. Januar 2014

Schwester Erna Nörgelhuber schüttelt nur noch den Kopf....

Schwester Erna Nörgelhuber
Es soll ja Menschen geben, die schon ganz schön alt sind, aber immer noch Kind und so gar nicht erwachsen.
Wobei sich bei solchen ausgewachsenen Menschen das Kindsein nicht als bezaubernde und bewahrte Kindlichkeit, sondern eher als immer noch nicht überwundenes Trotzalter auszeichnet.
(nicht zu verwechseln mit Altersstarrsinn - der kommt dann vielleicht später noch obendrauf)

So alt ist der Typ, um den es hier geht, ja auch noch nicht - eher so in der besten Midlife-Crisis.
Und, wie es scheint, diese verbunden mit einem ungebändigtem Drang nach Anerkennung.
Welcher wiederum verbunden ist mit einer panisch - psychosomatischenen Reaktion, wenn er Widerspruch erfährt.

Wird doch so die scheinbare finanzielle Allmacht in Frage gestellt und somit als Blasphemie durch finanziell schlechter gestellte Individuen empfunden.

Nun hat besagter Typ ja so ein wenig Allmacht, zumindest was die Stimmenverteilung aufgrund von Eigentumsanteilen angeht. Geld regiert die Welt.
Mag ja stimmen.


Weil er ja auch einen Stamm von Jasagern um sich geschart hat - klar - wes Brot ich ess, des Lied ich sing...

Nun geschah es aber vor einiger Zeit, dass sich besagter selbsternannter Oligarch auf einer Versammlung mit einer dreifachen gegenteiligen Meinung konfrontiert sah und das erst einmal so schlucken musste.

Und nun kam das Trotzköpfchen wieder zum Vorschein - ab nach Hause und dort stante pede Kündigungen der ihm gehörenden Tiefgaragenplätze zum 31.12.13 verschickt - Begründung: "verhaltensbedingt".

Ah ja.
Der sich hier auftuende Zusammenhang zwischen Abstimmungs-Verhalten und Garagenkündigung dürfte selbst dem gesetzesunkundigen Laien auffallen.
Ein Garagenstellplatz ist kein Arbeitsverhältnis....
Auf Nachfrage erfuhren die so abgestraften Abstimmer vom Oligarchen unter Zeugen, dass das natürlich nichts mit dem Abstimmungsverhalten zu tun habe, sondern sich plötzlich und zufällig zeitgleich die Notwendigkeit für ihn als Vermieter der Gewerbeeinheiten ergeben habe, dass seine Mieter unbedingt einen Tiefgaragenplatz benötigten.

Klar.
Nur, dass die so angesprochenen so gar keine Meinung hatten, für teures Geld einen Garagenplatz zu mieten, wo sie doch draußen Stellplätze hatten, die ihnen völlig genügten.

Seltsam deshalb nicht, dass dann im Dezember in den benachbarten Häusern Postwurfsendungen (per Hand eingeworfen - also wieder so ein armer Mensch nach dem Motto "des Brot ich ess....") die Briefkästen vermüllten:

 Na, wie war das mit der Notwendigkeit von wegen der Gewerbe-Mieter?????

OK - man kann den Einstellplatz dann ja auch gleich mal 10 € teurer machen...

Nur - scheint nicht so wirklich geklappt zu haben....

Aber das Trotzkind im Manne stampft dann nochmal richtig mit dem Fuß auf und lässt am 02.01. vor den gekündigten und nun leerstehenden Einstellplätzen Pilonen (das sind die rot-weißen Hütchen) nein, nicht nur aufstellen, sondern wirklich fest in den Betonboden schrauben, damit da ja keiner drauffahren kann ....

hier kommt keiner mehr rein!
hier auch nicht!

festgeschraubt im Beton - das Teil bleibt!!!!

Mal ehrlich - da fällt einem doch nix mehr zu ein.
Da schraubt der lieber Stellplätze zu, die er erst wieder irgendwann vermieten kann, anstatt einfach mal zu sagen "sorry - ich hab überreagiert".

Zumal er ja Mieter hatte....

Kommentare:

  1. ...wo Erna recht hat, da hat sie recht. Möge er auf seine freien Garagenplätze sitzen bleiben. :-)

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    1. na, wer weiß - vielleicht braucht er was zum steuerlichen Absetzen.... ;-)

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